Studierende der Hochschule Esslingen haben bei einem Partner-Projekt mit der finnischen Jyväskylä-Universität ein Windkraftgetriebe optimiert

(PresseBox) (Esslingen/ Jyväskylä (Finnland), ) Zum ersten Mal haben Studierende der Hochschule Esslingen gemeinsam mit finnischen Kommilitonen ein Industrie-Projekt realisiert - vor Ort in Jyväskylä. Dabei sei es gar nicht so einfach gewesen, in Finnland ein Projekt zu finden, das die Studierenden im Auftrag der Industrie entwickeln können. "Das gibt es eben nicht so viel", sagt Professor Horst Haberhauer von der Hochschule Esslingen, der hier insbesondere auch für Auslandskontakte zuständig ist. Dennoch hat es gut geklappt, berichtet Haberhauer, der gut eine Hand voll Studierende bei diesem Projekt beteiligen konnte. "Künftig müssen wir hier dann ein Bewerbungsverfahren machen", sagt er. Industrie gibt es in Finnland aber durchaus: Für Papiermaschinen und Windenergie. Kein Wunder also, dass hier auch ein Projekt des Windenergie-Zulieferers "Moventas" in Angriff genommen wurde.

Auf höchstem Niveau haben die Studierenden hier getüftelt und konstruiert. Für das Projekt von "Moventas" in Finnland gab es eine konkrete Aufgabenstellung: Ein Lager für das Getriebe einer Windkraftanlage macht Probleme und sollte optimiert werden. Die Projektgruppe hat nach intensiver Zusammenarbeit gleich mehrere Lösungsvorschläge entwickelt.

"Wir haben den Anspruch, immer ein sehr praxisnahes Projekt zu machen", sagt Haberhauer. Das mache für die Studierenden am meisten Sinn - und die Unternehmen freuen sich in der Regel über sehr gut verwendbare Ergebnisse nach den Projekten. Neben den intensiven Projektwochen, in denen man dann jeweils das Partnerland besucht, wird freilich konzentriert gearbeitet. Doch auch die Freizeit darf nicht zu kurz kommen - man will sich ja auch kennen lernen. So ein Projekt schweißt zusammen. "Neben der fachlichen und sozialen Kompetenz wird vor allem auch die internationale Kompetenz immer wichtiger für die Unternehmen", berichtet Horst Haberhauer.

Bei solchen Projekten will er vorrangig Studierende ansprechen, die es sich finanziell nicht leisten können, ein ganzes Semester im Ausland zu verbringen. "Dazu benötigen wir natürlich Sponsoren", sagt Haberhauer. Denn es wäre schade, wenn fachlich gute Nachwuchs-Ingenieure diese Erfahrung nicht machen könnten. Pflicht ist so ein Auslandsemester nicht - aber es wird gerne gesehen. "Die Quote der Studierenden, die ein Semester im Ausland verbringen ist sehr hoch", sagt Haberhauer. Das sei auch ein Verdienst der weltweit guten Kontakte der Hochschule Esslingen.

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