Generationenwechsel der Professoren an der Hochschule Esslingen

(PresseBox) (Esslingen am Neckar, ) 200 Professorinnen und Professoren lehren an der Hochschule Esslingen. Im Wintersemester 2008/09 wurden 13 neue Professorinnen und Professoren berufen. Durch Pensionierung mehrerer Professoren wurden einige Stellen neu besetzt, zusätzlich wurden aufgrund des Anstiegs der Studierendenzahlen bis 2012 neue Professorenstellen geschaffen.

5.215 Studierende waren an der Hochschule Esslingen im Wintersemester eingeschrieben. Durch die günstige Betreuungsrelation zwischen Studierenden und Professoren kann die Hochschule Esslingen eine sehr persönliche Betreuung gewährleisten. Professoren können auf die unterschiedlichen Qualifikationen der Studierenden eingehen und ihnen direkte Hilfestellung anbieten und sie fördern.

Die neuen Professorinnen und Professoren haben unterschiedliche Profile, die auch im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben hohe Bedeutung haben. Sie sind Expertinnen und Experten auf den unterschiedlichsten Gebieten und werden nicht nur die Lehre, sondern auch die praxisbezogene Forschung unterstützen.

Nikolas Apel

Prof. Dr.-Ing. Nikolas Apel (geb. 1970) wurde zum Wintersemester 2008/09 als Professor für das Lehrgebiet "Festigkeitslehre und Finite-Elemente-Methoden" in die Fakultät Fahrzeugtechnik berufen.

Nach einem Studium der Physik an der Universität Tübingen und des Bauingenieurwesens an der Universität Hannover promovierte Apel am Institut für Mechanik im Jahr 2003. Auf die wissenschaftliche Tätigkeit folgte eine Beschäftigung von fünf Jahren bei der Daimler AG in Stuttgart im Bereich Strukturmechanik Motoren im Geschäftsfeld Nutzfahrzeuge.

Dagmar Beinzger

Prof. Dr. phil. Dagmar Beinzger wurde zum Wintersemester 2008/09 für das Lehrgebiet "Sozialpädagogische Arbeit mit Kinder" in die Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege" berufen.

Nach ihrem Studium der Erziehungswissenschaften war Beinzger als Hörfunkjournalistin beim Hessischen Rundfunk. Im Anschluss nahm sie das Studium der Medienwissenschaften auf. Praktische Erfahrung sammelte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Frankfurt/M. und als Referentin für die Entwicklung pädagogischer Konzeptionen im Bereich E-Learning bei der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in Eschborn. 2004 promovierte sie an der Fachhochschule Kiel am Fachbereich Multimedia Production der Fachhochschule Kiel.Bis zu ihrer Berufung an die Hochschule Esslingen arbeitete sie als Referentin für die berufsbegleitende Grundlagenfortbildung von ErzieherInnen und GrundschullehrerInnen, als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Schwerpunkt Pädagogik der frühen Kindheit an der Pädagogischen Fakultät der Universität Bielefeld und als wissenschaftliche Mitarbeiterin am erziehungswissenschaftlichen Institut der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Thomas Brunner

Prof. Dr. rer. nat. Thomas Brunner wurde zum Wintersemester 2008/2009 als Professor für das Lehrgebiet "Informatik und Elektrotechnik" in die Fakultät Fahrzeugtechnik berufen.

Nach dem Physik-Studium an der Universität Tübingen mit anschließender Promotion auf dem Gebiet Simulationsrechnung von Lichtsystemen war er bei der Daimler AG in Sindelfingen zunächst für die Entwicklung der Mercedes Benz A-Klasse-Frontbeleuchtung zuständig. Danach folgten Tätigkeiten als Teamleiter auf dem Gebiet der Konstruktion Exterieuranbauteile bzw. Entwicklung Außenbeleuchtung Mercedes Benz M-Klasse. Zuletzt war er für die Erprobung der Lichtsysteme aller Mercedes Benz Pkws verantwortlich. Diese Aufgabe umfasste neben der lichttechnischen Auslegung und dem Testen der Scheinwerfer und Heckleuchten auch die Abstimmung der elektrischen Schnittstellen zum Fahrzeug. Des Weiteren hatte er auch Verantwortung für die Auslegung bzw. Konzeption von dynamischen Lichtfunktionen inklusive deren Algorithmen und war in internationalen Gremien tätig. Prof. Dr. Brunner hatte von 1996 bis zu seiner Berufung bereits einen Lehrauftrag für Technische Informatik in der Fakultät Fahrzeugtechnik.

Wolfgang Coenning

Zum Wintersemester 2008/09 wurde Dr.-Ing. Wolfgang Coenning auf die Professur "Experimentalphysik mit Schwerpunkt Halbleiterphysik" in der Fakultät Grundlagen berufen.

Coenning wurde 1962 in Reutlingen geboren und blieb, nach seinem Studium der Elektrotechnik mit Schwerpunkt Nachrichtentechnik und seiner Promotion im Bereich der Charakterisierung aktiver optischer Wellenleiter (Laser), an der Universität Stuttgart als stellvertretender Institutsleiter am Institut für Elektrische Nachrichtentechnik. Für die Konzeption und die Durchführung des Workshops "Optische Nachrichtentechnik" erhielt er 2000 den Lehrpreis des Landes Baden-Württemberg. 2001 wechselte Coenning in die Industrie zur Diamond GmbH in Leinfelden-Echterdingen. Unter seiner Leitung entstand dort die vom "Deutschen Institut für Breitbandkommunikation" (dibkom) zertifizierte "Glasfaserschule". 2006 folgte er seinem Wunsch nach mehr eigenverantwortlicher Lehre und erweiterte seine methodischen und didaktischen Fähigkeiten als Wissenschaftlicher Lehrer an der Friedrich-Ebert-Schule in Esslingen, sowie als Lehrbeauftragter an den Hochschulen in Aalen und Esslingen. Diesen Abschnitt schloss er im Sommer 2008 mit dem zweiten Staatsexamen im Fachgebiet Nachrichten- und Energietechnik erfolgreich ab.

Susanne Dern

Prof. Dr. jur. Susanne Dern wurde zum Wintersemester 2008/2009 auf die Professur "Sozialrecht und Kinder- und Jugendhilferecht" an die Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege berufen.

Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Marburg und Regensburg arbeitete sie zunächst einige Jahre als Anwältin in einer auf Familienrecht spezialisierten Kanzlei in Frankfurt am Main. Des Weiteren war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Arbeitsrecht und Zivilrecht an der Universität Marburg sowie als Lehrbeauftragte an den Fachbereichen für Sozialwesen an den Fachhochschulen Frankfurt am Main und Fulda in Lehre und Forschung eingebunden. Bis zu ihrer Berufung war Dern als Richterin in der hessischen Sozialgerichtsbarkeit tätig. Ihre Promotion "Sozialrechtliche Gleichstellungs- und Antidiskriminierungskonzeptionen" erstellte Susanne Dern im Rahmen des interdisziplinären Graduiertenkollegs der Deutschen Forschungsgemeinschaft "Öffentlichkeiten und Geschlechterverhältnisse - Dimensionen von Erfahrung" an der Universität Frankfurt am Main. In der von Prof. Dr. Sacksofsky betreuten Arbeit untersuchte sie das deutsche Sozialrecht auf seinen Umgang mit Diskriminierung und analysierte die in den einzelnen Sozialgesetzen bereitgestellten Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsinstrumentarien. Ihr besonderes Forschungsinteresse gilt den Schnittstellen von Sozial- und Familienrecht sowie dem Antidiskriminierungsrecht.

Martin Greitmann

Prof. Dr.-Ing. Martin Josef Greitmann wurde zum Wintersemester 2008/09 für das Lehrgebiet "Materialkunde und Werkstofftechnologie" in die Fakultät Fahrzeugtechnik berufen.

Das Maschinenwesen durchzieht Greitmanns Laufbahn. An der Universität Stuttgart studierte er Maschinenwesen und promovierte dort auf dem Gebiet des Widerstandsschweißens von Hartmetall auf Stahl. Seit 1998 war er Experte in einem internationalen Gremium des Widerstandsschweißens und als Obmann im Gemeinschaftsausschuss. Bevor er seine Professur an der Hochschule Esslingen aufnahm, hielt er neun Jahre lang die Vorlesung Fügetechnik an der Universität Stuttgart und war Leiter der dortigen Matialprüfungsanstalt. 2008 erwarb er sein zusätzliches Diplom zum International Welding Engineer.

Rita Grimm

Prof. Dr. phil. Rita Grimm wurde zum Sommersemester 2009 als Professorin für das Lehrgebiet "Führung und Leitung in Institutionen mit Kindern" in die Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege berufen.

Dem Studium für Soziale Arbeit an der Katholischen Stiftungsfachhochschule für Soziale Arbeit in München ging bei Grimm eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin voran. Als Gruppenleiterin in einem Kindergarten konnte sie praktische Erfahrungen sammeln. Von 1994 bis 1998 absolvierte Grimm das Studium in Psycholinguistik, Pädagogik, Arbeits- und Organisationspsychologie an der LMU München. Dort promovierte sie im Jahr 2002 in Psycholinguistik, Pädagogik und Psychologie. An der Münchner Volkshochschule GmbH war sie drei Jahre Referentin der Programmdirektorin und wechselte dann als Professorin für Erziehungswissenschaft/Elementarpädagogik an die Katholische Hochschule für Sozialwesen in Berlin.

Markus Ledermann

Prof. Dr.-Ing. Markus Ledermann wurde zum Wintersemester 2008/09 als Professor für das Lehrgebiet "Technische Mechanik und Konstruktionslehre in die Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik berufen.

1999 beendete er sein Maschinenbau-Studium an der Universität Karlsruhe. Als Doktorand war er am Forschungszentrum Karlsruhe im Institut für Materialforschung II tätig und schloss seine Promotion auf dem Gebiet der Biomechanik und Bauteiloptimierung an der Universität Karlsruhe ab. Eine sechsjährige Tätigkeit in der Entwicklung von Powertrain-Sensoren der Robert-Bosch-GmbH, Feuerbach brachte ihm Erfahrungen in einem Industrieunternehmen.

Karin Melzer

Prof. Dr. rer. pol. Karin Melzer wurde zum Wintersemester 2008/09 als Professorin für das Lehrgebiet "Mathematik" in die Fakultät Grundlagen berufen.

An der Universität Ulm studierte Melzer Wirtschaftsmathematik und erhielt ihre Promotion. An der Sorbonne in Paris absolvierte sie gleichzeitig ein Studium der Volkswirtschaft. Nach ihrer Promotion arbeitete sie als Mathematikerin bei der Allianz-Lebensversicherung und bei der Stuttgarter Lebensversicherungen als Gruppenleiterin und war für die Produktentwicklung und für die Konzeption zuständig.

Karin Reiber

Karin Reiber wurde zum Wintersemester 2008/2009 als Professorin für Erziehungswissenschaft/Didaktik mit dem Schwerpunkt Pflegepädagogik/-didaktik an die Hochschule Esslingen berufen.

Nach einer Krankenpflegeausbildung und mehrjährigen Berufstätigkeit als Krankenschwester hat Karin Reiber auf dem Zweiten Bildungsweg das Abitur nachgeholt und in Tübingen Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie studiert. Mit ihrem Diplom-Abschluss in Pädagogik war sie danach als Organisationsberaterin bei einer Unternehmensberatung für Non-Profit-Organisationen tätig. Es folgte eine mehrjährige Forschungs- und Lehrtätigkeit an der Universität Tübingen mit Promotion. Im Anschluss daran war Karin Reiber im Rahmen eines Forschungsprojekts an der ehemaligen Hochschule für Sozialwesen Esslingen angestellt und wurde nach dessen Abschluss als Professorin für Pflegepädagogik/-didaktik an die Hochschule Ravensburg-Weingarten berufen. Sie kehrt nun an die Hochschule Esslingen zurück.

Andreas Scheibe

Prof. Dr.-Ing. Andreas Scheibe hat an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften die Professur Mechanische und Thermische Verfahrenstechnik seit dem Wintersemester 2008/09 inne.

Er studierte Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität Stuttgart und promovierte im Jahr 2000 am Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) der Universität Stuttgart auf dem Gebiet der numerischen Simulation elektrostatisch unterstützter Beschichtungsverfahren. Seit 1992 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und seit September 2004 als Akademischer Oberrat am IFF tätig. Hier leitete er den Forschungsbereich "Oberflächentechnik - Modellierung und Simulation" und veröffentlichte zahlreiche Fachbeiträge.

Gerd Wittler

Prof. Dr.-Ing. Gerd Wittler wurde zum Wintersemester 2008/2009 als Professor für das Lehrgebiet Regelungstechnik und Simulation in die Fakultät Graduate School berufen, gleichzeitig lehrt er an der Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik.

Industriemechaniker war Wittlers erster Ausbildungsberuf bevor er ein Maschinenbaustudium an der Universität Paderborn mit dem Schwerpunkt Konstruktionstechnik aufnahm. Danach arbeitete und promovierte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am MLaP bei Prof. Lückel. Er wechselte 2000 in die Industrie als Applikationsingenieur für Mehrkörper-Simulationssoftware bei der Firma Mechanical Dynamics in Stuttgart/Leonberg. Vor seiner Berufung an die Hochschule Esslingen war er Entwicklungsingenieur, Produktmanager und "Application Field Manager" im Produktbereich HiL-Testsysteme bei der Firma ETAS in Stuttgart/Feuerbach.

Ulrike Zöller

Dr. phil. Ulrike Zöller wurde zum Wintersemester 2008/09 als Professorin für das Lehrgebiet "Soziale Arbeit im Bereich der Integrationshilfe" in die Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege berufen.

Nach dem Studium der Sozialpädagogik an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München arbeitete Ulrike Zöller als Referentin für verschiedene Bildungseinrichtungen. Stationen ihres beruflichen Lebens waren hierbei München, Essen und Chur, Schweiz. Es folgte das Studium der Diplom-Pädagogik an der Universität Duisburg-Essen. Daraufhin übernahm Zöller die Leitung der Beratungsstelle Frau & Beruf in Saarbrücken. Hierbei lag ein Schwerpunkt ihrer Arbeit in der Umsetzung des Gender-Mainstreaming-Prinzips in transnationalen Projekten wie EQUAL und XENOS. Sie promovierte an der Bergischen Universität Wuppertal mit einer qualitativen Studie zum Thema: "Anerkennung - noch ein langer Weg". Interkulturelle Erfahrungen von Auszubildenden heterogener Herkunft und pädagogischen Fachkräften in außerbetrieblichen Einrichtungen. Ulrike Zöller war Stipendiatin der Mathilde-Planck-Stiftung. Vor ihrer Berufung vertrat sie eine Juniorprofessur an der Universität des Saarlandes im Fachbereich Erziehungswissenschaften und arbeitete als Lehrbeauftragte an der Universität Luxemburg.

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