Geballtes Wissen - das Technikum an der Hochschule Esslingen

Früchte der Fusion - Die Hochschule Esslingen entwickelt das pädagogisch-didaktische Gesamtkonzept für das überregionale Begleitprogramm zur bundesweiten BMBF-Initiative "Technikum"

(PresseBox) (Esslingen am Neckar, ) Die Freude war groß, als am 14. Mai 2009 die Mitglieder der Kooperationsgruppe "Technikum" erfuhren, dass die Hochschule Esslingen den Zuschlag für die Entwicklung des pädagogisch-didaktischen Gesamtkonzepts für das Begleitprogramm der bundesweiten BMBF-Initiative "Technikum" erhalten hat.

Möglich wurde dieser Erfolg durch die motivierte und fachkompetente Zusammenarbeit der fakultätsübergreifend gebildeten Kooperationsgruppe, die sich im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung für das Begleitprogramm beworben hatte. Ganz im Sinne der im Jahr 2006 fusionierten Hochschule Esslingen vereinen sich hier pädagogisch-didaktische Kompetenzen (SAGP, Didaktikzentrum) mit theoretischen Kenntnissen und praktischen Erfahrungen im MINT-Bereich (IT, ME und G). Angesiedelt wird das Projekt an der Fakultät SAGP. Die Projektleitung wird von den Professorinnen Ulrike Zöller und Annette Riedel übernommen.

Bereits am 16. und 17. Juni 2009 konnten an der Hochschule Esslingen die bundesweit agierenden Koordinatoren des Begleitprogramms zum Auftakttreffen begrüßt werden. Gemeinsam wurden an diesen beiden Tagen die Elemente des Gesamtkonzepts sowie die einzelnen regionalen Veranstaltungsvarianten abgestimmt und erste Vereinbarungen getroffen. Bis Ende 2011 ist die Hochschule Esslingen der Ort, an dem in regelmäßigen Treffen und in einem virtuellen Projektraum das pädagogische Begleitprogramm zum "Technikum" kooperierend entwickelt und evaluiert wird.

Hinter den "Technikum" verbirgt sich ein berufs- und studienorientierendes Praktikum mit einer flexiblen Dauer von fünf bis acht Monaten. Junge Menschen mit Hochschulreife lernen während dieser Zeit den Betriebsalltag von Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem MINT-Bereich kennen. "MINT" steht für: Mathematik, Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaften bzw. Technik.

Im pädagogischen Begleitprogramm, das aus verschiedenen Veranstaltungen und webbasierten Angeboten besteht, werden die Jugendlichen in regelmäßigen Abständen hinsichtlich ihrer Studienwahl zielorientiert unterstützt und beraten. Sie erhalten Informationen über MINT-Studiengänge, gewinnen realistische Eindrücke von den Anforderungen eines Studiums und Berufs auf diesem Gebiet und lernen eigene Kompetenzen und Fähigkeiten besser kennen und einschätzen.

Das Technikum hat zum Ziel, junge Menschen für ein MINT-Studium zu motivieren und auf längere Sicht die Abbrecherquote in diesen Studiengängen zu senken. Im Besonderen sollen junge Frauen und junge Menschen mit Migrationshintergrund mit dieser Initiative angesprochen werden.

Interessierte Jugendliche und Betriebe mit kooperierenden Hochschulen, die an solch einem "Technikum" teilnehmen wollen, können sich unter www.technikum.de informieren und anmelden.

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