h_da-Senat erklärt sich solidarisch mit Kritik am hessischen Hochschulpakt 2011-2015

(PresseBox) (Darmstadt, ) Der Senat der Hochschule Darmstadt (h_da) hat sich heute Nachmittag solidarisch erklärt mit den Protesten der Studierenden und Hochschulangestellten gegen den hessischen Hochschulpakt 2011-2015. Die heute angesetzte Senatssitzung wurde vertagt, um Raum für die Protestbeteiligung seiner Mitglieder zu geben, die sich in Wiesbaden an den Demonstrationen beteiligten. Bereits am Vormittag hatten h_da-Senatsmitglieder in Wiesbaden ein gemeinsames Kommuniqué der Senate von Hochschule Darmstadt, der Philipps Universität Marburg, der Fachhochschule Frankfurt am Main und der Hochschule RheinMain verabschiedet. Darin fordern die Unterzeichner das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst auf, "das Gesprächsangebot der Hochschulen anzunehmen und in gegenseitigem Einvernehmen einen neuen Hochschulpakt zu entwickeln, der die Zukunftsfähigkeit Hessens tatsächlich sichert." In der vergangenen Woche hatten die Dekane der h_da bereits eine Protestnote an Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann gesendet.

Prof. Andrea Krajewski, Vorsitzende des Senatshauptausschusses: "Die geplanten Kürzungen würden bewirken, dass die Hochschule Darmstadt in ihrem Kerngeschäft, der qualifizierten Hochschulausbildung junger Menschen, aufgrund nicht mehr angemessener Ausstattung schwer belastet wird." Diese Kürzungen seien für eine praxisorientierte Ausbildung an einer Fachhochschule nicht praktikabel. Deren hohe Praxisorientierung erfordere ein solides Betreuungsverhältnis von Studierenden und Lehrenden. "Wie die zu erwartenden Studierendenberge zu bewältigen sind, können wir bei derartigen Kürzungen nicht beantworten."

Das gemeinsame Kommuniqué der vier hessischen Senate finden Sie unter www.hda.de/medien/pressemitteilungen .

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