Media-Studierende der h_da auf Ars Electronica: Mensch-Maschine-Kommunikation neu denken

(PresseBox) (Darmstadt/Dieburg, ) Vom 2. bis 7. September bestreiten Studierende des Fachbereichs Media der Hochschule Darmstadt auf Einladung der Ars Electronica die diesjährige Campus-Ausstellung "Expanded Interface" in Linz. Die Ars Electronica ist das weltweit größte und bedeutendste Festival für Kunst, Kultur und Wissenschaft des digitalen Zeitalters. Die Campus-Ausstellung findet in der historischen Tabakfabrik Linz, Unter Donaulände 68, statt und wird gemeinsam von h_da-Studierenden des Studienbereichs Media Arts and Sciences und Studierenden der Crawford School of Art and Design/Cork Institute of Technology, Irland veranstaltet. Beide Institutionen sind seit anderthalb Jahrzehnten durch gemeinsam durchgeführte Studienprogramme eng miteinander verbunden.

Präsentiert werden insgesamt 18 Exponate (15 aus Darmstadt, drei aus Cork) von insgesamt fünfzig Studierenden, die sich mit der Thematik veränderter und erweiterter Interface-Konzepte auseinandersetzen und diese im Rahmen der ausgestellten interaktiven Projekte für die Besucherinnen und Besucher konkret erfahrbar machen. Im Zentrum des "Expanded Interface" steht der Gedanke, Computertechnologie so einzusetzen, dass es vor allem die intuitive und körperlichgestische Handlung ist, mit denen die Nutzerinnen und Nutzer die digitale Maschinerie steuern und beeinflussen. Der digitale Rechner wird dabei in seiner rein technischen Funktionalität zum "Verschwinden" gebracht. In diesem Sinne stellten sich die Studierenden der Aufgabe, gemeinsam mit ihren betreuenden Dozentinnen und Dozenten, die Mensch-Maschine-Kommunikation und deren Interaktionsaspekte neu zu denken und zu erfinden. Dieser innovative Ansatz war das wichtigste Entwurfskriterium für die vorgestellten Arbeiten.

Die dabei entstandenen Medienumgebungen, Installationen, Prozesse und Objekte betonen ethische, gesellschaftliche und soziale Fragestellungen ebenso wie den sinnlichspielerischen Erlebnischarakter, die Relevanz ästhetisch herausragender Qualität sowie der technischen Realisierbarkeit. So ermöglicht etwa das Navigationssystem "easee" blinden und sehbehinderten Menschen sich auf ihnen bislang unbekannten Wege und in neuen Umgebungen leichter zurechtzufinden. Das Projekt "Céannacht" setzt sich mit den Klischees auseinander, mit denen Iren von Angehörigen anderer Nationalitäten belegt werden und macht diese über einen gemeinschaftlichen visuellen Prozess erfahrbar. Die Installation "mju:vi" schafft eine komplexe audiovisuelle Situation, in welcher Klänge und Bilder von den Besucherinnen und Besuchern durch ihre Gegenwart verändert werden können.

Sowohl als klangästhetische onair-Exponate wie auch als Medium der täglichen Berichterstattung über die Ausstellung verstehen sich die täglichen Live-Sendungen von "Running Radio Expanded", dem Campus-Radio der Hochschule Darmstadt. Die Sendungen sind am 2., 3, sowie vom 5 bis 7. September jeweils von 12-13 Uhr zu hören, am 4. September von 15.30 - 16.30 Uhr. Dies jeweils simultan auf den Frequenzen von Radio FRO (Linz) auf 105,0 MHz und RadaR (Darmstadt) auf 103,4 MHz sowie auf www.runningradio.net

Konzipiert wurde die Ausstellung von einem vierköpfigen kuratorischen Team der h_da und des CIT: Prof. Sabine Breitsameter (kuratorische Leitung), Prof. Dr. Torsten Fröhlich (technisches Konzept), Trevor Hogan (Koordinator CIT), Prof. Claudia Söller-Eckert (Ausstellungsdesign) unterstützt von den Studentischen Mitarbeitern Melanie Wetter und Daniel Maaz sowie vom Produktionsteam der Ars Electronica.

Zur Eröffnung der Campus-Ausstellung mit anschließendem Presserundgang laden wir Sie herzlich ein: am Donnerstag, 2. September um 12 Uhr in der historischen Tabakfabrik Linz, Donaulände 68.

Die studentischen Gestalterinnen und Gestalter der Exponate, das kuratorische Team der Hochschule Darmstadt und des CIT, die Präsidenten der beiden beteiligten Hochschulen sowie der Intendant der Ars Electronica sind anwesend.

Die Ausstellung ist in einem 64seitigen Katalog (4fbg.) dokumentiert, der ab 2. September 2010 erhältlich ist.

Weitere Informationen zur Ars Electronica: www.aec.at

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