Hochschule Anhalt (FH) stellt Neuheiten auf der CeBIT vor

(PresseBox) (Köthen, ) Wer die Welt bewegt, bewegt sich hier - unter diesem Motto trifft sich vom 3. bis 8. März 2009 die Fachwelt auf der CeBIT, der weltweit bedeutendsten Veranstaltung für die Informations- und Kommunikationsindustrie. Die Hochschule Anhalt (FH) stellt insgesamt drei Exponate am Gemeinschaftsstand Forschung für die Zukunft, Halle 9, Stand D 04 aus.

Echtzeit - 3D - was kommt danach?

Am Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung gingen Prof. Kretzler und seine Mitarbeiter der Fragestellung "Echtzeit - 3D - was kommt danach?" nach. Im Gegensatz zum herkömmlichen Webservice entwickelten sie eine neue Technik, die potentiellen Grundstückskäufern die Möglichkeit bietet, das künftige Baugebiet und die vorhandenen festgesetzten Planungsparameter vorab zu betrachten. Per Tastatur kann an jeder beliebigen Stelle im Modell zwischen Fußgänger- und Vogelperspektivenmodus im Orbitmodus unterschieden werden. Dabei können beim Betreten im Fußgängermodus oder beim Anklicken des Grundstückes im Orbitmodus weitere Details eingeblendet werden, die über den Verkaufsstatus oder den Preis des Grundstücks informieren oder den Kunden gleich an die verkaufende Instanz weiterleiten. Der Kunde wird so optimal informiert und kann sich schon frühzeitig ein realistisches Bild seiner künftigen Umgebung machen.

Informations- und Wissensnetzes - Win.Bau

In einem zweiten Exponat aus dem Fachbereich Architektur, Facility Management und Geoinformation stellen Prof. Pinkau und Mitarbeiter die Ergebnisse der Entwicklung eines "Informations- und Wissensnetzes - Win.Bau" vor. Die Auswirkungen der Finanzkrise sind vor allem auf dem Arbeitskräftemarkt spürbar. Berufsbegleitende Ausund Fortbildungen werden eine zentralere Rolle einnehmen. Insbesondere im Bereich Bau- und Immobilienwirtschaft bzw. Instandhaltung und Denkmalpflege existieren derzeit diese Art der Weiterbildung nicht. Das Projekt "Win.Bau" setzt genau hier an und bietet dem Lernenden eine besondere Art der Wissensvermittlung, basierend auf ELearning. Die vom Projektteam erarbeiteten Inhalte werden über multimedial aufgearbeitete Landkarten dargestellt. Verknüpfungen der Themen und Inhalte werden über eine Thinkmap (ein adaptives Netz) visualisiert. Dem Kursteilnehmer wird ein individuelles, themenübergreifendes, entdeckendes und intuitives Lernen ermöglicht. Die Innovation dieses vom BMBF geförderten Projektes liegt in der Vielfalt und Tiefe der angebotenen Informationen ebenso wie in der Aufarbeitung und Vielfalt.

Neues Usability-Labor

Ein drittes Exponat stammt aus dem Fachbereich Informatik und stellt das Usability- Labor "Human Centered Computing" vor. Im Labor, das unter der Leitung von Prof. Dr. Schramm-Wölk steht, können mit modernster Technik Internetseiten, Software und andere digitale Produkte hinsichtlich ihrer Nutzerfreundlichkeit geprüft werden. Auf der Messe werden neben Gebrauchstauglichkeitsanwendungen auch Methoden vorgestellt, die im Kontext mit E-Learning-Anwendungen in geeigneter Weise einsetzbar sind. Neben der Durchführung von Forschungsaufgaben können auch Unternehmen der Region Studien in Auftrag geben.

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