Hochschule Anhalt (FH) mit vier Exponaten auf der Anuga Food Tec in Köln

(PresseBox) (Köthen, ) Die Hochschule Anhalt (FH) stellt neue Forschungsergebnisse vom 10. bis 13. März 2009 auf der Anuga Food Tec in Köln vor. Die Anuga Food Tec ist eine internationale Fachmesse für die verarbeitende Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Branchenübergreifend und Prozessorientiert deckt sie alle wichtigen Aspekte ab - von der Herstellung bis zur Verpackung, Lagerung und Distribution. Sie findet alle drei Jahre statt und zählt zu den wichtigsten Treffen der Branche.

Ergebnisse aus aktuellen Forschungsarbeiten stehen im Mittelpunkt der Präsentationen der Hochschule Anhalt (FH) und werden auf einem eigenen Hochschulmessestand in Halle 10.1/ C 070a im Bereich Wissenschaft und Forschung einem internationalen Fachpublikum vorgestellt. Aus dem Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung werden die Ergebnisse von zwei Forschungsarbeiten, die unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfram Schnäckel entstanden sind, präsentiert.

Prototypische Technik zur kontinuierlichen Feinbrätherstellung einschließlich Emulgierung

Pro Einwohner werden jährlich deutschlandweit 21kg Brühwursterzeugnisse konsumiert. In der kleintechnischen sowie industriellen Produktion erfolgt die Brätherstellung konventionell durch mehrere, teilweise unwirtschaftlich arbeitende Einzelmaschinen. Ziel des Projektes ist es, eine prototypische Maschine zu entwickeln, die eine kontinuierliche Feinbrätherstellung mit ausreichender Emulgierung gewährleistet.

Berührungslose Farbmesstechnik zur objektiven Beurteilung und Steuerung des Räucherprozesses ausgewählter Wurstwaren Beim Räuchern von Lebensmitteln bilden sich bei der Beaufschlagung mit den Rauchbestandteilen eine individuelle Farbe sowie ein charakteristisches Aroma aus. Die Farbe ist dabei ein entscheidendes Qualitätskriterium. Da es bisher keine objektiven Farbstandards für Fleisch- und Wurstwaren gibt, werden derzeit für ausgewählte Erzeugnisse Farbstandards festgelegt. Im Projekt sollen weiterhin das Verfahren als auch die prototypische Technik zur Online-Beurteilung der Räucherfarbe von Fleisch- und Wurstwaren entwickelt werden.

Evaluierung alter Landsorten - Weinreben im Saale-Unstrut Gebiet

Aus dem im vergangenen Jahr an der Hochschule Anhalt (FH) etablierten Mitteldeutschen Zentrum für Weinforschung stammen zwei weitere Projekte, die unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Kleinschmidt bearbeitet werden.

Alte Weinsorten, haben sich über viele Jahre an die jeweiligen Standortbedingungen angepasst. Von einzelnen Sorten existieren in sehr alten Anlagen nur noch einzelne Rebstöcke (Vitis vinifera "Roter Riesling" und "Schwarzer Heunisch)". In Zusammenarbeit mit der Humboldt-Universität Berlin und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg soll im Rahmen des Projektes die Evaluierung alter Landsorten - Weinreben im Saale-Unstrut-Gebiet durchgeführt werden. Ziele dieser Arbeiten sind deshalb vorrangig die Generhaltung, die Vermehrung und die Neuanlage dieser beiden historischen Sorten.

Aromauntersuchungen an typischen Rebsorten der Anbaugebiete Saale-Unstrut und Sachsen

Das Aroma von Wein hängt neben der Sorte und den klimatischen Verhältnissen von vielen weiteren Faktoren ab. Die Weinbaugebiete Sachsen und Saale-Unstrut haben als Ausgangsgesteine für die Bodenbildung eigenständige Substrate. Während im Saale-Unstrut-Gebiet hauptsächlich die erdgeschichtlich jungen Muschelkalke und Buntsandsteine des Trias zu finden sind, kann das (sächsische) Gebiet im Elbtal unter anderem wesentlich ältere Porphyre und Granite aufweisen. Diese Terroirunterschiede werden untersucht und die Besonderheiten anhand der Leitaromen mittels spezifischer Trennmethoden herausgearbeitet.

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