Hochschulen aktiv in Sozialen Netzwerken

Die Hochschule Aalen präsentiert zum zweiten Mal auf dem CHE Expertenforum Hochschulmarketing zum Thema Social Media

(PresseBox) (Aalen, ) CHE Consult und die Technische Universität Braunschweig haben gemeinsam das dritte Expertenforum Hochschulmarketing zum Thema Social Media veranstaltet. Über 100 Teilnehmer(innen) haben mit Expert(inn)en diskutiert, wie Soziale Netze die Gesellschaft, insbesondere aber die Hochschulen, deren Arbeiten und Leben, verändern. Einen der zentralen Roundtables leitete Dr. Constance Richter von der Hochschule Aalen.

Die Veranstaltung im Haus der Wissenschaft Braunschweig vermittelte neue Ideen und Impulse und diente als Plattform für Netzwerke und intensive Gespräche. Die Palette der Fachbeiträge reichte von den Grundfragen über handfestes Instrumentenwissen bis hin zu innovativen und kreativen Konzepten und einem Ausblick auf die Zukunftsthemen.

Ein zentrales Element der Veranstaltung waren so genannte Roundtables, in denen ausgewiesene Expert(inn)en Impulse gaben und für intensive Gespräche und Rückfragen zu einer breiten Palette an Themen zur Verfügung standen. Auch die Hochschule Aalen leitete wieder einen dieser Roundtables. Hier stellte Dr. Constance Richter (Studiengang Technikkommunikation) die Social Media Strategie der Hochschule Aalen vor und präsentierte erste Zahlen der ihrer Social Media Studie. Seit knapp einem Jahr analysiert Constance Richter die eingesetzten Social Media Kanäle der Hochschulen in Deutschland. Die Studie umfasst 440 deutsche Hochschulen und deren Marketing-Aktivitäten in Facebook, Twitter, YouTube, XING und LinkedIN.

So haben beispielsweise 298 Hochschulen einen offiziellen Facebookauftritt (Seite, Gruppe oder Profil). Jedoch sind nur 199 tatsächlich aktiv, das heißt, sie haben mindestens einen Pinnwandeintrag im Monat. 22 Hochschulen posten täglich, so auch die Hochschule Aalen. "Entscheidend ist nicht, dass eine Hochschule viele Fans hat. Es muss auch nicht täglich gepostet werden. Wichtig ist, dass die Fans mitmachen, dass sie reagieren und uns Feedback geben", betont Richter.

Die Hochschule Aalen konnte beispielsweise durch ihren Facebook-Auftritt den Service verbessern, neue Servicedienste bekannt machen oder Themen wie das Semesterticket diskutieren. Facebook ist neben der Erstsemesterumfrage, Lehrevaluierungen und Feedbackformularen auf der Homepage ein Rückkopplungskanal, damit die Hochschule Aalen ihren Service stetig verbessern kann. Richter: "Viele Hochschulen haben Bedenken, dass Fans oftmals ungeschönt ihre Meinung kundtun. Und das auch häufig ohne große Rücksicht auf Etikette. Im Endeffekt zählt jedoch, wie die Hochschule darauf reagiert." Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass sich der offene Umgang mit Problemen und Kritik positiv auswirke.

Die Hochschulen konzentrieren sich nicht nur auf Facebook. Auch im neuen Netzwerk Google+ haben sich seit es die offiziellen Seiten gibt 45 Hochschulen offiziell registriert, 24 Hochschulen arbeiten schon aktiv mit Google+. Jedoch bleibt hier noch die Kommunikation aus. Es werden Inhalte gepostet, aber es kommt noch nicht zu dem wie aus Facebook bekannten Gespräch/ Dialog?.

Natürlich bergen die Social Media Plattformen nicht nur Chancen, sondern auch Risiken. "Wichtig ist, dass wir die Risiken kennen und lernen, mit dieser neuen Netzgesellschaft umzugehen", erklärt Constance Richter. Daher bietet die Hochschule Aalen auch im Sommersemester 2012 wieder eine Social Media Reihe im Rahmen des Studium Generale an. Neu dabei sind die Themen "Datenschutz und Privatsphäre in Social Networks" und "Recherche 2.0 - Faktencheck im Internet". Programm siehe...

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