SPS Programmierung unter PowerPoint®? Ein neuer Ansatz, der viele erstaunliche Möglichkeiten eröffnet!

(PresseBox) (Bairisch Kölldorf, ) Die Module der SLS-500 Produktfamilie werden mit der Programmiersoftware ‚SLS-500 Configurator’ unter Microsoft PowerPoint programmiert. Die Programmierung erfolgt durch einfache Symboleingabe am PC. Mit der Standard-Office-Anwendung von Microsoft kann man aber nicht nur eine SPS Programmieren, sondern selbige auch simulieren und online testen.

HIQUEL hat mit der SPS-Serie Solution 500 (SLS-500) ein dezentrales, modular aufgebautes SPS-System entwickelt, welches sich von anderen auf dem Markt befindlichen Klein-SPSen dadurch unterscheidet, dass es alle gängigen Ein/Ausgänge in Modulbauweise unterstützt und von der CPU-Leistung, vom Speicherplatz und von der Programmgröße sowie von den unterstützten Funktionen schon eher mit einem Power-SPS System zu vergleichen ist. Entscheidend ist aber der völlig neue und unkonventionelle Ansatz der Programmierung.

Der leistungsfähige ‚SLS-500 Configurator’ bietet erstmals eine graphische Oberfläche zum Konfigurieren und Programmieren unter Microsoft Power Point. Das Konzept der Programmierung unter PowerPoint wurde bewusst gewählt, da das Office Paket weltweit das meist installierte Softwarepaket ist und die Bedienung und die Tastenkürzel der einzelnen Office Komponenten wie Word, Excel oder eben PowerPoint untereinander identisch sind. Der Einlernaufwand in Vergleich zu einer proprietären Lösung ist somit drastisch reduziert.

Die ‚SLS-500 Configurator’ Software verbindet alle grafischen Fähigkeiten von PowerPoint mit einer einfach zu handhabenden grafischen Programmiersprache, welche Bit-, Analog- und Textverarbeitung unterstützt. Selbstverständlich gibt es Merker, Ein/Ausgänge, Zeitglieder, Zähler, Flankenerkennungsmodule und andere Elemente von gängigen SPS-Programmiersystemen! Jedoch werden die graphischen Programmteile mit eigenen Symbolen dargestellt. Wie in PowerPoint gewohnt können Textnotizen, Word Dokumente, Excel Tabellen, digitale Bilder oder aber auch Audio- und Videodateien einfach eingefügt werden! Dadurch erarbeiten sie sich schon während der Programmierung der PLC eine vollständige Dokumentation der Anlage. Integrieren Sie aus dem Schaltplan jene Schützkombination, welche von dem Programmteil aus angesprochen wird. Fügen Sie eine Tonaufzeichnung ein, um Ihre in ein Mikrofon diktierten Gedanken aufzuheben, welche die Basis für den Programmablauf waren. Oder integrieren Sie gleich ein Video, welches den korrekten Maschinenablauf darstellt, damit die Wartungsmannschaft weiß, wie der Ablauf auszusehen hat! Aber auch das Einbetten ganzer Dokumente ist möglich. Per Doppelklick öffnet sich dann das Handbuch für den Frequenzumrichter als PDF-Dokument, der komplette Schaltplan oder die Bedienungsanleitung im Word-Format. Natürlich können wahlweise auch Teile der Programmierung ausgedruckt oder einfach in andere Office Programme exportiert werden.
Ein besonderes Feature von PowerPoint ist es, all diese Multimedia-Information in einer einzigen Datei abzuspeichern. Um das Programm erneut zu installieren ist daher nur diese eine Datei notwendig, da auch der Compiler, ein integrierter Simulator, ein Online-Lademodul und Online-Testmodul in dieser PowerPoint Datei integriert sind. Um mit dem ‚SLS-500 Configurator’ arbeiten zu können, muss keine weitere Software mehr installiert werden!

Die SLS-500 Produktserie zeichnet sich als besonders flexible Steuerung aus, da bis zu 32 unterschiedliche Peripheriegeräte über eine RS485 Schnittstelle angeschlossen werden können. Eine ganze Reihe an Erweiterungsmodulen steht dabei zur Verfügung, wie etwa ein Dimmermodul, das einzelne Lichtquellen oder ganze Gruppen steuert. Ein- und Ausschaltzeiten, sowie Lichtintensität sind variabel programmierbar. Unterschiedliche Lichtszenarien können durch einen zusätzlichen Analogwert völlig stufenlos festgelegt werden. Zwei frei programmierbare serielle Schnittstellen, die sowohl als RS232 als auch als RS485 verwendet werden können erhält man etwa durch den Einsatz eines anderen Erweiterungsmoduls.

Die SLS-500 Serie eröffnet aber auch noch andere bemerkenswerte Möglichkeiten, wie etwa die Anbindung an ein Netzwerk via TCP/IP unter Verwendung eines COM Port Servers oder die Realisierung einer Visualisierung über Modbus. Sollten Sie sich erst im Nachhinein entschließen, eine Steuerung der SLS-500 Serie an eine Visualisierung anbinden zu wollen, so ist auch das kein Problem, da dies ohne weitere Schwierigkeiten durch das Zwischenschalten eines COM Port Server möglich ist.

Im Programm der SLS-500 Serie gibt es auch zwei Kleinststeuerungen, die SLS-510 und die SLS-520. Die Tatsache, dass beide über einen extrem breiten Spannungsbereich (100-250Vac bzw 20-250Vac/dc) betrieben werden können und die integrierte Echtzeituhr im Vergleich zu Konkurrenzprodukten um ein vielfaches exakter ist, verschafft diesen kompakten Kleinststeuerungen einen klaren Vorteil.

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