Startkapital für neuartige Technologie zur Herstellung von Leiterplatten

(PresseBox) (Bonn / München, ) Die Limata GmbH hat ein innovatives auf UV-LED Technik basierendes Verfahren zur Belichtung von Leiterplatten entwickelt. Das Münchener Startup Team gewinnt gleich vier Investoren für die Startfinanzierung des Unternehmens und bringt eine innovative industrielle Präzisionsmaschine zur UV-Lithographie von Leiterplatten auf den Markt.

Der High-Tech Gründerfonds, Bayernkapital, die Falk-Strascheg Holding und Businessangel investierten rund 750 Tsd. Euro in die neu gegründete Limata GmbH. Das Investment dient dazu, die Technologie und die Anlage weiter zu entwickeln sowie den Markteintritt zu erzielen.

"Limata kann mit einer patentierten Anlage die Herstellung von Leiterplatten für Prototypen und Kleinserien extrem vereinfachen und adressiert damit einen dringenden Bedarf bei Elektronikherstellern. Das Team hat sich bisher als sehr umsetzungsstark erwiesen und schnell ein relevantes Netzwerk in der Branche aufgebaut.", beschreibt Dr. Matthias Dill, Investmentmanager des High-Tech Gründerfonds, der als Leadinvestor das Unternehmen betreut.

Technologie von Limata besonders rentabel

Die Kunden profitieren vor allem von Kostensenkungen. Neben geringeren Anschaffungskosten sinken die Produktions-, Wartungs- und Energiekosten der Hersteller um bis zu 75 Prozent. Schaltungsdesigner verkürzen die Entwicklungszeiten um bis zu fünf Tage und erhalten Leiterplatten mit hoher Genauigkeit - unabhängig von Zulieferern und deren Lieferzeiten. Das Gerät ist sofort in die Fertigung integrierbar und bietet dem Produktionsunternehmen höchste Flexibilität hinsichtlich der zu verarbeitenden Nutzengröße und Dicke. Zudem kann die Maschine von jedem Arbeitsplatz über das interne Netzwerk direkt bedient werden.

Deutschland ist mit einem Marktanteil von 50 Prozent führender Staat in der europäischen Leiterplattenfertigung - dies stellt eine solide Basis für einen gelungenen Markteintritt dar: "Seit Beginn der Entwicklung haben wir engen Kontakt zu Leiterplattenherstellern in Deutschland, die uns regelmäßig bereits während des Entwicklungszeitraums besucht haben. Dadurch konnten wir unser Produkt ideal auf die Bedürfnisse des Kunden ausrichten", erklärt Matthias Nagel, technischer Geschäftsführer der Limata GmbH.

"In Zeiten von Wirtschaftskrisen und wenigen Investitionszusagen haben wir es als erstes BMWi-EXIST gefördertes Unternehmen geschafft, bereits zum Ende des einjährigen Förderzeitraums vier Investoren ins Boot zu holen. Das ist eine Konstellation, die wir uns sehr gewünscht haben: Wir haben von Beginn an wichtige Investoren an unserer Seite, die mit unserem Geschäftsmodell vertraut sind und uns ggf. auch bei einer weiteren Finanzierungsrunde mit Kapital und Knowhow unterstützen können. " ergänzt der kaufmännische Geschäftsführer der Limata GmbH, Attila Heim.

Über Limata GmbH

Die Limata GmbH entwickelt industrielle Präzisionsmaschinen zur UV-Lithographie von Leiterplatten. Hierbei entwickelte Limata ein neues, innovatives und kostengünstiges Verfahren. Das Gerät führt den Prozess der Strukturierung der Leiterplatte durch eine Belichtung des mit einem Fotolack überzogenen Trägermaterials aus. Die Anlage ist optimal für die Herstellung von starren, semiflexiblen und flexiblen Schaltungsträgern wie sie in allen elektronischen Bauteilen, z.B. für Anlagensteuerungen eingesetzt werden. Die Limata GmbH ist ein Spin-Off des Forschungsprojektes "Limata". Das STARTup Team wurde 2009 durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen eines EXIST-Gründerstipendiums gefördert.

Über Bayern Kapital

Bayern Kapital wurde 1995 auf Initiative der Bayerischen Staatsregierung im Rahmen der "Offensive Zukunft Bayern" errichtet, um insbesondere junge innovative bayerische Unternehmen mit Beteiligungskapital auszustatten. Bisher hat Bayern Kapital rund 152 Mio. Euro in mehr als 185 innovative High-Tech-Unternehmen investiert. Bayern Kapital steht als regionaler Ansprechpartner zur Verfügung und verwaltet derzeit ein Gesamtfondsvolumen von rund 214 Mio. Euro.

Über die Falk Strascheg Holding

Die Falk Strascheg Holding konzentriert sich auf die Finanzierung von jungen Technologieunternehmen besonders in der Seed- und StartUp-Phase. Sie stellt den jungen Unternehmen außer Beteiligungskapital auch unternehmerische Erfahrung und Finanzierungs-Knowhow zur Verfügung. Mehr unter www.extorel.de

High-Tech Gründerfonds Management GmbH

Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung von bis zu 500.000 Euro sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines "Proof of Concept" oder zur Markteinführung führen. Der High-Tech Gründerfonds verfügt über ein Fondsvolumen von rund 272 Mio. Euro. Investoren der Public Private Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die sechs Industriekonzerne BASF, Deutsche Telekom, Siemens, Robert Bosch, Daimler und Carl Zeiss.

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