Investment für "Enterprise Sustainability Management"

High-Tech Gründerfonds investiert in die WeSustain GmbH

(PresseBox) (Bonn / Buxtehude, ) Die WeSustain GmbH, eine Neugründung ehemaliger SAP-Führungskräfte, entwickelt und vertreibt Software für das Nachhaltigkeits-Management in Unternehmen. Mit dem eingesetzten Kapital sollen die Entwicklung des ersten Software-Release und die Markteinführung unterstützt werden.

Die Nachhaltigkeits-Leistung und deren Kommunikation wird immer mehr zum strategischen Wettbewerbsfaktor für Unternehmen aller Branchen. Die Bewertung von Unternehmen durch die Kapitalmärkte sowie deren Wahrnehmung auf den Absatzmärkten erfolgt zunehmend auf Basis nachhaltigkeitsorientierter Kriterien und korrespondierender Risikopotenziale. Neben dem Financial Reporting hat sich in den letzten Jahren die Nachhaltigkeitsberichterstattung als zusätzliches Berichtswesen etabliert. Leistungsindikatoren wie der Carbon Footprint, die Sicherheit von Daten, Chancengleichheit von Mitarbeitern, Arbeitsbedingungen in der Lieferkette oder die Betriebssicherheit von Anlagen bilden den Fokus von Nachhaltigkeitsabteilungen, welche in allen großen Unternehmen mittlerweile entstanden sind. WeSustain unterstützt Unternehmen mit einer cloud-gestützten Software-Suite für ein systematisches und integriertes Enterprise Sustainability Management.

Investment Director und Prokurist Clemens von Bergmann begründet das Engagement des High-Tech Gründerfonds so: "Der Nachhaltigkeits-Bereich bietet signifikante Wachstumspotenziale und steht ganz oben auf der Agenda vieler CEOs. Unternehmen aller Branchen werden in den nächsten Jahren ein systematisches Nachhaltigkeits-Management einführen. Hierfür ist eine unterstützende IT-Infrastruktur erforderlich, die über die heute genutzten Excel-Lösungen hinausgeht. Die Gründer von WeSustain sind in der Software-Branche äußerst erfahren und wissen, wie man Produktkonzepte in markfähige Angebote umsetzt."

Die Gründer, Dr. Manfred Heil, Andre Borngräber und Michael Corty begrüßen, dass es gelungen ist, mit dem High-Tech Gründerfonds einen erfahrenen Technologieinvestor zu gewinnen. "Wir wollen SAP nacheifern, das seine Wurzeln ja ebenfalls im Berichtswesen hatte. Gleichzeitig nutzen wir die neuesten Architektur- und Delivery-Konzepte, um dem Kunden einen echten Mehrwert zu bieten. Der High-Tech Gründerfonds als unser neuer Partner verfügt im deutschen Markt über langjährige Erfahrung im Software-Bereich und ein einzigartiges Netzwerk. Wir freuen uns über diese Partnerschaft und die produktive Zusammenarbeit." sagt Dr. Manfred Heil.

Neue Software-Kategorie mit erheblichem Umsatzpotenzial

Die Software-Suite von WeSustain ist die erste umfassende, web-gestützte Lösung für das Nachhaltigkeits-Management. Sie integriert vorhandene Insellösungen und Backend-Systeme und schafft eine zentrale Instanz für die Nachhaltigkeits-Organisation und das entsprechende Berichtswesen. Die Lösung beinhaltet Module für die Bereiche: Governance, Stakeholder-Management, Operations, Reporting sowie Collaboration & Communication. Das offene Plattform-Konzept ermöglicht Softwareanbietern komplementäre Lösungen als Teil eines Partner-Ökosystems anzubieten.

Über WeSustain

Die WeSustain GmbH wurde im August 2010 in Buxtehude gegründet. Wesentliche Bestandteile der Basis-Technologie wurden von den Gründern in die Gesellschaft eingebracht. Das Unternehmen verfügt über zahlreiche Partnerschaften im Bereich Nachhaltigkeitsberatung, Systemintegration und Software.

High-Tech Gründerfonds Management GmbH

Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines "Proof of Concept" oder zur Markteinführung führen. Der High-Tech Gründerfonds beteiligt sich an der Seedfinanzierung mit 500.000 Euro. Im Einzelfall kann der Fonds bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen investieren. Investoren des Public-Private-Partnerships sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die sechs Industriekonzerne BASF, Deutsche Telekom, Siemens, Robert Bosch, Daimler und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 272 Mio. Euro.

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