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Innogy Venture Capital und High-Tech Gründerfonds investieren in Energie-Prognosedienstleister enercast
"enercast adressiert ein elementares Problem der erneuerbaren Energien. Die Schwankungen bei der Einspeisung von Wind- und Sonnenstrom führen zu einer Belastung der Netze und letztlich zu einer gewissen Unsicherheit in der Stromversorgung. Je zuverlässiger die Prognosedaten sind, desto besser lassen sich die Erneuerbaren in die bestehenden Netze und damit in den Markt integrieren. enercast bietet damit einen wichtigen Baustein für das Gelingen der Energiewende und trifft somit genau den Investmentfokus von Innogy Venture Capital", erklärt Crispin Leick, Geschäftsführer der Innogy Venture Capital GmbH.
enercast hat in enger Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (Frauenhofer IWES) eine Prognoseberechnung entwickelt, welche die effektive Einbindung erneuerbarer Energien in die Stromversorgung erlaubt. Das Kasseler Unternehmen ermöglicht Stromerzeugungsprognosen 15 Minuten genau und Standort scharf.
Markus Kreßmann, Senior Investment Manager der High-Tech Gründerfonds Management GmbH, ergänzt: "Die Leistungsprognose durch die enercast-Technologie basiert auf einer einzigartigen Kombination der Berechnung durch neuronale Netze und hochpräziser Eingangsdaten. Neben diesem innovativen und bisher nicht kommerziell angewandten Ansatz überzeugte das Team durch tiefes Know-how sowie Erfahrungen. Dies hat auch erste namhafte Kunden überzeugt, die durch das enercast-Leistungsangebot eine neue Ebene bei der Prognosequalität erreichen."
Der Prognoseservice baut auf meteorologischen Daten, wie Windgeschwindigkeit, Luftdruck und Temperatur sowie gemessenen Leistungsdaten von Windenergieanlagen auf. Hinzu kommen für die Photovoltaik Satellitenbilder zur Sonneneinstrahlung und Daten von über 36.000 Photovoltaikanlagen des Solarkraft-Messnetzes der SMA Solar Technology AG. enercast greift überdies bei seinen Prognosen auf Methoden der künstlichen Intelligenz zurück, wodurch Erfahrungen der Vergangenheit Schlüsse über den Zusammenhang von Wetterprognosen und zukünftiger eingespeister Leistung herstellen. enercast liefert Prognose- und Leistungsdaten transparent und zuverlässig über modernste Webservices, was zeit- und kostenaufwändige Installationen von Soft- und Hardware obsolet macht und dadurch ein skalierbares Businessmodell für Energieversorger und -händler auf dem internationalen Markt darstellt.
Thomas Landgraf, CEO der enercast GmbH fasst zusammen: "Mit der auf Basis von Istdaten möglichen Echtzeitprognose in Kombination mit einer hohen Prognosegüte ermöglichen wir unseren Kunden einen Wettbewerbsvorteil. Während wir diesen Dienst bereits heute anbieten können, entwickeln wir unsere Systemplattform und unser Dienstleistungsspektrum kontinuierlich fort. Die gemeinsame Investition von Innogy Venture Capital und High-Tech Gründerfonds ermöglicht die geplante technische Weiterentwicklung und eröffnet uns Zugang zu Netzwerken, die für das Wachstum von enercast von großer Bedeutung sind."
Innogy Venture Capital ist eine auf Erneuerbare Technologien spezialisierte Fondsmanagementgesellschaft. Der Geschäftsfokus liegt auf Investitionen in junge europäische Unternehmen, die an Lösungen für eine CO2-neutrale, regenerative Energieerzeugung und -speicherung arbeiten. Mit einem Investitionsvolumen von 115 Millionen Euro ist der derzeit verwaltete Fonds "Innogy Renewables Technology Fund I" ein in Europa führender Frühphasenfinanzierer in diesem Segment. Die Investoren des Fonds sind RWE Innogy und Conetwork Erneuerbare Energien (CEE). RWE Innogy verantwortet innerhalb des RWE Konzerns den Bau und Betrieb von regenerativen Energieerzeugungsanlagen. CEE ist eine Beteiligungsgesellschaft der Bankhaus Lampe Gruppe ebenfalls mit Fokus auf regenerative Energieerzeugung.
www.innogy-ventures.com
Über die High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E- Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines "Proof of Concept" oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro. Insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die 13 Industriekonzerne ALTANA, BASF, B. Braun, Robert Bosch, CEWE Color, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Qiagen, RWE Innogy, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 563 Mio. Euro (272 Mio. Euro Fonds I und 291 Mio. Euro Fonds II).
www.high-tech-gruenderfonds.de
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