High-Tech Gründerfonds und Bayern Kapital investieren in Technologie zur Schlaganfallprävention

High-Tech Gründerfonds und Bayern Kapital finanzieren das junge Medizintechnik-Unternehmen Curefab, das innovative Lösungen zur Verbesserung der Frühdiagnose und Vermeidung von Schlaganfällen entwickelt

(PresseBox) (Bonn/München, ) Jedes Jahr erleiden allein in Deutschland etwa 200.000 Menschen einen Schlaganfall. Die Mehrheit dieser Personen muss mit schwerwiegenden lebenslangen Folgeschäden rechnen. Rund 25 Prozent aller Langzeitbetten in Krankenhäusern werden durch Schlaganfall-Patienten belegt. Alleine die direkten medizinischen Kosten für Schlaganfälle summieren sich in Deutschland auf 7,1 Milliarden Euro jedes Jahr. Eine frühe Diagnose in Kombination mit einer angemessenen Therapie kann Risikofaktoren minimieren und damit spätere Schäden durch Schlaganfälle reduzieren.

Curefab entwickelt Lösungen, um objektiv Risikofaktoren für Schlaganfälle zu messen und dadurch eine frühe Diagnose zu ermöglichen. Präzise Informationen über anatomische Strukturen und deren Zustand über lange Zeiträume versorgen den Facharzt mit vergleichbaren und dadurch wertvollen Daten. Indem Bilddaten von bereits existierenden Ultraschallgeräten verwendet werden, ist die Technologie sehr kosteneffizient und sicher für den Patienten. Das System eignet sich daher ideal für Präventionsprogramme.

"Die heutigen Möglichkeiten der medizinischen Bildgebung setzen den Patienten entweder einer Strahlenbelastung aus oder sind komplex, zeitraubend und teuer. Curefab hat eine elegante Methode gefunden, welche den diagnostischen Standard auf diesem Gebiet neu definieren wird", so Robert Grüter, Serial Entrepreneur (BrainLAB, eZono) und Mitgründer von Curefab.

Der erste Prototyp wurde für das Deutsche Herzzentrum München in 2008 entwickelt. Unterstützt durch führende medizinische Zentren wie das Klinikum rechts der Isar in München wurde der Funktionsumfang des Systems weiter ausgebaut. "Die Idee eine kosteneffektive Lösung zur Verfügung zu haben, die die Vorteile einiger komplexerer Technologien vereint, ist faszinierend." so Prof. Dr. Hans-Henning Eckstein vom Klinikum rechts der Isar. "Auch uns haben die klar messbaren Effizienzpotenziale der Curefab-Technologie im klinischen Bereich überzeugt", sagt Dr. Björn Momsen, der als Investmentmanager beim High-Tech-Gründerfonds für das Engagement bei Curefab zuständig ist. "Eine innovative Technologie, die den Patienten viele Vorteile bietet und uns deshalb überzeugen konnte",ergänzt Franz Wocheslander als verantwortlicher Beteiligungsmanager bei Bayern Kapital.

"Nachdem wir die technische und klinische Machbarkeit unserer Erfindungen dargestellt hatten, waren wir sehr dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen und die finanzielle Unterstützung unserer Investoren.", so Michael Hohenester, Geschäftsführer von Curefab. Unter der Führung des High-Tech Gründerfonds und Bayern Kapital haben sich mehrere Co-Investoren wie First Value AG, Capital Rangers GmbH und der optische Bildgebungsspezialist Framos bei Curefab beteiligt. Curefab konzentriert sich nun auf die Optimierung und den Ausbau der klinischen Anwendung des Systems. Außerdem wird der Aufbau der Klinik- und Vertriebsnetzwerke in den kommenden Monaten vorangetrieben.

Über Curefab

Curefab entwickelt ein Medizingerät, welches durch Aufrüstung gängiger Ultraschallgeräte dem Arzt ein Mehr an klinisch relevanten Daten liefert und dadurch teure Verfahren wie MRT und belastende Verfahren wie CT ersetzt.

Über Bayern Kapital:

Bayern Kapital wurde 1995 auf Initiative der Bayerischen Staatsregierung im Rahmen der "Offensive Zukunft Bayern" errichtet, um insbesondere junge innovative bayerische Unternehmen mit Beteiligungskapital auszustatten. Bisher hat Bayern Kapital rund 152 Mio. Euro in mehr als 185 innovative High-Tech-Unternehmen investiert. Bayern Kapital steht als regionaler Ansprechpartner zur Verfügung und verwaltet derzeit ein Gesamtfondsvolumen von rund 214 Mio. Euro.

High-Tech Gründerfonds Management GmbH

Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines "Proof of Concept" oder zur Markteinführung führen. Der High-Tech Gründerfonds beteiligt sich an der Seedfinanzierung mit 500.000 Euro und kann in Folgerunden insgesamt bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen investieren. Investoren des Public-Private-Partnerships sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die sechs Industriekonzerne BASF, Deutsche Telekom, Siemens, Robert Bosch, Daimler und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 272 Mio. Euro.

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