AVIDAL Vascular GmbH schließt erste Finanzierungsrunde

(PresseBox) (Berlin / Bonn, ) AVIDAL Vascular GmbH, ein Medizintechnik Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Medikamente-freisetzenden Ballons (Drug Eluting Balloon - DEB) spezialisiert hat, gibt den Abschluss der ersten Finanzierungsrunde bekannt. Die Finanzierung wurde angeführt durch den High-Tech Gründerfonds, Bonn.

AVIDAL entwickelt eine DEB-Technologie für die intraluminale Medikamentenapplikation bei Herz- und Kreislauferkrankungen zur Therapie von In-Stent-Restenosen, Bifurkationen, kleinen Gefäßdiametern und langen Läsionen der Koronararterien und peripheren Gefäße.

Torsten Heilmann, Gründer und Geschäftsführer erklärt: "Die einzigartigen AVIDAL Drug Covers können im Gegensatz zu herkömmlich beschichteten DEB für verschiedene Wirkstoffe und Applikationen optimiert werden. Durch eine spezielle Oberflächen-modifikation erfolgt die Medikamentenapplikation mit AVIDAL DEBs homogener und effizienter als bei herkömmlichen Drug Eluting Balloons, wobei gleichzeitig das Medikament optimal geschützt wird, um den Abwascheffekt im Blut zu minimieren."

Herr Prof. Dr. Hans-Reiner Figulla, Direktor der Klinik für Innere Medizin I am Universitätsklinikum Jena kommentiert die Innovation: "Die Drug Eluting Balloon Technologie bietet erhebliche Vorteile in der lokalen Medikamentenabgabe und stellt einen Meilenstein in der interventionellen Kardiologie/Radiologie dar. Die AVIDAL DEB Technologie verfügt über beachtliche Vorteile gegenüber anderen DEB's und hat das Potential, eine erfolgversprechende alternative Therapiemethode zur Behandlung von Stenosen zu werden, und gleichzeitig die Nachteile von Stents zu vermeiden."

"Neben dem hochkompetenten Gründerteam hat uns die innovative Technologieplattform der Avidal überzeugt. Das Unternehmen hat das Potential in kurzer Zeit mit seinen Produkten auf attraktive Märkte vorzustoßen" so Klaus Lehmann Senior Investmentmanager des High-Tech Gründerfonds.

AVIDAL verfügt über ein branchenerfahrenes Gründerteam, das bereits eine Vielzahl von Produkten entwickelt, lanciert und erfolgreich vermarktet hat.

Das Gründerteam wurde bei der Transaktion umfangreich durch Hennig Consulting beraten. Ralf Hennig, der über eine langjährige Erfahrung im Auf- und Ausbau sowie der Finanzierung von Technologieunternehmen insbesondere im Bereich Life Sciences verfügt, wird AVIDAL Vascular auch in den kommenden Jahren als Coach und externer CFO begleiten.

AVIDAL erhält die Seedfinanzierung durch den HTGF und hat bereits Zusagen weiterer Investoren, welche die Finanzierung bis zur CE Zulassung sicherstellen.

Über AVIDAL Vascular GmbH:

AVIDAL Vascular GmbH hat eine hochspezialisierte Plattform zur Medikamentenapplikation entwickelt (Drug Covers), die die kontrollierte Freisetzung verschiedener und mehrerer Substanzen gleichzeitig erlaubt. Basierend auf dieser Plattformtechnologie entwickelt AVIDAL derzeit den wirksamsten und sichersten Medikamente-freisetzenden Ballon zur Behandlung koronarer und peripherer Gefäßerkrankungen. Damit leisten wir einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Therapieoptionen für die jährlich über 4 Millionen interventionell behandelten Patienten bei koronarer und peripherer Gefäßerkrankung.

Über Hennig Consulting:

Hennig Consulting verfügt über ein umfangreiches Netzwerk und ermöglicht Unternehmern den Zugang zu namhaften Investoren. Dabei berät Ralf Hennig, der u.a. mehrere Jahre in der Geschäftsleitung von Early Stage VC-Fonds tätig war, Gründerteams bereits in der Frühphase bei der Optimierung des Geschäftsmodells und in allen relevanten unternehmerischen und strategischen Fragestellungen. Im Bedarfsfall wird auf Wunsch auch operative Verantwortung, z.B. als externer CFO übernommen.
Hierbei ist Ralf Hennig sowohl auf Unternehmens- als auch Investorenseite tätig. Neben der Strukturierung und Einwerbung von Eigen- und Fremdkapital zählt auch die Begleitung von M&A-Mandaten zum Leistungsspektrum. Hennig Consulting ist vom Berliner Raum aus bundesweit tätig.

High-Tech Gründerfonds Management GmbH

Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologieunternehmen, die viel versprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung von bis zu 500 TEUR sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines "proof of concepts" oder zur Markteinführung führen. Der High-Tech Gründerfonds verfügt über ein Fondsvolumen von rd. 272,0 Mio. EUR. Investoren der Public-private Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die sechs Industriekonzerne BASF, Deutsche Telekom, Siemens, Robert Bosch, Daimler und Carl Zeiss.

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