Hessische Fachhochschulen schneiden erfolgreich bei Bundesförderprogrammen ab

Platz 1 bei neuem FH-Förderprogramm für sozialwissenschaftliche Forschung / Auch in ingenieur- und wirtschaftswissenschaftlichen Förderprogrammen belegt Hessen einen Spitzenplatz

(PresseBox) (Wiesbaden, ) "Das ist ein überzeugender Beleg für das hohe Niveau sozialwissenschaftlicher Forschung und die auf diesem Feld im Bundesvergleich herausgehobene Position der hessischen Fachhochschulen." Das sagte Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann heute in Wiesbaden. Im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) neu aufgelegten sozialwissenschaftlichen Förderlinie SILQUA-FH (Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter) gehen fünf von 22 geförderten Projekten an hessische Fachhochschulen: Jeweils zwei Projekte an den Hochschulen Fulda und Frankfurt und ein Projekt an der Fachhochschule Wiesbaden wurden ausgewählt. Das bedeutet Platz 1 im bundesweiten Vergleich. "Ich gratuliere den erfolgreichen Hochschulen und wünsche weiterhin viel Erfolg", so Kühne-Hörmann.

Ziel des BMBF-Sonderprogramms ist es, wichtige Ergebnisse der "Demenz- und Demografieforschung" anwendungsnah in die Qualifizierung von Personal im Bereich sozialer Dienste, etwa dem Pflegemanagement einzubringen und bei der Entwicklung von Hilfsangeboten forschungs- und praxisorientiert zu unterstützen. In der ersten Förder- runde 2009 waren bundesweit etwa 80 Anträge von 42 Fachhochschulen eingereicht worden, 12 davon aus Hessen. 22 Vorhaben mit einem Gesamtfördervolumen von 5,1 Millionen Euro über drei Jahre erhielten einen Förderzuschlag.

Auch in anderen BMBF-Förderprogrammen schnitten die hessischen Fachhochschulen erfolgreich ab: Im Rahmen der Förderlinie IngenieurNachwuchs mit dem aktuellen Förderschwerpunkt Informatik waren 129 Anträge von 65 deutschen Fachhochschulen eingereicht und 52 Anträge mit einem Gesamtfördervolumen von 12,7 Millionen Euro als förderwürdig ausgewählt worden. Fünf Projekte hessischer Fachhochschulen sind darunter: drei der Fachhochschule Wiesbaden und jeweils eines an die Fachhochschule Fulda und der Hochschule Darmstadt.

In der Förderlinie Ingenieurnachwuchs belegt Hessen in den Jahren 2007 bis 2009 mit 13 bewilligten Projekten bundesweit Platz 4 nach Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern; im bundesweiten Vergleich der Fachhochschulen erreichte die FH Wiesbaden im Zeitraum 2007 bis 2009 hinter den Fachhochschulen Ostwestfalen-Lippe, Konstanz und Köln einen hervorragenden vierten Platz.

In der Förderlinie FHprofUnt (314 Einreichungen/23 hessische Anträge), in der ingenieur-, natur- und wirtschaftswissenschaftliche Forschungsprojekte gefördert werden, belegt Hessen in der Förderrunde 2009 mit 11 von 100 geförderten Projekten gemeinsam mit Sachsen bundesweit den vierten Platz nach Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern. Die 11 Vorhaben werden von Seiten des BMBF mit insgesamt 2,57 Millionen Euro gefördert.

Unter den hessischen Fachhochschulen ist die FH Wiesbaden mit fünf Bewilligungen in der Förderrunde 2009 am erfolgreichsten. An zweiter Stelle folgt die Fachhochschule Gießen-Friedberg mit drei geförderten Projekten und die Fachhochschulen Fulda, Darmstadt und Frankfurt mit je einer Bewilligung.

Im bundesweiten Vergleich belegt die Fachhochschule Wiesbaden im Zeitraum 2007 bis 2009 mit acht Bewilligungen nach den Fachhochschulen Aachen, Münster und Köln einen herausragenden Platz 4; die Fachhochschule Giessen-Friedberg folgt mit sechs Bewilligungen nur knapp dahinter auf dem 7. Platz.

Die vier Förderlinien des Bundes für Fachhochschulen (SILQUA-FH, Ingenieurnachwuchs, FHprofUnt sowie Profil NT) sind 2009 insgesamt mit einem Fördermittelvolumen von 34 Millionen Euro ausgestattet, davon allein vier Millionen Euro für das neue sozialwissenschaftlich orientierte Förderprogramm SILQUA-FH.

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