Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch: Hessens Tourismusdestinationen liegen weiter im Trend - Gemeinsame ITB-Präsentation hat sich bewährt

Vorstellung der neuen Broschüre "Kulturreisen 2009" mit über 50 Veranstaltungshöhepunkten vom Opernfestival bis zu den Brüder-Grimm -Festspielen

(PresseBox) (Berlin/Wiesbaden, ) "Die hessischen Tourismusdestinationen liegen weiter im Trend und haben sich mit attraktiven Angeboten gut positioniert", sagte Hessens Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch im Rahmen eines Pressegespräches am Donnerstag auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin.

Zum zweiten Mal präsentieren sich die touristischen Anbieter aus Hessen in einer eigenen Messehalle mit einem speziell für diesen Zweck konzipierten Stand, den die HA Hessen Agentur GmbH (HA), die Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main und die Wiesbaden Marketing GmbH mit Unterstützung des Landes Hessen realisiert haben. "Diese gemeinsame Präsentation aller hessischen Zielgebiete hat sich bewährt und schafft ein ideales Umfeld für die über 40 Partner und Anschließer aus ganz Hessen, für die der Kontakt zu Fachbesuchern aus aller Welt im Mittelpunkt steht", erklärte Saebisch.

In den letzten vier Jahren sind die Übernachtungszahlen in Hessen ständig gestiegen - im Jahr 2008 nochmals um 1,6 Prozent. Sie liegen nun bei 27,3 Millionen (inklusive Übernachtungen auf Campingplätzen/ohne Dauercamping). Die Nachfrage von deutschen Gästen ist nach wie vor hoch - die Zahl der Gästeankünfte nahm um zwei Prozent auf 8,7 Millionen zu. Allerdings sank die Zahl der Ankünfte aus dem Ausland um gut drei Prozent auf 2,8 Millionen.

Die 2008 gesunkene Auslandsnachfrage - besonders zum Ende des Jahres - ist für Saebisch aber ein Indiz dafür, dass die Tourismuswirtschaft in Hessen sich nicht komplett von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung abkoppeln könne. Dementsprechend vorsichtig beurteilt der Staatssekretär die Aussichten für das laufende Jahr: "Der Tourismus bleibt für Hessen mittelfristig ein Wachstumsmarkt und klassische Ferienregionen wie Edersee oder Rhön könnten im kommenden Jahr sogar von einer verstärkten Inlandsnachfrage bei Haupturlaubsreisen profitieren". Gleichzeitig müsse man aber damit rechnen, dass in der Konjunkturkrise die Zahl der Zweit- und Dritturlaube zurückgehe. Auch der Tagungs- und Kongress­tourismus sei von der konjunkturellen Talfahrt betroffen.

Der gemeinsamen Präsentation auf der weltgrößten Tourismusmesse misst Saebisch unter diesen Rahmenbedingungen eine besondere Bedeutung zu. Er betonte, dass sich die Hessische Landesregierung auch in Zukunft für die Wettbewerbsfähigkeit der Tourismuswirtschaft einsetzen werde. "Zentrale Bedeutung in der Tourismuspolitik des Landes haben die konsequente Verbesserung der Qualität im touristischen Angebot, der Aufbau leistungsfähiger Destinationen, die nicht an Kreis- oder Landesgrenzen gebunden sind und der Ausbau der öffentlichen touristischen Infrastruktur. Wichtige Weichenstellungen wurden mit der Einführung des Qualitätsmanagementsystems 'ServiceQualität Deutschland', mit dem Hessischen Tourismuspreis und mit dem Strate­gischen Marketingplan 2009 - 2013 erreicht."

Der Geschäftsführer der Hessen Agentur, Martin H. Herkströter, stellte heraus, dass sich im touristischen Marketing die Verzahnung zwischen themenbezogenem und destinations­bezogenem Marketing bewährt habe: "Aktuelle Marktforschungsergebnisse zeigen uns, dass die hessischen Destinationen als Ziel für Wellnessreisen und für Städte- und Kulturreisen einen besonders guten Ruf genießen. Mit dem Museumsufer in Frankfurt und mit der Kasseler Museumslandschaft bietet Hessen beispielsweise kulturelle Leuchttürme von internationalem Rang."

Herkströter konnte in Berlin auch die neue Broschüre "Kulturreisen 2009" vorstellen, in der die Kunden über 50 Veranstaltungs­höhepunkte finden, die mit einem attraktiven Reiseangebot verknüpft sind. "Erstmals ist es uns gelungen", so HA-Geschäftsführer Herkströter, "auch literarische Angebote zu integrieren. Vom Opernfestival bis zu den Brüder-Grimm-Fest­spielen werden nun fast alle Facetten des hessischen Kulturangebots abgedeckt."

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