"Die Hessische Energiespar-Aktion" informiert: Machen auch Sie aus ihrem Haus ein "10-Liter-Haus"!

Der "Energiepass Hessen" zum Sonderpreis von 37,50 € berechnet Einsparpotenziale und Kosten von Sanierungsmaßnahmen

(PresseBox) (Frankfurt/Main, ) In Hessen gibt es 1,3 Millionen Wohngebäude, auf die 40 % des hessischen Energieverbrauchs entfallen. Rund 1 Mio. davon sind Ein-, Zweifamilien- und Reihenhäuser.

"Jedes Haus kann sich nach einer Schwachstellenanalyse und sinnvoll durchgeführter Energiesparmaßnahmen zu einem Energiesparhaus entwickeln. Alle beschriebenen Haustypen können problemlos mit Energiespartechniken auf einen modernen Standard gebracht werden, wenn die Schwachstellen dieser Häuser behoben werden. Hinweise sind:
- Ein kräftiger Heizenergieverbrauch mit hohen Heizkosten,
- Unbehagliches Raumklima, zum Beispiel Fußkälte und/oder Zugluft,
- Sommerliche Überhitzungen",
so Werner Eicke-Hennig, Leiter der "Hessischen Energiespar-Aktion", ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, "durch Energiesparmaßnahmen wird die Behaglichkeit verbessert und der Verbrauch für Heizenergie und Warmwasserbereitung sinkt auf den "Hessen-Standard" von 10 Litern Heizöl oder Gas pro m2 Wohnfläche und Jahr. Dies ist immer mit Investitionen verbunden, die aber durch die Heizkosteneinsparung wieder zurück fließen. Wer dagegen nichts tut, zahlt die vollen und steigenden Heizkosten - auch im Alter", so der Energieexperte weiter.

Wer sich über Energieeinsparmöglichkeiten beim selbst genutzten Wohneigentum kompetent und preisgünstig informieren möchte, für den ist der "Energiepass Hessen" genau das Richtige: Übersichtlich gestaltet und auf die wesentlichen Aussagen in Form einer Kosten-Nutzen-Rechnung der einzelnen Gewerke zum jeweiligen Gebäude zugespitzt, wird dieser im Rahmen einer Sonderaktion des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Land-wirtschaft und Verbraucherschutz für nur 37,50 Euro angeboten, der Hälfte des regulären Preises, so der Energieexperte weiter. Den Fragebogen gibt es unter: info@energiesparaktion.de oder "Hessische Energiespar-Aktion", Rheinstraße 65, 64295 Darmstadt.

Anhand der Hessischen Gebäudetypologie kann das eigene Haus eingestuft werden: Die rund 80.000 Fachwerkhäuser (Baujahr vor 1918) in Hessen gehören zu den "Schätzen", die das Ortsbild in vielen Gemeinden prägen; etwa als Sichtfachwerk in der Marburger Oberstadt und dem Rheintal, verschindelt in Odenwald und Spessart, mit Schiefer verkleidet im Waldeckschen Land. Daneben gibt es viele verputzte Fachwerkhäuser. Doch die Schönheit des Anblicks kann trotzdem die Schwächen von Fachwerkhäusern nicht verbergen. Die Gebäude der Zwischenkriegszeit (Baujahr 1919 bis 1948) gehören dem "Ziegelzeitalter" an. Solide errichtet können sie fast unbegrenzt weitergenutzt werden. Die massiven Baustoffe leiten jedoch Wärme sehr gut nach außen ab und sind so für einen hohen Heizenergieverbrauch mitverantwortlich. Die Gebäude der unmittelbaren Nachkriegszeit Baujahr (1949-1957) wurden unter herrschender Materialknappheit errichtet und sollten die Wohnungsnot beseitigen. Behelfsbaustoffe, dünne Wände, stark Wärme leitende Materialien, kaum Dämmstoffe auf Kellerdecke und im Dach. Die Wirtschaftswunderbauten (Baujahr 1958 bis 1968) beseitigten noch die Wohnungsnot und ihrer Bauweise merkt man an, dass Energie damals noch enorm billig war. Obwohl schon mit besseren Materialien gebaut, ist der Wärmeschutz ca. 4-mal schlechter als bei heutigen Neubauten, nicht zuletzt wegen der vielen Wärmebrücken. Trotz der verbesserten Baumaterialien merkt man den 70er-Jahre-Bauten (Baujahr 1969 bis 1978) die explodierenden Ölpreise dieser Zeit noch nicht an. Der Wärmeschutz hat sich, verglichen mit den Gebäuden der Nachkriegszeit kaum verbessert und ist ebenfalls 4-mal schlechter als bei heutigen Neubauten.

Den Gebäuden, die zu Beginn der 1980er Jahre (Baujahr 1979-1984) errichtet wurden, liegt schon die jeweils gültige Wärmeschutzverordnung zugrunde, trotzdem genügen auch sie nicht mehr dem heute gültigen Standard. Bei diesen heute rund 30 Jahre alten Häusern kündigt sich eine erste Sanierung meist gerade an.

Informationen zu den aktuellen Förderrichtlinien und -möglichkeiten finden Sie unter www.kfw.de, www.bafa.de, oder www.foerderdata.de bzw. www.energiefoederung.info

Informationen zur "Hessischen Energiespar-Aktion", zum "Energiepass Hessen", den Kooperationspartnern, die 14 Energiesparinformationen mit detaillierten Hinweisen zu den wichtigsten Energiespartechniken, viele weitere Fachbeiträge oder die Energieberaterliste erhalten Sie unter www.energiesparaktion.de

Die "Hessische Energiespar-Aktion" ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

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