GKSS-Forschungsschiff eine Woche offen für Besucher - aktuelle Informationen aus der Küstenforschung an Bord

(PresseBox) (Geesthacht, ) Das GKSS-Forschungsschiff "Ludwig Prandtl" steuert Häfen an der schleswig-holsteinischen Küste an und lädt dabei zum "Open Ship 2009". Organisiert wird die einwöchige Tour von Büsum bis Hörnum von den Küstenforschern des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht. Die Wissenschaftler informieren vom 6. bis 10. Juli jeweils abends über ihre aktuellen Forschungsergebnisse, tagsüber kann das Schiff besichtigt werden.

Die OpenShip2009 -Tour steht unter dem Motto "Forschung vor Anker". Start der Informationsreise ist am 6. Juli im Hafen von Büsum. Weiter geht es über Tönning nach Husum und Wyk auf Föhr. Ende der Reise ist am 10. Juli in Hörnum auf Sylt. Die beiden Leiter des GKSS-Instituts für Küstenforschung, Klimaforscher Prof. Dr. Hans von Storch und Prof. Dr. Fanciscus Colijn, werden während der gesamten Fahrt an Bord sein und stehen für Interviews zur Verfügung.

Einladung an Journalisten Medienvertreter sind eingeladen, in Gesprächen an Bord unter anderem mit Hans von Storch, mehr über aktuelle Entwicklungen an der Nordseeküste zu erfahren. Ebenso besteht die Möglichkeit, morgens an den circa zwei bis fünfstündigen Überführungsfahrten teilzunehmen. An Bord der "Ludwig Prandtl" können sie sich so aus erster Hand über die Arbeit der Küstenforscher informieren.

Die Forschung kommt zur Küste Die Idee, ihre Forschung in den Häfen den Besuchern vorzustellen, hatten die Wissenschaftler selbst. Dazu der Küstenforscher und Tour-Organisator Volker Dzaak: "Es ist uns wichtig, die Ergebnisse unserer Arbeit, transparent darzustellen. Von Klimawandel und Sturmfluten, über Sandtransport vor Sylt bis zum Thema Ölgefahren - gerade weil unsere Forschung oft direkten Bezug zur Anwendung hat, ist unsere Arbeit für die Küstenbewohner und deren Gäste so interessant."

Aus der aktuellen Forschung

>Klimaforscher Hans von Storch geht in seinem Vortrag unter anderem auf die Bedeutung des globalen Klimawandels für die Nordseeküste ein. So hat der vom Menschen verursachte Klimawandel sich bisher kaum auf die Nordseesturmfluten ausgewirkt. Künftig können sie jedoch höher auflaufen.

>Seegang und Strömung im Visier hat der GKSS-Wissenschaftler Dr. Friedwart Ziemer. Er berichtet in seinem Vortrag über die Radar-Beobachtungen von Strömung und Wellen. Damit lässt sich der Sandtransport zum Beispiel an der Westküste von Sylt bestimmen.

>Wie belastet ist das Ökosystem Watt? Diese Frage stellt sich Jun.-Prof. Veronika Hellwig. Antworten findet sie im Blut der Seehunde.

Weiterhin nehmen externe Referenten vom Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN) an den Abendveranstaltungen teil.

Das Programm der Abendveranstaltungen:

6.7. - Büsum, im Maricube Mit Radar die Nordsee überwachen (Friedwart Ziemer)
Wie gesund sind die Seehunde? (Veronika Hellwig)

7.7. - Tönning, im Multimar Wattforum Klimawandel in Norddeutschland (Insa Meinke)
8.7. - Husum, im Nordseemuseum Nissen-Haus
Ölgefahren und Sensitivitätskartierung (Carlo van Bernem)
Gefahrenabwehr im Wattenmeer (Thomas Langmaak, LKN)
9.7. - Wyk auf Föhr, im Gemeindesaal St.Nicolai Globaler Klimawandel und regionale Auswirkungen (Hans von Storch)
10.7. - Hörnum, im Zelt im Hafen, Seegang und Strömung im Visier (Friedwart Ziemer)

Veränderungen vor Sylt (Johannes Oelerich, LKN)
Programm Open Ship - jeweils 15.00 bis 18.00 Uhr 6. Juli: Büsum, 7. und 8. Juli Husum, 9. Juli Wyk auf Föhr, 10. Juli Hörnum auf Sylt Kapitän Helmut Bornhöft führt die Gäste über sein Schiff. Mit an Bord: GKSS-Küstenforscher, die ihre Arbeit präsentieren.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.gkss.de/openship2009

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