Heidelberg bietet umfangreiche Lösungen für ökologisches Drucken an

(PresseBox) (Heidelberg, ) .
- Ganzheitlicher Ansatz von der Entwicklung bis zum Einsatz der Maschinen beim Kunden
- Breitestes Angebot an Produkten und Dienstleistungen, um Ressourcen zu schonen
- Einsparung an Makulatur ist der größte Hebel
- Dienstleistungen verbessern Umweltbilanz von Druckereien
- Ökologisch drucken und ökonomisch erfolgreich sein
- HEI ECO Information Day und Ausschreibung des zweiten Heidelberg ECO Printing Awards

Nahezu 100 Kunden aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Polen, den Niederlanden, England, Finnland und Indien besuchten im Oktober 2010 den HEI ECO Information Day, um einen umfassenden Überblick über aktuelle Lösungen rund um das Thema ökologisches Drucken zu bekommen. Zu dieser Veranstaltung hatte die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) an ihrem Stammsitz in Heidelberg eingeladen. Heidelberg verfolgt beim Umweltschutz einen ganzheitlichen Ansatz und analysiert und optimiert die eigenen Prozesse in Entwicklung, Produktion und Service. Gleichzeitig wird kontinuierlich der ressourcenschonende Einsatz der Produkte beim Kunden vor Ort verbessert. Die Aktivitäten konzentrieren sich auf die Verringerung und Vermeidung in folgenden drei Bereichen: CO2-Ausstoß, sonstige Emissionen im Produktionsprozess und Prozessabfälle. Beim CO2-Ausstoß geht es sowohl um die Herstellung der Maschinen als auch um die Herstellung der Drucksachen. Sonstige Emissionen, wie VOC (flüchtige Kohlenstoffverbindungen), Ammoniak, Farb- und Lacknebel, Staub und Lärm, entstehen im Druckprozess, genauso wie die Prozessabfälle. Dazu zählen Farbabfälle oder verbrauchtes Feuchtmittel.

Für den umweltfreundlichen Druckprozess liefert Heidelberg das breiteste Angebot - angefangen von der Vorstufe, über die Druckmaschinen, bis hin zur Weiterverarbeitung inklusive dem Druckerei-Workflow Prinect, den eingesetzten Verbrauchsmaterialien und den entsprechenden Dienstleistungen. Darüber hinaus ist Heidelberg aktuell der einzige Hersteller, der den CO2-Fußabdruck einer Druckmaschine exakt berechnen kann und seinen Kunden auf Wunsch die Maschinen CO2 neutralgestellt ausliefert.

Heidelberg will die Vorreiterrolle beim Umweltschutz für die Druckindustrie weiter ausbauen und richtet sein Handeln konsequent darauf aus: Seit fast 20 Jahren ist der Schutz der Umwelt in den Zielen des Unternehmens verbindlich festgeschrieben. Seit 2008 ist das Print Media Center in Heidelberg und Wiesloch-Walldorf nach dem FSC-Standard zertifiziert (FSC - Forest Stewardship Council), und seit 2009 werden für alle Drucksachen von Heidelberg nur noch Papiere mit FSC-Siegel eingesetzt. Vor kurzem hat das Unternehmen den zweiten Heidelberg ECO Printing Award ausgeschrieben und Preise für das "nachhaltigste Unternehmen" und die "zukunftsweisende Einzellösung" ausgelobt.

Einsparung an Makulatur ist der größte Hebel

Bei der Betrachtung der drei Bereiche CO2-Ausstoß, Prozessabfälle und Emissionen im Druckprozess ist die Einsparung beim Papierverbrauch der größte Hebel für potenzielle Klima- und Kostenentlastungen. Je nach verwendetem Papier handelt es sich um 60 bis 90 Prozent je Druckjob. Deshalb arbeitet Heidelberg an der Vermeidung und Verringerung von Makulatur besonders intensiv. Beispiele sind der Druckerei-Workflow Prinect, der signifikante Einsparungen in der Anlaufmakulatur umsetzt. Mit der Anicolor-Farbwerktechnologie lassen sich sogar bis zu 90 Prozent der Makulatur einsparen.

Die Reduzierung des Stromverbrauchs ist der zweitgrößte Hebel, da dieser sich im Druckprozess in der Regel mit 5 bis 10 Prozent auf den CO2-Fußabdruck auswirkt. Heidelberg hat hier die energieeffizientesten Lösungen am Markt, wie beispielsweise den Suprasetter A52/A75, der den niedrigsten Stromverbrauch in seiner Klasse hat. Bei den Trocknern in den Druckmaschinen lassen sich beispielsweise mit dem Heidelberg DryStar durch das integrierte Konzept und der kurzen Distanz zwischen Trockner und bedruckten Bogen bis zu 20 Prozent der eingesetzten Energie einsparen.

Emissionen im Drucksaal werden durch alkoholreduziertes oder alkoholfreies Drucken reduziert. Hier bietet Heidelberg ein komplettes Paket an, bestehend aus Maschinenkomponenten, Star Peripherie Produkten, wie dem CombiStar und FilterStar, Saphira Verbrauchsmaterialien und Beratungsleistungen. "Unter ökologischem Drucken verstehen wir einen ganzheitlichen Ansatz für den Umweltschutz in Druckereien und haben unser Lösungsangebot konsequent darauf ausgerichtet. Dabei stehen Aspekte wie die Vermeidung und Reduzierung von Makulatur, Energie, VOC-Emissionen, Puder und Lärm sowie der prozessbedingten Abfälle im Mittelpunkt unserer Aktivitäten", fasst Claudia Weyandt, Vice President Produktmanagement Peripheriegeräte zusammen. "Neben den optimal aufeinander abgestimmten Produkten und deren Integration in den Druckerei-Workflow Prinect, bedeutet dies auch die Auswahl von umweltfreundlichen Saphira Verbrauchsmaterialien und entsprechenden Dienstleistungen", so Weyandt weiter.

Dienstleistungen verbessern Umweltbilanz von Druckereien

Dass das umfangreiche Dienstleistungsportfolio von Heidelberg die Wirtschaftlichkeit von Druckereibetrieben deutlich verbessert, hat sich mittlerweile in der Branche herumgesprochen. Dass die Angebote ebenfalls einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Umweltbilanz einer Druckerei leisten, ist für viele Anwender immer noch eine relativ neue Erkenntnis. So bietet Heidelberg spezielle Dienstleistungspakete an, die zum einen auf den alkoholreduzierten Druck und zum anderen auf einen geringeren Energieverbrauch in Druckereien zielen und die sich aus verschiedenen Komponenten des Dienstleistungsangebots von Heidelberg zusammensetzen.

Darüber hinaus leisten bereits viele Einzelkomponenten des Angebots einen deutlichen Beitrag zum ökologischen Drucken. So zielt das Heidelberg Business Consulting auf eine umfassende Prozessoptimierung in Druckereien. Die drei Säulen des Angebots sind die Strategie- und Prozessberatung sowie die Investitionsplanung. Die wichtigsten Verbesserungen für die Umweltbilanz ergeben sich dabei besonders durch die Optimierung des Materialflusses innerhalb der Druckerei, der in der Regel zu deutlich weniger Abfällen und einem sinkenden Energieverbrauch führt.

Druckereien, die mit Prinect ihre Prozesse optimieren und in einen integrierten Workflow überführen, haben nachweislich eine geringere Makulatur und damit auch einen geringeren CO2 Ausstoß.

Druckereibetriebe mit einem Systemservicevertrag von Heidelberg können sich darauf verlassen, dass sich ihre Druckmaschinen, Vorstufensysteme und Weiterverarbeitungs-geräte immer in einem einwandfreien technischen Zustand befinden. Das bedeutet, das Equipment verbraucht nicht mehr Energie als unbedingt notwendig, und es fallen weniger Abfälle durch Maschinenfehlfunktionen an.

Der konsequente Ausbau und Einsatz der Remote Service Funktionen über nahezu das gesamte Heidelberg Portfolio verringert die Anzahl notwendiger Vororteinsätze eines Service Mitarbeiters deutlich. Weniger CO2-Emissionen sind die unmittelbare Folge.

Ein weiterer wichtiger Hebel für das ökologische Drucken besteht in der Verwendung geprüfter Verbrauchsmaterialien der Marke Saphira. Alle Saphira Produkte erfüllen strenge Industriestandards.

"Es gibt einen deutlichen Trend in der Printmedien-Industrie hin zu nachhaltigen Dienstleistungen, die nicht nur die Wirtschaftlichkeit in Druckereien erhöhen, sondern gleichzeitig auch ihre Umweltbilanz verbessern", so Marcel Kiessling, Vorstand Services bei Heidelberg. "Viele Druckereien erkennen mittlerweile, dass sie durch einen ganzheitlichen Ansatz beim Umweltschutz die Wettbewerbsfähigkeit zusätzlich steigern können. Heidelberg bietet ihnen dafür das passende Angebot."

Zum Ausklang des HEI ECO Information Day wurde in einer Tagesbilanz eine CO2-Berechnung aller Aktivitäten wie Anreise der Besucher, Übernachtung, Catering und Demos vorgestellt. Erstmalig haben die drei führenden Anbieter Bundesverband Druck und Medien, ClimatePartner und natureOffice ihre Klimarechner für die Ermittlung des CO2-Fußabdrucks bereitgestellt und standen gemeinsam im anschließenden Marktplatz den Kunden für weitergehende Informationsgespräche bereit. Der Gesamtbetrag von 45 Tonnen CO2 wurde durch den Kauf von Emissionsgutschriften eines Gold Standard-Klimaprojektes zur Nutzung von Windenergie in Neukaledonien (pazifischer Ozean) neutralisiert.

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