Groß-Bieberau erhält Breitbandversorgung - HSE und Bürgermeister geben Startschuss für intelligentes Stromnetz im Baugebiet "Am Mühlberg"

(PresseBox) (Groß-Bieberau, ) Im Baugebiet "Am Mühlberg" am südlichen Ortsrand von Groß-Bieberau mit Blick auf den Wald und das Schloss Lichtenberg ist ab sofort die Errichtung von Häusern möglich. Mit den neu erschlossenen Bauplätzen wird vor allem Familien mit Kindern die Möglichkeit geboten, kostengünstige Bauplätze zu erwerben. Durch Glasfaserhausanschlüsse der HEAG Medianet wird zukünftig eine optimale Breitbandversorgung (Telefonie, Internet, Fernsehen) für alle Anwohner möglich werden. Das Baugebiet wurde im Rahmen des Forschungsprojektes "Web2Energy" der Europäischen Union ausgewählt, um Lösungen und Technologien für die intelligenten Stromnetze der Zukunft zu entwickeln.

"Wir freuen uns, dass unser Baugebiet in Groß-Bieberau als eines von sechs Baugebieten ausgewählt wurde. Gerade die Themen Breitbandversorgung und intelligente Stromnetze unterstreichen die Zukunftsfähigkeit und Innovationskraft der Region", sagte Bürgermeister Edgar Buchwald sichtlich zufrieden bei der offiziellen Freigabe des Baugebietes gemeinsam mit Vertretern der HSE am Freitag (20.) vor Ort. Innerhalb kürzester Zeit konnten bereits über die Hälfte der Bauplätze vergeben werden. Es stehen aber noch einige Bauplätze in dieser schönen Lage für Bauinteressenten zur Verfügung.

Mehrere hundert Stromkunden in ausgewählten Baugebieten in Groß-Bieberau, Eppertshausen, Münster, Darmstadt-Eberstadt, Ober-Ramstadt und Schaafheim erhalten in den kommenden Monaten intelligente Stromzähler (Smart Meter), die den Stromverbrauch zeitabhängig erfassen und aus der Ferne abgelesen werden können. Der Installationsaufwand ist sehr gering, für die Kunden entstehen keine zusätzlichen Kosten. Im Projekt Web2Energy wird das intelligente Stromnetz der Zukunft entwickelt und gesteuert. Das Netz muss in der Lage sein, die wetterabhängige Einspeisung von erneuerbaren Energien, den Stromverbrauch und die Speicherbewirtschaftung zu koordinieren. "Die Stromnetze von morgen signalisieren dem Kunden anhand von intelligenten Zählern, wann es sinnvoll und günstig ist, Strom zu verbrauchen", erklärt Bernhard Fenn, Prokurist der HSE und Projektleiter. Über ein intelligentes Energiemanagement wird die wachsende Zahl der dezentralen Energieerzeuger überwacht und ihre Leistung als v irtuelles Kraftwerk bereitgestellt. Hierzu werden HSE- eigene Windkraftanlagen, Biogasanlagen, Photovoltaikanlagen, Blockheizkraftwerke und Wasserkraftanlagen am Neckar zur Laststeuerung zusammengeschaltet.

Die HSE steht für den Umbau der Energieversorgung in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Deswegen investiert das Unternehmen nicht nur in den Ausbau der regenerativen Energien, es investiert auch in die Forschung für die intelligenten Stromnetze der Zukunft.

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