Erneuerbare Energien für Berufsschüler: Landrat-Gruber-Schule stellt Informationszentrum vor

(PresseBox) (Dieburg, ) Die Landrat-Gruber-Schule in Dieburg hat am Dienstag (1. Juni) das Zentrum für Regenerative Energietechnik vorgestellt, das an der Schule zurzeit aufgebaut wird. Die neue Einrichtung soll die mehr als 2.000 Schüler und Lehrer des Berufschulzentrums des Landkreises Darmstadt-Dieburg über die Themen Erneuerbare Energien, Energiesparen und Energieeffizienz informieren. Unterstützt wird das Zentrum von der Darmstädter HSE AG.

"Das neue Zentrum soll Schülern und Lehrern Wissen über erneuerbare Energien vermitteln. Dabei wollen wir nicht nur das Problem der Endlichkeit der fossilen Energieträger und die Klimaerwärmung thematisieren, sondern vor allem auf Lösungsmöglichkeiten hinweisen", sagte Schulleiter Dieter Staudt. Ein verglaster Innenraum im Werkstattgebäude wird künftig als Plattform für zahlreiche Exponate, Literatur und Medien zu allen Themen rund um die Klima schonende Energieerzeugung dienen. Hier werden Lehrer Anschauungsmodelle für den Unterricht ausleihen können und Schüler Material für Referate und Präsentationen finden. Außerdem will die Schule Touchscreens anschaffen, über die Präsentationen zu Erneuerbaren Energien abgerufen werden können. "Nur qualifizierte Fachleute und energiebewusste Verbraucher können das neue Denken in der Energieversorgung auch in die Tat umsetzen", begründet Jürgen Hein-Benz, Leiter der HSE-Konzernkommunikation das Engagement des Unternehmens.

Ausstellungsobjekte hat die Landrat-Gruber-Schule bereits über einen langen Zeitraum gesammelt oder mit den Schülern selbst gebaut: Solarkocher, Solarkochkisten, Solartrockner, ein Elektrofahrrad und ein funktionsfähiger Stirlingmotor, eine Brennstoffzelleneinheit, das Schnittmodell eines Solarkollektors, ein funktionsfähiges Photovoltaikpannel und sogar ein kleines Windkraftwerk gehören zum Fundus. Mit dem Zentrum für Regenerative Energietechnik gibt es jetzt einen zentralen Ort, an dem all die Exponate und Arbeiten ausgestellt und für alle Schüler zugänglich gemacht werden. Die langen Gänge, die zum Zentrum führen, werden mit Informationstafeln rund ums Thema ausgestattet.

17 solcher Ausstellungstafeln hat die HSE im Rahmen eines Sponsorings zusammen mit der Schule entworfen und produziert. Die Inhalte sind aus einer Zusammenarbeit von Schülern der Klasse 11 des beruflichen Gymnasiums und Fachoberschülern entstanden. Mit diesen hatte sich die Schule auch am NATURpur-Award, dem HSE-Schülerwettbewerb für Zukunftsenergien, beteiligt und damit einen ersten Preis gewonnen. Die Ausstellungstafeln stellen erneuerbare Energien sehr ausführlich vor - von bekannten Techniken wie Windkraft bis zu weniger bekannten wie Wasserstofftechnik. Für jede Technik werden die vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten aufgezeigt und im Detail erläutert. "Wir werden die Ausstellungstafeln auch für unseren Unterricht nutzen. Es wird zum Beispiel Fragebögen geben, die die Schüler mithilfe eines ausführlichen Rundgangs beantworten können", erklärt Projektleiter Jürgen Weiss, der seit vielen Jahren an diesem Projekt arbeitet. Die Inhalte der Tafeln gehen jedoch weit über die Präsentation der einzelnen Techniken hinaus. "Ein weiterer Schwerpunkt sind die Themen Energie sparen und Energieeffizienz und die Handlungsmöglichkeiten, die jeder Einzelne hat, klimabewusst zu leben. Wir sind sicher, dass die jungen Menschen die Möglichkeit nutzen, sich hier umfassend zu informieren", sagte Jürgen Hein-Benz. Neben den Tafeln hat die HSE auch die Anschaffung von Software für die Projektierung von Photovoltaikanlagen und Solarthermischen Anlagen für die Berufsschüler unterstützt.

Die HSE steht für eine moderne Daseinsvorsorge. Sie will als Wegbereiter das bisherige System der Energieversorgung grundlegend in Richtung Nachhaltigkeit verändern und setzt sich dafür ein, dass CO2-Emissionen vermieden, verringert oder kompensiert werden.

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