Ein Zaun gegen Wildschweine - HSE-Mitarbeiter packen bei der DJK SSG mit an

(PresseBox) (Darmstadt, ) Ungebetene Gäste machen der DJK SSG das Leben schwer: Immer wieder verwüsten Wildschweine nachts die Rasenplätze des Darmstädter Sportvereins. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Mit tatkräftiger Hilfe von Mitarbeitern der HSE baut der Verein einen stabilen Zaun, damit die wilden Schweine keine Chance mehr haben. Zu verdanken hat die DJK SSG die Hilfe ihrem Kassenwart Klaus Gehlweiler. Dieser arbeitet bei der HSE als kaufmännischer Leiter in der Abteilung des Zweckverbandes Abfallverwertung Südhessen und hat einen Vorschlag beim so genannten Mitarbeiter-Sponsoring des Unternehmens eingereicht. Dabei hat er den Zuschlag bekommen. Jedes Jahr wählt die HSE vier Projekte aus den Mitarbeitervorschlägen aus, die unterstützt werden. Drei der Projekte bekommen eine finanzielle Zuwendung, eines wird zu "Mitarbeiter in Aktion".

"Wir achten besonders darauf, dass die ausgewählten Projekte zu unserer Ausrichtung als Nachhaltigkeitskonzern passen", sagt Dieter Weirich, Leiter der HSE-Konzernkommunikation. Diese Kriterien erfüllt die DJK SSG: "Sportvereine leisten in der Gesellschaft einen wichtigen Beitrag zur Gesundheits- und Bewegungsförderung. Außerdem tragen sie viel zur Integration von ausländischen Mitbürgern bei - gerade hier in Kranichstein ein wichtiges Thema: Immerhin leben hier Menschen aus mehr als 80 Nationen", sagt Klaus Gehlweiler. So hat der Verein jetzt in enger Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem dortigen Sozialdezernenten ein Projekt gestartet, das einmalig und vorbildlich für Darmstadt, Hessen und Deutschland in Sachen Integration sein dürfte. Der katholische Verein plant eine Zusammenarbeit mit dem muslimischen Verein Bursa Darmstadt. Bursa ist eine Partnerstadt von Darmstadt. "Es wird derzeit viel über Integration in Deutschland geredet. Wir wollen zeigen d ass es in der heutigen Zeit keine Ressentiments bei solchen Themen und in solchen Fragen mehr geben darf. Es wird sich zeigen, ob es uns letztendlich gelingt, aber wir sind sehr zuversichtlich und wollen alles Mögliche dafür tun" sagt Gehlweiler.

Die HSE ist mit 17 Mitarbeitern und Azubis und den erforderlichen Gerätschaften wie Bagger, Winkelschleifer, Motorsägen, Schaufeln und Schubkarren dabei, um die Vorarbeiten für das Aufstellen des neuen Zauns zu leisten. Zunächst muss der alte Drahtzaun entfernt werden. Dann geht es den alten Pfosten und ihren Betonfundamenten mit einem Bagger an den Kragen. Im gesamten Bereich des neuen Zauns müssen Gestrüpp und Gebüsch entfernt werden. "Für uns hat diese Aktion zwei wichtige Pluspunkte: Zum einen können wir mit unserer Arbeitskraft sinnvolle Projekte in der Region unterstützen. Zum anderen fördert so eine Aktion natürlich auch den Kontakt und den Zusammenhalt unter den Mitarbeitern", sagt Dieter Weirich. Zwischen der DJK SSG und der HSE besteht auch noch eine weitere Verbindung: Die Fußball-Betriebssportgruppe der HSE trägt seit mehr als 20 Jahren auf dem Vereinsgelände seine Spiele aus.

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