Exzellente und praktische Theorie fördern

(PresseBox) (Freiburg, ) Bei der Eröffnung des akademischen Jahres an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg am 26. Oktober 2005 wurden zum vierten Mal die Preisträger des mit 5.000 Euro dotierten und jährlich an der Universität ausgeschriebenen Rudolf-Haufe-Nachwuchsförderpreises geehrt. In diesem Jahr teilen sich zwei Preisträgerinnen den Preis: Stifterin Andrea Haufe übergab die Preise an Dr. Silvia Braun und Dr. Andrea Schmalz während des Festaktes im Auditorium Maximum der Universität.

Der Preis zeichnet hervorragende wissenschaftliche Leistungen von besonderer praktischer Relevanz aus. Der Rudolf Haufe Verlag, dessen Markenzeichen das Streben nach höchstem Praxisnutzen seiner Produkte ist, fördert die praxisorientierte Wissenschaft an der Universität Freiburg und vergibt seit 2002 den Preis. Er zeichnet Arbeiten auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften oder der Rechtswissenschaften, diese mit Bezug zum Steuer- und Wirtschaftsrecht, aus.

Die rechtswissenschaftliche und die wirtschafts- und verhaltenswissenschaftliche Fakultät stellten auch in diesem Jahr zahlreiche Topkandidaten für den Preis vor. Die wissenschaftliche Qualifikation der Kandidaten ist hochrangig: Summa cum laude bei Doktorarbeiten und exzellente Lebensläufe kennzeichnen die Jungwissenschaftler. Die endgültige Auswahl fiel dem Preiskuratorium, bestehend aus den Dekanen, dem Prorektor der Universität Freiburg und Dr. Thomas Hermann als Vertreter von Haufe, keineswegs leicht. Es waren Nuancen, die den Ausschlag gaben.

Preisträgerin Silvia Braun greift in ihrer Dissertation „Die Sicherung der Unternehmensmitbestimmung im Lichte des europäischen Rechts“ (Rechtswissenschaftliche Fakultät, Prof. Löwisch) ein Thema auf, dass nach einer längeren Ruheperiode wieder im Zentrum der Diskussion steht. Sie zeigt, dass die Perspektiven der deutschen Mitbestimmung unter dem Primat einer europäischen Mitbestimmung wohl zu recht eher gedämpft sind. Preiswürdig, so das einhellige Votum des Kuratoriums.

Preisträgerin Andrea Schmalz beschäftigt sich in ihrer Dissertation „Internationalisierung des Umwandlungssteuergesetzes de lege ferenda unter besonderer Berücksichtigung des österreichischen Umgründungssteuergesetzes“ (Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaftliche Fakultät, Prof. Kessler) mit der Weiterentwicklung des bisher vorwiegend binnenorientierten deutschen Umwandlungssteuergesetzes. Themen wie das Erfassen und Besteuern in deutscher Steuerhoheit angewachsener stiller Reserven oder das Vermeiden einer internationalen Doppelbelastung mit Steuern sind von hoher praktischer Relevanz.

Die Preisträger greifen mit ihren Ideen und Bewertungen natürlich über den gegenwärtigen Rechtsstand hinaus und entwickeln gangbare Zukunftsszenarien. Szenarien, die angesichts der bisher verzögerten Anpassung deutschen Rechts an die Gegebenheiten internationaler Märkte schon bald Gegenwart sein müssen.

Haufe-Lexware GmbH & Co. KG - Ein Unternehmen der Haufe Gruppe

Die Haufe Mediengruppe ist eines der führenden deutschen Medienunternehmen für hochwertige Fachinformationen und leistungsstarke Anwendersoftware in den Bereichen Wirtschaft, Recht, Steuern. Die rund 1.000 Mitarbeiter betreuen mehr als 800 Produkte sowie jährlich 150 Neuerscheinungen. Dazu gehören marktführende Software-Programme, wie z.B. aus der Haufe OfficeLine oder von Lexware. Zahlreiche Online-Portale öffnen den Weg zu aktuellem Wissen, Communities und Foren im Internet.
Die Haufe Mediengruppe betreut über 1 Million Kunden.

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