HPI-Studenten wollen mit Schülern das Lernen der Zukunft entwickeln

(PresseBox) (Potsdam, ) Um das Lernen der Zukunft dreht sich ein Schüler-Camp, zu dem das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI) einlädt. Vom 21. bis 25. März sollen die Jugendlichen vor allem lernen, wie man sinnvoll die neuen Möglichkeiten elektronischer Tafeln, der so genannten Smartboards, einsetzt. Bewerben können sich die Schüler noch bis zum 31. Januar. Das MINT-Camp ist die siebte HPI-Veranstaltung dieser Art. Angeboten wird das Camp zusammen mit MINT-EC, einem Netzwerk mathematisch-naturwissenschaftlich profilierter Schulen.

Die Teilnehmer werden in der Innovationsschule des HPI, der Potsdamer "School of Design Thinking", lernen, für Smartboards innovative Anwendungen zu entwickeln. Elektronische Tafeln werden zwar immer häufiger eingesetzt, genügen aber oft nicht den Anforderungen und Interessen der Nutzer. Gefragt bei dem Kurs sind Team- und Kommunikationsfähigkeit, aber auch Spaß am Programmieren. Neben den Entwicklungsaufgaben haben die Informatik-Nachwuchstalente auch Gelegenheit, das Campusleben am HPI kennen zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Sie werden während des gesamten Camps von einem Studentenklub des HPI betreut. Dabei bieten sich vielfach Gelegenheiten zu Gesprächen rund um das Thema Studien- und Berufswahl.

Die Kandidaten sollten mindestens die zehnte Klasse einer Schule des Netzwerks MINT-EC besuchen. Das sind 147 Schulen mit mathematisch-naturwissenschaftlicher Profilierung. Hilfreich, aber nicht Voraussetzung, sind auch Vorkenntnisse in gängigen Programmiersprachen mit Objektorientierung (vorzugsweise Java). Für die Bewerbung genügt ein kurzer Text, in dem die Interessenten ihre Fähigkeiten, Erfahrungen und Motivationen darlegen. Die Kostenbeteiligung für die Teilnehmer liegt bei 85 Euro, für Schüler aus Berlin und Brandenburg bei 43 Euro. Die Reisekosten werden vom Verein MINT-EC erstattet. Der Betrag deckt die Kosten für die Jugendherberge und die Verpflegung ab.

"Am Hasso-Plattner-Institut ist es uns sehr wichtig, begabte Schülerinnen und Schüler für das Studium der Informatik zu begeistern und sie darauf vorzubereiten. Mit Veranstaltungen wie dem MINT-Camp schlagen wir dafür erste Brücken zwischen Schule und Hochschule", erklärt HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel. Die erfolgreiche Mitwirkung bei einem Camp wird mit einer Auszeichnung und der Einladung zu einem Studium am HPI belohnt.

Bewerben bitte unter: www.hpi.uni-potsdam.de/hpi/schuelerakademie/mint_camp/mint_camp_2012.html

Kurzprofil MINT-EC

Der Verein MINT-EC ist ein Netzwerk mathematisch-naturwissenschaftlich profilierter Gymnasien. Die Mitglieder zeigen herausragendes Engagement im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und fungieren dadurch als "Leuchttürme" in ihrer Region. Derzeit gehören 147 Schulen in Deutschland sowie eine Deutsche Auslandsschule (Istanbul Lisesi) dem Netzwerk an.

MINT-EC-Schulen in den Bundesländern Berlin und Brandenburg

Berlin

Andreas-Oberschule

Archenhold Oberschule

Barnim-Gymnasium

Heinrich-Hertz-Oberschule

Herder-Oberschule

Lise-Meitner-Schule

Romain-Rolland-Gymnasium


Brandenburg

Alexander von Humboldt Gymnasium,

Eberswalde Barnim Gymnasium,

Bernau Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium,

Frankfurt (Oder) Emil-Fischer-Gymnasium, Schwarzheide

Gottfried-Arnold-Gymnasium, Perleberg

Hermann-von-Helmholtz-Gymnasium, Potsdam

Marie-Curie-Gymnasium, Ludwigsfelde

Marie-Curie-Gymnasium, Wittenberge

Max-Steenbeck-Gymnasium, Cottbus

Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang "IT-Systems Engineering" an - ein praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 460 Studenten genutzt wird. Insgesamt gut ein Dutzend Professoren und über 50 weitere Lehrende sind am HPI tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung - auch für erste Adressen der Wirtschaft. Vor allem geht es um Grundlagen und Anwendungen für große, hoch komplexe und vernetzte IT-Systeme. Das HPI kam beim jüngsten CHE-Hochschulranking unter die besten vier Informatikstudiengänge im deutschsprachigen Raum, die sich Rang 1 teilen.

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