CeBIT: HPI-Innovationslabor tüftelt "Virtual Identity Report" aus - für mehr Datensicherheitsbewusstsein

(PresseBox) (Hannover, ) Im CeBIT-Innovationslabor der beiden Hasso-Plattner-Institute aus Potsdam und Palo Alto (Kalifornien) ist innerhalb von 24 Stunden die Idee eines "Virtual Identity Reports" entwickelt worden. Dieser per Post oder E-Mail versandte Bericht soll jedem Internetnutzer einen Überblick darüber verschaffen, welche privaten Daten derzeit von ihm im Internet verfügbar sind. "Die befragten Nutzer in Deutschland und Kalifornien haben uns in diesem Zusammenhang auf die Idee eines elektronischen "Radiergummi"-Service gebracht, der unerwünschte private Daten im Internet leicht löschen kann", berichtete Prof. Ulrich Weinberg, Leiter der HPI School of Design Thinking, am Donnerstag, 5. März. Ob und wie ein solches elektronisches Radiergummi für Internetdaten technisch zu realisieren wäre, müsse in einem zweiten Schritt überprüft werden. Seit Donnerstagmorgen tüfteln die jungen kreativen Querdenker aus Potsdam und Palo Alto an innovativen Lösungen für den Einsatz "grüner Informationstechnologie" in Privathaushalten. Jeder CeBIT-Besucher kann mitmachen. Nachmittags um 15.30 Uhr werden die am Tag erarbeiteten innovativen Ansätze im "Future Parc" der CeBIT (Halle 9, A54) zusammen mit dem CeBIT-Publikum getestet.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sagte auf der CeBIT in einem Interview mit dem IT-Gipfelblog des Hasso-Plattner-Instituts (www.it-gipfelblog.de), die IT-Branche sei eine Schlüsseltechnologie für verbesserten Klimaschutz. Sie habe selber großes Energieeinsparungspotenzial und zentralen Einfluss auf die effiziente Energienutzung in anderen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft.

Am Mittwoch hatte das HPI-Innovationslabor auf der CeBIT (Halle 9, Stand A01) eine Idee präsentiert, die helfen soll, den Stress bei Berufstätigen der "Webciety" abzubauen, die "always on" sind. Die Software, die auf mobilen Geräten zu installieren ist, würde alle Kommunikationskontakte des Nutzers bildlich anzeigen, also mit den Fotos der Kontaktpersonen. "Auf dem Bildschirm kann dann auf einen Blick das Verhältnis von beruflicher und privater Kommunikation dargestellt werden, so dass man an der Ausgewogenheit von Berufs- und Privatleben gezielt arbeiten kann", sagt Pascal Gemmer (26), Design Thinking-Student an der HPI School of Design Thinking. Die Studierenden der Potsdamer Innovationsschule am Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik hatten am Dienstagabend ihre auf der CeBIT erarbeiten Lösungsansätze in einer Live-Videokonferenz mit ihren Kommilitonen am Hasso Plattner Institute of Design at Stanford im kalifornischen Palo Alto (Silicon Valley) besprochen. Dort wurden die frischen Ideen über Nacht geprüft, bearbeitet und angereichert. Beflügelt von dem Input aus Kalifornien und nach ein paar Überarbeitungen kamen die kreativen Querdenker aus Potsdam dann am Mittwochmorgen im CeBIT-Innovationslabor innerhalb der selbst gesetzten 24-Stundenfrist zu dem gefundenen neuen Lösungsansatz. Wertvollen Input hatten schon am Dienstag die CeBIT-Besucher beim Public Testing am Stand A01 in Halle 9 (Future Parc) geleistet.

Am Freitag geht es im HPI-Innovationslabor auf der CeBIT um E-Learning durch digitale Kommunikation im Klassenzimmer. Die jungen IT-Innovatoren arbeiten unter Beteiligung des CeBIT-Publikums und von Internetnutzern (http://d-school-blog.hpi-web.de) an der Lösung des Problems "Wie könnten wir für Schüler erreichen, dass ihre Handys und andere Mobilgeräte in den Unterricht integriert werden?"

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