Tag des Wassers am 22. März: "Wasser ohne Grenzen"

Sander: Kooperation zwischen Wasserversorgungsunternehmen kommt Kunden zugute

(PresseBox) (Hannover, ) "Kooperationen stärken die Wettbewerbsfähigkeit niedersächsischer Wasserversorgungsunternehmen, das kommt letztlich den Kunden zugute", begrüßte Umweltminister Hans-Heinrich Sander die Vertragspartnerschaft zwischen der Purena GmbH und der Harzwasserwerke GmbH. Anlässlich des internationalen "Tages des Wassers" an diesem Wochenende - das Motto lautet in diesem Jahr "Wasser ohne Grenzen" - nahm Sander heute (Freitag) in dem Wasserwerk "Rote Bleiche" in Lüneburg an der offiziellen Vertragsunterzeichnung der beiden Unternehmen teil.

Ziel des Kooperationsvertrages ist es, beim Wasserschutzgebietsmanagement in Wassergewinnungsgebieten partnerschaftlich zusammenzuarbeiten. So basiert der Grundwasserschutz in niedersächsischen Wassergewinnungsgebieten auf dem 1992 erfolgreich eingeführten Niedersächsischen Kooperationsmodell, das eine enge Zusammenarbeit von Wasserversorgern und Flächenbewirtschaftern vorsieht. Im Jahre 2007 ist das Kooperationsmodell auf eine neue gesetzliche Grundlage gestellt worden, und eine Vielzahl von Aufgaben ist auf die Wasserversorgungsunternehmen übergegangen. Das Land Niedersachsen beschränkt sich lediglich auf Steuerungsaufgaben.

"Ein modernes Wasserversorgungsunternehmen lässt sich an den ökologischen, ökonomischen und sozialen Grundsätzen messen", betonte Minister Sander. Zu einer zukunftsfähigen Wasserversorgung gehören demnach der qualitative und quantitative Ressourcenschutz, das Engagement im vorsorgenden Grundwasserschutz, eine betriebswirtschaftlich professionelle Führung und Kostendeckung sowie eine soziale Preisgestaltung und Sicherstellung der Versorgung auf höchstem Qualitätsniveau.

Vor diesem Hintergrund komme die Überführung der Trinkwasserkooperationen aus der Obhut des Landes in die Verantwortung der Wasserversorgungsunternehmen gut voran, die Vertragspartnerschaft der beiden Unternehmen passe perfekt ins Bild: Die Harzwasserwerke GmbH stellt sicher, dass mit ihrer langjährigen Fachkompetenz und Erfahrung alle erforderlichen wasser- und landwirtschaftlichen Fachdienstleistungen erbracht werden. Als alleinige Ansprechpartnerin des Landes Niedersachsen trage das Unternehmen maßgeblich zum zwingend erforderlichen Bürokratieabbau bei, betonte Minister Sander. "Hier wurde ein Modell geschaffen, dass auch anderen Wasserversorgungsunternehmen offen steht."

Die Vertragspartnerschaft zwischen der Harzwasserwerke GmbH und der Purena GmbH umfasst sämtliche Wassergewinnungsgebiete der Purena GmbH sowie die Gewinnungsgebiete anderer Wasserversorgungsunternehmen, für die die Purena GmbH die Betriebsführung wahrnimmt. Dabei handelt es sich um die Wassergewinnungsgebiete in den Regionen Hameln-Pyrmont-Springe, Elze-Poppenburg bei Hildesheim, Alfeld, Wunstorf, Burgdorf, Wolfenbüttel und Lüneburg. Hier übernimmt die Harzwasserwerke GmbH neben der Koordination der gesamten, im Rahmen des kooperativen Gewässerschutzes notwendigen Arbeiten auch die Erfüllung vielfältiger Dokumentations-, Nachweis- und Berichtspflichten sowie die Steuerung aller erforderlichen landwirtschaftlichen Fachdienstleistungen.

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