Zimmer: Unternehmensnachfolge bleibt auch 2012 entscheidendes Thema

(PresseBox) (Mainz, ) Das Thema Unternehmensnachfolge hat auch im neuen Jahr nichts an Aktualität verloren. Gemäß einer repräsentativen Umfrage der Handwerkskammer Rheinhessen unter 1.750 Handwerksunternehmen im Kammerbezirk, deren Führungsspitze älter als 55 Jahre ist, findet das Gros (60 Prozent) keinen Nachfolger in der Familie. Auch eine Übergabe an Mitarbeiter scheint für viele keine Alternative zu sein - lediglich zehn Prozent der Befragten sehen hierin eine Chance zur Weiterführung ihres Betriebes. Bleibt die Übergabe an Dritte, eine Lösung, die die Hälfte der von der Kammer angesprochenen Handwerksunternehmer präferiert.

Über die konkrete Ausgestaltung der Übergabe herrscht allerdings Unsicherheit; so hatten 75 Prozent der Befragten keine klare Vorstellung davon, wie viel ihr Betrieb überhaupt wert ist. Eine Frage, die auch vor dem Hintergrund, dass Verkaufserlöse oft zur Alterssicherung benötigt werden, von entscheidender Bedeutung ist.

Viele Handwerksunternehmer (65 Prozent) hatten sich noch keine oder nur unzureichend Gedanken darüber gemacht, wie ihr Unternehmen weitergeführt werden soll, obwohl ein Übergabezeitraum zwischen drei und fünf Jahren als realistisch angenommen worden wird.

Angesichts dieser Umfrageergebnisse wies der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Rheinhessen, Dr. Stefan Zimmer, auf das betriebswirtschaftliche Beratungsangebot der HWK hin. Er appellierte an die Betriebe, sich frühzeitig mit ihren Fragen an die Betriebsberater der Kammer zu wenden und deren Expertenwissen zu nutzen: "Um der Komplexität einer Betriebsübergabe oder Übernahme Rechnung zu tragen, bietet die Handwerkskammer ein kostenfreies, umfassendes und - wie die Umfrage zeigt - dringend erforderliches Beratungsangebot an."

Die Inanspruchnahme des umfangreichen Dienstleistungsangebots der Kammer durch die Unternehmen sei jederzeit erwünscht, weil damit auch ein entscheidender Beitrag dazu geleistet werde, die hohe Anzahl der Betriebe sowie deren Bereitstellung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen weiterhin zu gewährleisten. Zimmer verwies in diesen Zusammenhang darauf, dass die Anzahl der rheinhessischen Handwerksbetriebe im vergangen Jahr um 96 von 7.280 auf 7.376 gestiegen sei.

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