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Weiter steigende Betriebszahlen im Handwerk

Rheinland-Pfälzische Handwerkskammern legen Betriebsbilanz 2009 vor

(PresseBox) (Kaiserslautern, ) Die vier Handwerkskammern in Rheinland-Pfalz konnten zum Ende des letzten Jahres erneut eine Zunahme der Betriebszahlen verbuchen. Zum 31. Dezember 2009 waren bei den vier rheinlandpfälzischen Handwerkskammern in Kaiserslautern, Koblenz, Mainz und Trier 49.782 Handwerksbetriebe eingetragen. Das sind 401 mehr als im Vorjahr.


Wie die Handwerkskammer der Pfalz im Auftrag der vier rheinlandpfälzischen Handwerkskammern mitteilt, unterteilte sich zum 31. Dezember 2009 der Gesamtbetriebsbestand in 32.782 zulassungspflichtige Handwerk der Anlage A, 8.702 Betriebe der Anlage B1, für die keine Zulassungspflicht besteht, und 8.287 Betriebe der Anlage B2, in der die handwerksähnlichen Gewerbe geführt werden. 11 Betriebe wurden im Geschäftsjahr 2009 auf der Grundlage des Kleinunternehmergesetzes geführt.

In den zulassungspflichtigen Handwerken wurde ein Rückgang um 75 Betriebe registriert. Zuwächse am Betriebsbestand und damit die meisten Existenzgründungen waren mit 530 Betrieben in den zulassungsfreien Handwerken (B1) zu verzeichnen. Davon sind besonders betroffen: das Fliesenlegerhandwerk (Plus 133), das Gebäudereinigerhandwerk (Plus 116), das Raumausstatterhandwerk (Plus 111), das Fotografenhandwerk (Plus 64), das Parkettlegerhandwerk (Plus 25), das Estrichlegerhandwerk (Plus 26) und das Damen- und Herrenschneiderhandwerk (Plus 36). Bei den handwerksähnlichen Gewerben (B2) nahm die Betriebzahl um 51 ab. Die Zahl der Kleinunternehmen reduzierte sich von 14 auf 11.

Nach Einschätzung der Handwerkskammern in Kaiserslautern, Koblenz, Mainz und Trier ist es zwar erfreulich, dass sich trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise die Betriebszahlen im Handwerk positiv entwickelt haben. Vor dem Hintergrund, dass in Zeiten wirtschaftlicher Abschwünge die Gründungzahlen immer stark ansteigen, müsse man aber von einer "verhaltenen Gründungsneigung" sprechen. Da 59 Prozent der Gründungen n den zulassungsfreien oder handwerksähnlichen Bereich fallen und es sich hierbei zumeist um Kleingründungen handle, seien davon keine positiven Effekte auf den Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu erwarten.

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