HWK-Präsident Karl Josef Wirges verleiht Ökonomiepreis an Jochen Rübenach und Niels Planken

(PresseBox) (Mainz, ) Jochen Rübenach und Niels Planken sind die Preisträger des ersten Ökonomiepreises der Handwerkskammer Rheinhessen. Für seine Dip-lomarbeit mit dem Titel "Energieoptimiertes Bauen von Reihenhäusern mit Bauelementen" erhielt Rübenach aus den Händen von HWK-Präsident Karl Josef Wirges neben der Urkunde ein Preisgeld von 1.200 Euro. 800 Euro des mit insgesamt 2.000 Euro dotierten Ökonomieprei-ses gingen an Niels Planken für seine Masterarbeit "Konzept für eine Applikation zur Haushalts- und Maßnahmenverwaltung und deren Integ-ration in ein CAFM-System".

Nach den Worten des Präsidenten der Fachhochschule Mainz, Prof. Gerhard Muth, der die Arbeiten bei der Preisverleihung kurz vorstellte, hat Jochen Rübenach, aufbauend auf einem Praxissemester bei der Firma Gemünden in Ingelheim, seinem heutigen Arbeitgeber, verschie-dene Varianten zum energieoptimierten Bauen von Reihenhäusern un-tersucht. Seine Untersuchungen und Berechnungen am Beispiel des Wohnparks Uhlerborn seien fundiert und umfassend; bis hin zu Finan-zierungsmodellen. Der Bezug zu dem Bau-, Dachdecker-, und Elektro-handwerk sowie zu den Bereichen Heizungs-, Fenster- und Fassaden-bau sei unmittelbar gegeben.

Die Ergebnisse der Arbeit von Niels Planken, der bei der Firma zeit + raum in Budenheim beschäftigt ist, wiederum trügen dazu bei, dass gleichzeitig der kommunale Hochbau gefördert und ein Profit für die be-teiligten Handwerksunternehmen erzielt werde. Durch den Einsatz einer Applikation zur Haushalts- und Maßnahmenverwaltung könnten die Hochbauämter wesentlich effizienter arbeiten. Der größte Nutzen sei allerdings vor allem bei den kleinen und mittleren Maßnahmen bzw. Aufträgen zu sehen, da diese üblicherweise durch ortsansässige Hand-werksbetriebe durchgeführt würden.

Niels Planken ist übrigens ein gutes Beispiel für die Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft: Er hat vor seinem Studium eine Ausbil-dung als Zentralheizungs- und Lüftungsbauer gemacht. Auch an anderer Stelle zeigt sich nach den Worten von Kammerpräsident Karl Josef Wirges dieses fruchtbare Zusammenspiel: "Beispielsweise werden 78 von 281 Baubetrieben in unserem Kammerbezirk von Bauingenieuren oder Architekten geführt."

Angesichts der Möglichkeit des Hochschulzugangs für Meister und der demografischen Entwicklung prognostiziert Wirges ein noch engeres Zusammengehen von Wissenschaft und Wirtschaft in den kommenden Jahren "Handwerk und Hochschulen haben viel gemeinsam. Beide set-zen auf Qualifikation, und genau die ist für den wachsenden Bedarf des Handwerks an geeigneten Unternehmensnachfolgern gefragter denn je", so der Kammerpräsident.

Eine gute Bildung sei das Kapital des Standortes Deutschland und un-abdingbar für dessen Wettbewerbsfähigkeit auf den internationalen Märkten. Wirges wörtlich: "Wenn wir auf den Märkten dieser Welt wett-bewerbsfähig bleiben wollen, brauchen wir Spitzenleistungen in Wirt-schaft, Wissenschaft, Forschung, Kunst und Bildung. Diese Faktoren sind notwendige Voraussetzungen für den Erfolg unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft. Der Ökonomiepreis der Handwerkskammer Rheinhessen ist ein Mosaikstein dazu."

Der Ökonomiepreis der Handwerkskammer Rheinhessen

Der Ökonomiepreis der Handwerkskammer Rheinhessen wird in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen; künftig soll die Vergabe jährlich erfolgen. Gewürdigt werden damit Diplom-, Bachelor-, Masterarbeiten oder Dissertationen von Mitgliedern bzw. Absol-venten der rheinhessischen Fachhochschulen. Der Preis wird für eine wissenschaftliche Arbeit vergeben, die sich mit einem Thema beschäftigt, das eine direkte Handwerksrelevanz hat oder eine Übertragung auf das Handwerk möglich macht. Inhaltlich sollen neue technologische, innovative oder betriebswirtschaftliche Entwicklungen bzw. Erkenntnisse stehen. Dabei kann es sich auch um Arbeiten handeln, die in Kooperation mit einem oder mehreren Unternehmen erstellt wur-den.

Der Ökonomiepreis ist mit insgesamt 2.000 Euro dotiert.

Vorschlagsberechtigt sind alle Handwerksunternehmen im Be-zirk der Handwerkskammer Rheinhessen, die Professoren der rheinhessischen Fachhochschulen sowie die Vorstandsmitglieder der Handwerkskammer, sofern sie nicht dem Verleihungsgremium angehören. Dessen Mitglieder sind die Präsidenten oder Vizepräsidenten der drei rheinhessischen Fachhochschulen in Bingen, Mainz und Worms sowie Präsident und Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer bzw. ihre Vertreter.

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