Das Handwerk ist ausgesprochen optimistisch

Konjunktur: Erwartungen bei Betrieben positiv

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Die aktuelle Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Rhein-Main verzeichnet eine ausgesprochen optimistische Stimmung bei den Handwerksbetrieben der Rhein-Main-Region. "Die Konjunkturerholung beschleunigt sich. Die Betriebe in der Region fassen wieder Tritt", zieht Handwerkskammer-Präsident Bernd Ehinger das Fazit der Erhebung unter rund 1200 Handwerksbetrieben im Rhein-Main-Gebiet.

Die Beurteilung zur derzeitigen allgemeinen Geschäftslage ergibt bei drei von zehn Betrieben ein "gut" (30,2 Prozent). Dem stehen nur 20,7 Prozent gegenüber, die ihre derzeitige Geschäftslage als "schlecht" einstufen. Der Rest (49,1 Prozent) urteilt mit befriedigend. Im Vorquartal lag der Anteil mit dem Votum "gut" bei 26,2 Prozent, der Gegenpart mit dem Votum "schlecht" bei 33,0 Prozent. Der Ausblick auf die erwartete Geschäftslage in den kommenden drei Monaten zeigt eine Fortsetzung des aktuellen positiven Trends: 26,3 Prozent der Handwerksbetriebe gehen von guter Geschäftslage aus, nur 21,2 Prozent erwarten eine schlechte Geschäftslage.

Der Auftragsbestand hat sich gegenüber den Vergleichswerten aus dem Vor- und dem Vorjahresquartal deutlich verbessert. Derzeit geben 73,1 Prozent einen mindestens konstanten Auftragsbestand an. Vor drei Monaten waren es 62,0 Prozent. Der Auftragseingang entwickelt sich ebenfalls positiv: 25,8 Prozent der Handwerksbetriebe geben einen gestiegenen Auftragseingang an, nur 22,9 Prozent einen gesunkenen.

Die Beschäftigungslage im Handwerk entwickelt sich parallel zum gesamten Arbeitsmarkt positiv. Aktuell melden 90,7 Prozent der Handwerksunternehmen, ihre Mitarbeiterzahl mindestens konstant gehalten zu haben. Zuvor im ersten Jahresviertel 2010 wurden 87,2 Prozent erreicht. Beim Ausblick auf die Beschäftigungssituation in den kommenden drei Monaten rechnet der weitaus größte Teil der Handwerksbetriebe damit, die Belegschaftszahl unangetastet lassen zu können.

"Die Erwartungen für das dritte Quartal zu Umsatz, Aufträgen, Investitionen und Beschäftigung deuten auf eine Fortsetzung des positiven Trends hin", stellt Ehinger fest. Ein gleitender Übergang sei auch für die Betriebe stützenden Impulse aus dem Konjunkturpaket II notwendig. Das gelte für die Sicherstellung der Finanzierung der Betriebe sowie für öffentliche Investitionen, die dafür sorgen, dass das Bau- und Ausbaugewerbe im Geschäft bleibt.

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