HWK startet Mobilitätsberatung für Betriebe und Lehrlinge

(PresseBox) (Oldenburg, ) Da die Anforderungen an handwerkliche Fachkräfte durch das verstärkte Engagement der Betriebe auf internationalen Märkten immer mehr steigen, hat die Handwerkskammer (HWK) Oldenburg ihr Beratungsangebot ausgeweitet. Die Mobilitätsberaterin Brigitte Hefele soll Unternehmen, deren Mitarbeiter internationales Know-how erwerben sollen, organisatorische Unterstützung bei der Planung von Auslandsaufenthalten anbieten. Die Beratung umfasse Hilfen für Lehrlinge und junge Gesellen bei der Auswahl geeigneter Unternehmen im Ausland, Vereinbarungen zwischen Ausbildungs- und Aufnahmebetrieb, Tipps zum Versicherungsschutz, zum Berufsschulbesuch, zu Sprachkursen sowie Länderinformationen. Daneben gebe es Unterstützung bei der Akquise internationaler Kooperationspartner und der Auswahl von Förderprogrammen.

Die Mobilitätsberaterin soll außerdem Unternehmen durch direkte Ansprache für die Vorzüge sensibilisieren, die mit einem Auslandsaufenthalt ihrer angehenden Fachkräfte verbunden sind. Die Mitarbeiter könnten im Ausland nicht nur ihre Fremdsprachenkenntnisse verbessern. Sie lernten auch neue Arbeitstechniken, Betriebsstrukturen, Produkte sowie neue Arbeitsorganisationen kennen.

Außerdem machten sie wichtige Erfahrungen mit anderen Kulturen und Mentalitäten und förderten dadurch ihre persönliche Entwicklung.

Die Zahl der exportierenden Betriebe im Oldenburger Land hat sich nach Aussage der HWK innerhalb der letzten 15 Jahre verdoppelt. "Zehn Prozent unserer rund 12.200 Unternehmen unterhalten Geschäftsbeziehungen ins EU-nahe Ausland oder sogar nach Übersee.

Dadurch steigt im Handwerk der Bedarf an Fachkräften mit internationaler Kompetenz", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der HWK, Heiko Henke.

Trotz des konkreten Mehrwertes für die Betriebe hätten erst zwei Prozent der Lehrlinge im Handwerk an Auslandsaufenthalten teilgenommen, die meist zu kurz gewesen seien, um mehr als einen oberflächlichen Eindruck vom Gastgeberland zu gewinnen. Hier gebe es noch einen großen Nachholbedarf. Das professionelle Beratungsangebot trage wesentlich dazu bei, die Ausbildung im Handwerk attraktiver zu machen. Zu erreichen ist Brigitte Hefele unter Tel. 0441 232-276, eMail hefele@hwk-oldenburg.de. Die Beratungsstelle wird vom Bundesarbeitsministerium mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

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