HWK begrüßt Wiedereinsetzung der Ausbildungseignungsprüfung

(PresseBox) (Oldenburg, ) Die Handwerkskammer (HWK) Oldenburg begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung, die Ausbildereignungsprüfung mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres am 1. August wieder einzuführen. Sechs Jahre war die Pflicht zum Nachweis der Prüfung für Ausbilder ausgesetzt worden. Seitdem konnte jeder ausbilden, der über einen Berufsabschluss verfügte. Nach Aussage der HWK ist das mit der Prüfungsaussetzung verbundene Ziel, eine große Zahl von Betrieben zur Ausbildung zu motivieren, nicht erreicht worden. Dies habe eine wissenschaftliche Evaluierung durch das Bundesinstitut für Berufsbildung bestätigt.

"Die Rücknahme der Aussetzung ist für uns ein Signal, dass die Bundesregierung die Argumente gerade von Seiten des Handwerks ernst nimmt", so der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der HWK, Heiko Henke. "Nur gut geschultes Personal kann die für den Standort Deutschland wichtige hochwertige Ausbildung garantieren", sagte er. Dazu sei es wichtig, dass Ausbilder in den Betrieben neben ihrem Fachwissen auch über methodisch-didaktische, psychologische und arbeitsrechtliche Kompetenzen verfügten.

Nach Aussage Henkes steigen die Anforderungen in den Ausbildungsberufen weiter an. Da aber immer mehr Unternehmen die nachlassende Sozialkompetenz der Jugendlichen beklagten, seien qualifizierte Ausbilder in der Berufsbildung notwendiger denn je. Eltern und Jugendliche vertrauten auf die Kenntnisse und die Erfahrung der Ausbilder, die wüssten, was für eine solide Lehre notwendig und unverzichtbar sei. Diese Qualifikation dürfe deshalb nicht länger nur auf freiwilliger Basis erfolgen und damit dem Zufall überlassen bleiben, sondern müsse verpflichtende Voraussetzung für die Ausnahme einer Ausbildungstätigkeit sein.

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