HWK: Ist-Versteuerung verbessert Liquidität der Unternehmen

(PresseBox) (Oldenburg, ) Die Handwerkskammer (HWK) Oldenburg empfiehlt Handwerksbetrieben, die verbesserten Möglichkeiten der Ist-Versteuerung bei der Umsatzsteuer zu nutzen. Seit dem 1. Juli können Betriebe beim zuständigen Finanzamt die Ist-Versteuerung formlos beantragen, wenn ihr Jahresumsatz 2008 nicht mehr als 500.000 Euro betragen hat. Bislang lag die Grenze bei 250.000 Euro.

Normalerweise müssen Unternehmen die Umsatzsteuer für den Voranmeldezeitraum (Monat oder Vierteljahr) abführen, in dem sie ihre handwerklichen Leistungen erbracht haben. Da viele Kunden ihre Rechnung zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht bezahlt haben, müssen die Betriebe die Umsatzsteuer gegenüber dem Finanzamt vorfinanzieren.

Dieser Liquiditätsnachteil wird nach Aussage der HWK durch die erhöhten Ist-Versteuerungsgrenzen aufgehoben. Die Unternehmen müssen die Umsatzsteuer jetzt erst dann an das Finanzamt abführen, wenn der Auftraggeber die Rechnung tatsächlich beglichen hat. Mit dem Verzicht auf die bisherige Vorfinanzierung der Umsatzsteuer habe sich der finanzielle Spielraum der Handwerksbetriebe deutlich verbessert.

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