Handwerk appelliert an Kommunen flexiblere Vergabewertgrenzen zu nutzen

(PresseBox) (Flensburg/Lübeck, ) Horst Kruse, Präsident der Handwerkskammer Schleswig-Holstein hat an die öffentlichen Auftraggeber im Lande, insbesondere die Kommunen, appelliert, die neuen erhöhten Wertgrenzen im Vergaberecht auch zu nutzen: "Für Aufträge der öffentlichen Hand gibt es seit Kurzem neue, deutlich erhöhte Wertgrenzen. Jetzt sind alle öffentlichen Auftraggeber, vor allen Dingen die Kommunen gefordert, von den Möglichkeiten des erleichterten Vergaberechts auch Gebrauch zu machen".

Für Aufträge der öffentlichen Hand gelten zukünftig deutlich flexiblere Vergabewertgrenzen. Im Rahmen des so genannten Konjunkturprogramms II wurden die Wertgrenzen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge deutlich angehoben. Nunmehr können Bauleistungen bis zu einem Auftragswert von 1 Million Euro (bisher 100.00 Euro) durch beschränkte Ausschreibung vergeben werden. Für Auftragsvolumen in Höhe von bis zu 100.000 Euro (bisher 30.000 Euro) ist eine freihändige Vergabe zulässig. Dienstleistungsaufträge dürfen nun bis zu einer Höhe von 100.000 Euro freihändig vergeben werden. Schleswig-Holstein hatte die von Bundesregierung festgesetzten Wertgrenzen schnell 1:1 umgesetzt.

Kruse betonte in diesem Zusammenhang, dass er davon ausgehe, dass die Vergabestellen im Land "mit Augenmaß und Verantwortlichkeit mit den größeren Freiheiten umgehen, die ihnen die höheren Wertgrenzen bieten". Er begrüßte ausdrücklich, dass sich die Politik, allen voran Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dr. Werner Marnette, energisch dafür einsetze, dass die Wertgrenzen, insbesondere im Bereich des kommunalen Auftragswesens, auch genutzt würden.

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