Planungssicherheit für das Handwerk und seine Kunden

Staatssekretärin Julia Klöckner zum politischen Dialog bei der Handwerkskammer

(PresseBox) (Koblenz, ) Aktuelle Anliegen des Handwerks gegenüber der Politik standen im Mittelpunkt eines Besuches der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Julia Klöckner, MdB, in der Handwerkskammer (HwK) Koblenz.

In ihrer Begleitung begrüßten HwK-Präsident Werner Wittlich und Hauptgeschäftsführer Alexander Baden den Parlamentarischen Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion Hans-Josef Bracht, MdL, und den stellvertretenden Vorsitzenden des CDU-Kreisverbandes Koblenz-Stadt Andreas Biebricher.

Ein Gesprächsthema war die Verunsicherung, die die Haushaltssperre beim Marktanreizprogramm (MAP) sowohl im Handwerk als auch bei dessen Kunden ausgelöst hatte - im Rahmen des MAP werden Investitionen in Anlagen zur Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien gefördert, also Sonnenkollektoren, Pellet-Öfen oder Wärmepumpen. Die stellvertretende Vorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz betonte, dass das Förderprogramm erheblich dazu beitrage, "die Ziele beim Ausbau erneuerbarer Energien zu erreichen". Nach Rücksprache mit Vertretern der Handwerksorganisationen und aus der Industrie habe sie sich dafür eingesetzt, dass die Haushaltssperre zeitnah wieder aufgehoben werde. Dem hätten die Haushaltspolitiker der Union inzwischen zugestimmt. "Damit wird Rechtssicherheit für die Antragsteller geschaffen, die noch auf ihre Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt warten. So unterstützen wir die mittelständischen Handwerker im Land und sichern Arbeitsplätze", so Klöckner. Sie freue sich, dass die vom MAP ausgehenden Investitionsimpulse noch in diesem Haushaltsjahr ihre Wirkung entfalten könnten.

Als ein besonderes Anliegen des Handwerks sprach die Kammerspitze die Sicherung des handwerklichen Nachwuchses an. "Dafür ist eine solide Schulbildung erforderlich, die neben den Grundfertigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen auch die Befähigung zum Lernen selbst vermittelt." Wittlich und Baden zeigten sich überzeugt, dass ergänzend dazu auch Maßnahmen der Berufsorientierung und der ausbildungsbegleitenden Hilfen ausgebaut werden müssten, um lernschwache Lehrstellenbewerber zu fördern und in Ausbildung bringen zu können.

Vor dem Hintergrund der bundesweiten Imagekampagne des Handwerks, die die Bedeutung dieses Wirtschaftszweiges für die deutsche Volkswirtschaft bewusst macht, sprachen die Kammerrepräsentanten bei den Landespolitikern auch die Bedeutung der Meisterqualifikation an, die nicht nur die Qualität handwerklicher Leistungen sichere, sondern auch für ein beständiges Unternehmertum mit hohem Beschäftigungs- und Ausbildungsengagement stehe. Baden und Wittlich appellierten an die Vertreter der rheinlandpfälzischen CDU, "Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan." bewusster in ihre wirtschaftspolitischen Überlegungen einzubeziehen.

Informationen für Handwerksbetriebe zu unternehmerischen Fragen bei der HwK-Betriebsberatung.
Internet: www.hwk-koblenz.de

Bildunterschrift:

Handwerk und Politik im Dialog (v.l.): der stellvertretende Kreisvorsitzende Koblenz-Stadt Andreas Biebricher, HwK-Präsident Werner Wittlich, die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Julia Klöckner, MdB, HwK-Hauptgeschäftsführer Alexander Baden und der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion Hans-Josef Bracht, MdL.

Foto: HwK Koblenz

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