Handwerk gibt der Wirtschaft durch seine Innovationskraft wichtige Impulse

Standortbestimmung von HwK-Präsident Karl-Heinz Scherhag und Hauptgeschäftsführer Dr. h.c. mult. Karl-Jürgen Wilbert zum Jahreswechsel

(PresseBox) (Koblenz, ) „Als ein Jahr der überraschenden Wendungen wird 2005 in den Jahresrückblicken bezeichnet. Ein Deutscher auf dem Papststuhl, die Auflösung und Neuwahl des Bundestages, die erste Bundeskanzlerin. Abschied und Neuanfang“, beschreiben HwK-Präsident Karl-Heinz Scherhag und Hauptgeschäftsführer Dr. h.c. mult. Karl-Jürgen Wilbert in einem Grußwort an die Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Koblenz die aktuellen Eindrücke vor dem Jahreswechsel.
Darin führen sie aus, dass das Handwerk „hohe Erwartungen und Hoffnungen an die Große Koalition knüpft, die vor einer großen Aufgabe steht und in ihrem Start längst vom Alltag des Weltgeschehens eingeholt wurde“. Das rufe in Erinnerung, dass auch das ausklingende Jahr gezeichnet war durch Naturkatastrophen, durch die terroristische Bedrohung, durch Opfer, die unser Einsatz für Frieden und Freiheit der Völker immer wieder fordere.
„Beispiellos war die Hilfsbereitschaft in aller Welt angesichts des Tsunamis in Südasien zum Jahreswechsel 2004/05. Unser herzlicher Dank gilt noch einmal den Vielen aus dem Handwerk, die spontan ihre Hilfe angeboten haben. Mit Ihrer Unterstützung konnten wir Ende November in Sri Lanka den Grundstein für das Ausbildungszentrum für Bauberufe legen.“ Scherhag und Wilbert machen deutlich, dass „das Handwerk mehr ist als Zahlen und Bilanzen. Das Handwerk ist nicht nur Rückgrat unserer Volkswirtschaft, sondern auch ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft und Kultur, mit hohem Verantwortungsbewusstsein für das Ganze, mit Wärme, die unsere Gesellschaft heute mehr denn je benötigt“.
Die Bereitschaft zum Engagement greife aber auch und besonders im Bezirk der HwK Koblenz. In einem weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Umfeld stellten sich die Handwerksbetriebe in den Dienst für die Zukunft des beruflichen Nachwuchses. „Die Zahl der von Ihnen angebotenen Lehrstellen bewegt sich auch in diesem Jahr auf sehr hohem Niveau“, zollen die beiden Kammerrepräsentanten den Betriebsinhabern Respekt. „So können wir wieder gemeinsam allen ausbildungswilligen und -fähigen Jugendlichen eine ‘Chancengarantie’ für den Start in die Lehre geben. Es gehörte immer und gehört auch heute zum Selbstverständnis des Handwerksmeisters, sein Wissen und Können weiterzugeben.“
„Deshalb lassen wir nicht nach, auf der politischen Bühne für den Großen Befähigungsnachweis als Garant für fachliche und unternehmerische Spitzenleistungen einzutreten. Deshalb werben wir in der Öffentlichkeit und besonders bei unseren Junghandwerkern für die Meisterprüfung als individuellen Karriereweg.“ Ausdrücklich bedanken sich Scherhag und Wilbert bei der Landesregierung und der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), dass sie das Handwerk in Rheinland-Pfalz bei der „Morgen Meister!“-Kampagne und dem erfolgreich gestarteten „Meisterschuss“ unterstützen. „Wir freuen uns bereits heute auf die nächste Runde des Handwerker-Pokals vom 6. Juni bis 7. Juli 2006.“
Präsident und Hauptgeschäftsführer greifen das Bild aus dem Sport für die politische Diskussion auf: „Die Stimmung auf dem Rasen des Handwerks ist grundsätzlich optimistisch. Das Handwerk spielt offensiv, packt an, gestaltet seine Zukunft, gibt der Gesamtwirtschaft durch seine Innovationskraft wichtige Impulse. Die Politik schießt nicht die Tore, gestaltet aber die Spielregeln. Das Handwerk setzt darauf, dass die Große Koalition den Spielfluss hemmende Auflagen und Überreglementierungen wirksam abbaut.“ Dazu habe sie durch die Mehrheitsverhältnisse die Chance - und die Unterstützung der Handwerksorganisationen.
Allerdings: „Bei Fragen, wie der nach einem reduzierten Mehrwertsteuersatz für arbeitsintensive Handwerkerleistungen, darf das letzte Wort noch nicht gesprochen sein. Wir bleiben am Ball, mit Ihnen und für Sie!“, richten Scherhag und Wilbert sich gleichermaßen an das Handwerk und die Politik und versichern den Mitgliedsbetrieben der HwK Koblenz die uneingeschränkte Unterstützung, „wenn es um Beratung, Qualifizierung und politische Interessenvertretung geht“.

Informationen in der HwK-Pressestelle,
Tel.: 0261/ 398-161, Fax: -996, E-Mail: presse@hwk-koblenz.de, Internet: www.hwk-koblenz.de

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