Fachkräfte im Handwerk durch konsequente Attraktivitätssteigerung der Berufsbildung

Berufsbildungsreferenten der Handwerkskammern aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland tagten gemeinsam in der Ahr-Akademie in Ahrweiler

(PresseBox) (Koblenz, ) Mit attraktiver beruflicher Bildung, einer Einbindung gerader leistungsstarker Jugendlicher in die Berufsbildung und mit mehr Berufsorientierung in der Schule kann das Handwerk auch morgen über die dringend benötigten Fach- und Führungskräfte verfügen. Dies ist das Fazit einer erstmals stattgefundenen gemeinsamen Tagung der Berufsbildungsreferenten der Handwerkskammern aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland kürzlich in der Ahr-Akademie der Handwerkskammer Koblenz.

Unter Leitung der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammern Koblenz und Aachen, Alexander Baden und Ralf W. Barkey, diskutierten die für die Berufsbildung zuständigen Kammerreferenten Herausforderungen und Lösungsstrategien für eine nachhaltige Kompetenzentwicklung im Handwerk. Die Referenten begrüßten, dass in ihren drei Bundesländern die Gleichwertigkeit beruflicher und schulischer Bildung in den letzten Jahren ausgebaut wurde, insbesondere durch erweiterte Möglichkeiten des Hochschulzuganges aufgrund einer Berufsaus- oder -fortbildung im Handwerk und durch duale Studiengänge.

Damit stelle die Berufsbildung - so die Bildungsreferenten - für die jungen Menschen einen "Premium-Bildungsweg" dar, da sie die Sicherheit eines Beruf s mit allen weiteren beruflichen und hochschulischen Qualifizierungen verbinde. Dies biete keine rein schulische Bildung. Diese Pluspunkte einer Berufsbildung im Handwerk müsse den Jugendlichen, ihren Eltern und Lehrern noch besser vermittelt werden. Auch die laufende Imagekampagne des Handwerks sollte nach Auffassung der Tagungsteilnehmer dies noch stärker betonen.

Die Kammerreferenten stimmten darin überein, für engagierte Jugendliche die Qualifizierungsangebote der Kammern weiter auszubauen. Hierzu gehöre auch, leistungsstarken Migrantinnen und Migranten noch bessere Übergänge in Bildung und Beschäftigung im Handwerk zu ermöglichen. Die Handwerkskammern stehen einer Anerkennung im Ausland erworbener Qualifikationen aufgeschlossen gegenüber.

Die "Dividende" zurückgehender Schülerzahlen in den Schulen muss nach gemeinsamer Auffassung der Tagungsteilnehmer für eine verpflichtende Berufsorientierung in den Schulen und für einen stärker fördernden und differenzierten Unterricht eingesetzt werden. Die Handwerkskammern flankieren dies bereits durch zahlreiche Projekte mit Schulen oder durch Zusatzqualifizierungen zu einer beruflichen Aus- und Fortbildung.

Die Sitzungsteilnehmer wollen diese neue Form eines Gedankenaustauschs fortsetzen. Die erste Tagung im Ahrtal hat hierfür für eine gute Grundlage gelegt.

Informationen zur Tagung der HwK-Berufsbildung, Tel.: 0261/ 398-224, Fax: -983, E-Mail: edu@hwk-koblenz.de, Internet: www.hwk-koblenz.de

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