Abenteuer Auslandspraktika

Lehrlinge und ihre Erfahrungen beim irischen und Wiener Handwerk

(PresseBox) (Koblenz, ) Etwas aufgeregt waren die drei Lehrlinge schon, als es Ende April mit dem Flieger in Richtung Irland ging. Was wird mich auf der Insel erwarten? Wie wird die Arbeit dort sein? Werde ich in einer netten Gastfamilie leben? Mithilfe des Mobilitätsprojektes "Go for Europe" der Handwerkskammer Koblenz, das durch das Programm für Lebenslanges Lernen, Leonardo da Vinci, gefördert wird, brachen sie zu einem Betriebspraktikum nach Cork in Irland auf. Eine andere Gruppe sammelte neue Erfahrungen in Wien.

Auch wenn der Start mit großer Aufregung begann, ließ der herzliche Empfang in Cork alle Zweifel sofort verschwinden - Gastfamilien und Betriebe nahmen die deutschen Praktikanten so freundlich auf, dass bei Nicole Roth (Malerin bei AZ Malerbetrieb Jörg Zimmermann, Höhn), Lukas Groth (Metallbauer bei Metallbau Groth, Willingen) und Sebastian Durwen (Kaufmann bei Durwen Maschinenbau, Plaidt) kein Heimweh aufkommen konnte. Gemeinsam mit der Partnerorganisation in Cork vermittelte die HwK Koblenz den Lehrlingen Praktikumsbetriebe und Gastfamilien und organisierte die An- und Abreise. Ein Stipendium deckte den größten Teil der Reise- und Aufenthaltskosten.

Während des Praktikums in Cork lernten die Lehrlinge die irische Berufswelt kennen, entdeckten die irische Kultur und verbesserten zugleich ihre Englischkenntnisse. Aber auch für die Persönlichkeitsentwicklung ist ein Auslandspraktikum eine wertvolle Erfahrung: Wer einmal das Abenteuer Auslandspraktikum gemeistert hat, gewinnt Selbstvertrauen und wird sich auch anderen beruflichen und privaten Herausforderungen stellen.

Auf nach Österreich Gleich 15 Lehrlinge fuhren für zwei Wochen im Rahmen des Lehrlingsaustausches der HwK mit der Wirtschaftskammer Wien los. Mit dabei vier Feinwerkmechaniker, ein Tischler, vier Maler, ein Kfz-Mechatroniker, ein Straßenbauer und vier Friseurinnen. Der Austausch mit Wien fand bereits zum achten Mal statt - und jedes Jahr lautet das Fazit der Lehrlinge: "Jederzeit wieder!" Patrick Ast, der bei Durwen Maschinenbau in Plaidt Feinwerkmechaniker lernt, reiste bereits zum zweiten Mal mit. Neben der Arbeit in einem Handwerksbetrieb hatten die Lehrlinge auch die Möglichkeit, Stadt, Kultur und Bewohner kennen zu lernen. Eine Stadtführung durch das traditionsreiche Wien gemeinsam mit den österreichischen Ausbildern und Organisatoren aus der Wirtschaftskammer bildete schließlich den Abschluss des Besuchs.

Lehrlinge und Ausbildungsbetriebe wurden durch die HwK-Experten im Rahmen des Projektes "Junghandwerker werden mobil" begleitet, das durch den Europäischen Sozialfonds und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird. Die Mobilitätsberater helfen bei der Organisation und Durchführung eines Auslandspraktikums und informieren über die Finanzierung durch geeignete Förderprogramme.

Informationen zu den Auslandspraktika bei der HwK-Mobilitätsberatung, Tel.: 0261/ 398-244, Fax: -994, E-Mail: mobira@hwkkoblenz.de, Internet: www.hwk-koblenz.de

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