Oberstes Gremium der Handwerkskammer Heilbronn-Franken tagte am 3. Mai in Heilbronn

(PresseBox) (Heilbronn, ) Gestern trat die Vollversammlung der Handwerkskammer Heilbronn-Franken zu ihrer Frühjahrssitzung im Meistersaal des Haus des Handwerks in Heilbronn zusammen.

Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Günter Pasker, fasste die Schwerpunkte der Kammerarbeit im Jahr 2009 zusammen. Unter anderem berichtete er über den Einsatz der Unternehmensberater, die mit fast 800 Intensivberatungen und rund 1.200 Kurzberatungen gefragte Ansprechpartner waren.

Vizepräsident Bruno Heilmann gab einen Bericht zur aktuellen Sachlage im Prüfungsverfahren mit der Kreishandwerkerschaft Heilbronn-Öhringen ab. Er erläuterte, dass der Vorstand der Handwerkskammer das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg gebeten habe, in diesem Fall für Rechtsklarheit zu sorgen. Die Kammer habe dem Wirtschaftsministerium das Gutachten eines Rechnungsprüfers sowie das Gutachten einer Stuttgarter Rechtsanwaltskanzlei, das in einigen Punkten zu anderen Ergebnissen kommt, zur Verfügung gestellt.

Präsident Ulrich Bopp betonte in der Vollversammlung, dass das Ergebnis der Prüfung beim Wirtschaftsministerium abgewartet werden müsse. Sobald dieses vorliege, werde die Handwerkskammer die notwendigen Schritte zur Umsetzung des Prüfergebnisses einleiten.

Ministerialrat Bernd Scherrer vom badenwürttembergischen Wirtschaftsministerium war zu Gast bei der Vollversammlung. Er machte deutlich, dass die Prüfung der vorhandenen Unterlagen bezüglich der Kreishandwerkerschaft Heilbronn-Öhringen noch einige Zeit in Anspruch nehmen werde.

Kerstin Lüchtenborg, Leiterin der Abteilung Berufsbildung, informierte die Vollversammlung über die Ausbildungssituation in der Region Heilbronn-Franken. 2009 habe die Wirtschaftskrise auch im Handwerk ihre Spuren hinterlassen. Der Gesamtbestand an Ausbildungsverhältnissen sei im Vergleich zum Vorjahr um 4,9 Prozent zurückgegangen. Die Aktivitäten im Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) standen im Mittelpunkt des Berichtes von BTZ-Leiter Johannes Richter. Im vergangenen Jahr kamen rund 3.500 Lehrlinge ins BTZ, um überbetriebliche Ausbildungslehrgänge zu besuchen. Rund 1.500 Teilnehmer nutzen das Fort- und Weiterbildungsangebot im BTZ.

Darüber hinaus stand die Neubesetzung verschiedener Gesellen- und Fortbildungsprüfungsausschüsse auf der Tagesordnung. Außerdem informierte die Handwerkskammer über den aktuellen Stand der Imagekampagne des deutschen Handwerks, die Anfang des Jahres bundesweit gestartet ist und durch Aktionen in den einzelnen Regionen unterstützt wird.

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