Handwerkskonjunktur auf 20-Jahres-Hoch - Erwartungen weiter optimistisch

Konjunktur im oberfränkischen Handwerk - IV. Quartal 2011 / Repräsentativumfrage unter 514 oberfränkischen Handwerksbetrieben mit 7.741 Beschäftigten

(PresseBox) (Bayreuth, ) Das letzte mal, dass ein Handwerkskammerpräsident so gute Konjunkturnachrichten vermelden konnte, noch dazu in einem immer eher schlechteren Winterquartal, war die Zeit nach der Wiedervereinigung. "Das oberfränkische Handwerk befindet sich zum Jahreswechsel in einem 20-Jahres-Hoch", konnte HWK-Präsident Thomas Zimmer am 11. Dezember vermelden. 88 % der Betriebe berichten aktuell von einer guten und befriedigenden Geschäftslage. Dieser Wert liegt deutlich über dem saisonüblichen Durchschnitt.

Und das Schöne daran ist: das bleibt auch so. Für die kommenden Monate erwarten die Betriebe keine grundlegende Trendwende der Konjunktur, sondern nur eine leichte Verlangsamung der Konjunkturgeschwindigkeit. Deutlich wird dies, so Hauptgeschäftsführer Thomas Koller, vor allem an den Konjunkturindikatoren Betriebsauslastung und durchschnittlicher Auftragsbestand. "Der Indikator Auftragsbestand liegt mit 6,2 Wochen weit über dem saisonüblichen Wert. Und für ein Winterquartal ist eine durchschnittliche Betriebsauslastung von aktuell 77,5 % herausragend".

Die außergewöhnlich gute Konjunktur zieht sich durch alle Bereiche des Handwerks. Das Bauhandwerk ist im milden Winter auf Wachstumskurs und die Bauzinsen sind niedrig. So berichten 91,5 % der Betriebe weiter von einer guten und befriedigenden Geschäftslage. Im Durchschnitt liegt die Auslastung mit 82 % weit über dem Saisondurchschnitt. Der Auftragsvorlauf liegt mit 7,4 Wochen zwei Wochen über dem Vergleichsquartal des Jahres 2010. Genau so gut geht es dem Ausbauhandwerk, das ebenfalls voll vom Trend zur Energiemodernisierung profitiert. 92,5 % der Betriebe beurteilen ihre aktuelle Geschäftslage mit gut und befriedigend, ein Viertel der Betriebe berichtet sogar von überdurchschnittlichen Auftragsbeständen.

Nicht nur wegen der Rekordzahlen der Autoindustrie bleibt die Geschäftslage auch im Zulieferbereich außergewöhnlich günstig. 89 % der Betriebe berichten von einer guten und befriedigenden Geschäftslage. Die Betriebe sind unverändert hoch ausgelastet, 27,5 % der Betriebe berichten sogar von für die Jahreszeit überdurchschnittlichen Auftragsbeständen. Auch im Lebensmittelhandwerk und im Kfz-Gewerbe liegt die Geschäftslage im Saisonvergleich über dem Durchschnitt. Friseure, Kosmetiker, Uhrmacher, Schneider und die weiteren Gewerke des persönlichen Dienstleistungsgewerbes spüren die insgesamt positive Verbraucherstimmung. Die Geschäftslage wird von 88 % der Betriebe als gut und befriedigend beschrieben. Die Perspektiven bleiben aufgrund der sinkenden Arbeitslosigkeit und steigender Erwerbstätigkeit gut. So gehen 65 % der Betriebe von steigenden oder gleichbleibenden Umsätzen aus.

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