Volles Haus bei Last-Minute-Lehrstellenbörse

(PresseBox) (Frankfurt (Oder), ) Seit heute morgen 9.00 Uhr herrscht im Bildungszentrum der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) - Region Ostbrandenburg bei der Last- Minute Lehrstellenbörse ein reger Andrang. Zahlreiche junge Leute aus Frankfurt (Oder) und den umliegenden Landkreisen, die in diesem Jahr noch einen Ausbildungsplatz suchen, umlagern die Stände der Berater von Arbeitsagentur, IHK und Handwerkskammer in den Kongressräumen der Bildungseinrichtung.

Elf Unternehmen sind vor Ort, um unmittelbar mit den Bewerbern ins Gespräch zu kommen, darunter Solarunternehmen, ein großer Stahlproduzent, Autohäuser, Hotels und Handwerksunternehmen. Noch bis 15.00 Uhr können die Schulabgänger ihre Chance auf einen Ausbildungsplatz und damit auf eine Eintrittskarte in die Berufswelt nutzen, indem sie mit ihren Bewerbungsunterlagen in die Handwerkskammer kommen. Zurzeit gibt es in der Region annähernd 600 freie Lehrstellen. Das Berufsangebot, sowohl im Handwerk als auch in der Industrie, ist umfangreich und abwechslungsreich und selbst in so genannten Traumberufen, wie Kfz-Mechatroniker oder Einzelhandelskauffrau sind noch Lehrstellen frei.

Zu den ersten Besuchern der Börse zählte Florian Uebermuth. Der Frankfurter hatte mit viel Fleiß in der Volkshochschule die 10. Klasse absolviert. Sein Traumberuf ist Brauer und Mälzer. Schon eine Weile sucht er bundesweit und hat etliche Bewerbungen geschrieben. Gern würde er in der Heimat bleiben. Aber die Frankfurter Brauerei bildet nicht aus, weiß er. Neuzelle hat auch abschlägig beschieden. In Bayern zum Beispiel gibt es viele Brauereien. "Aber es gibt auch viele Bewerber", weiß der junge Mann. So hoffte er, dass ihm heute geholfen wird.

Gabriele Heine vom gleichnamigen Frankfurter Autohaus sucht einen Lehrling. "Wir wollen einen KFZ-Mechatroniker ausbilden", erzählt sie und hoffen hier einen interessierten und auch kompetenten jungen Mann zu finden, der in den Fächern Mathe, Physik und Chemie mindestens die Note 3 haben sollte. Die ersten Bewerber entsprachen nicht ihren Vorstellungen, berichtet sie. Aber der 20- jährige Marco Seher aus Frankfurt, der im OSZ sein Abitur gemacht hat, könnte der Richtige sein. Der junge Mann will Kfz-Mechatroniker werden, zeigt viel Interesse und hat die entsprechenden Noten. Und ein Probearbeiten bei "Heine" ist schon vereinbart.

Die 18- jährige Monique Schier ist mit ihrer Mutter Gabriele aus Sachsendorf nach Frankfurt gekommen. Sie hat schon ein Jahr vergeblich einen Ausbildungsplatz gesucht und hofft nun hier, bei der Last-Minute Börse noch eine Chance zu haben, ihren Traumberuf Einzelhandelskauffrau zu erlernen.

Aus Strausberg ist Benjamin Stiller angereist. Auch er hat schon im vergangenen Jahr die Schule beendet und will 2009 endlich eine Ausbildung beginnen. "Es wäre toll, wenn ich etwas als Metallbauer oder auch als Tischler finden würde, denn ich möchte gern mit meinen Händen etwas Nützliches tun", so der blonde junge Mann, der von der Last Minute Börse in der Zeitung gelesen hat.

Anne- Kathrin Roggan ist Abiturientin und wohnt in Dammendorf. Auch sie wünscht sich eine Ausbildung als Industriemechaniker oder als Kfz- Mechatroniker. " Auch wenn meine Abi-Note nicht gerade super ist, hoffe ich doch hier was Passendes zu finden, was nützlich ist und mir Spaß macht", meint sie

Björn Hänelt aus Beeskow will Friseur werden. Der 16- Jährige hat schon einige Bewerbungen geschrieben, aber bisher noch keine Zusage bekommen. Auch Mama Viola, die Björn begleitet hat, hofft, dass die Lehrstellenbörse ihrem Sohn helfen kann, doch noch einen Ausbildungsberuf in seinem favorisierten Beruf zu bekommen. " Er hat wirklich großes Interesse für den Beruf, hat schon ein Praktikum und einen Schnupperkurs in diesem Handwerk absolviert", erzählt sie

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