Statistik: Wachstumsdynamik im Handwerk ungebrochen

Entwicklung der Betriebszahlen im Kammerbezirk Dresden im ersten Halbjahr 2010

(PresseBox) (Dresden, ) In den ersten sechs Monaten 2010 stieg der Betriebsbestand im Handwerk des Kammerbezirkes um 0,6 % und wies eine ähnliche Wachstumsdynamik wie zum Ende des letzten Jahres auf. Insgesamt 22.424 Mitgliedsbetriebe waren am 30.06.2010 in der Handwerkskammer Dresden registriert. Das waren 119 Betriebe mehr als zum Jahresanfang.

Allein im zulassungspflichtigen Handwerk stieg die Anzahl der Betriebe um 84 (+0,6 %) auf 14.616 Betriebe. Nennenswerte Zuwächse gab es in den Handwerken der Gruppe des Bau- und Ausbaugewerbes, besonders in den Berufen Dachdecker (+13 Betriebe) und Straßenbauer (+7 Betriebe), sowie bei Kfz-Technikern (+28 Betriebe), Tischlern (+11 Betriebe) und Friseuren (+33 Betriebe). Rückgänge in den Metallberufen Klempner (-7 Betriebe) und Metallbauer (-5 Betriebe) sowie den Nahrungsmittelhandwerken Bäcker (-9 Betriebe) und Fleischern (-5 Betriebe) komplettieren das Bild.

Auch die Bestandszahlen der zulassungsfreien Handwerke erhöhten sich um 98 auf 4.289 Betriebe, der Entwicklung bei den Fliesen-, Platten- und Mosaiklegern (+68 Betriebe) geschuldet. Mit über 2.000 Betrieben sind die Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerleger inzwischen zur größten Berufsgruppe der Dresdner Handwerkskammer heran gewachsen. Größere Zuwächse hatten auch Raumausstatter (+11 Betriebe) und Gebäudereiniger (+13 Betriebe) zu verzeichnen. Nennenswerte Verluste von Betrieben traten in keinem zulassungsfreien Handwerksberuf auf.

Im handwerksähnlichen Gewerbe hat sich der seit vier Jahren zu verzeichnende Rückgang der Betriebszahlen unvermindert fortgesetzt. Im Laufe des Jahres verringerte sich die Zahl der handwerksähnlich tätigen Betriebe um 63 auf 3.498 Betriebe. Die größten Bestandsverluste registrierten erneut das Bau- und Ausbaugewerbe, vor allem die Bodenleger (-12 Betriebe) und das Holz- und Bautenschutzgewerbe (-11 Betriebe), sowie der Einbau von genormten Baufertigteilen (-26 Betriebe). Größere Zugänge gab nur bei Änderungsschneidern (+5 Betriebe).

Mit 13,7 Betrieben je 1.000 Einwohner liegt die Handwerksdichte im Kammerbezirk Dresden über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Regional waren die Bestandsentwicklungen unterschiedlich verteilt. Mit Abstand die größte positive Entwicklungen verzeichnete der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (+81 Betriebe), gefolgt von den Landkreisen Görlitz (+30 Betriebe), Meißen (+13 Betrieben) und Dresden (+7 Betriebe). Allerdings wäre ohne Beachtung der Fliesen-, Platten- und Mosaikleger im Landkreis Görlitz die Bestandentwicklung leicht negativ. Genauso wie im Landkreis Bautzen, dessen Betriebszahlen seit Jahresbeginn um 12 sanken.

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