Auch 2012 ist das Handwerk nicht zu bremsen

Kommunikationsoffensive feiert zweiten Geburtstag

(PresseBox) (Kammerbezirk Dortmund/Berlin, ) 2.868 Handwerksbetriebe in Bochum, 4.081 in Dortmund, 1.610 in Hagen, 1.182 in Hamm, 1.177 in Herne, 2.911 im Kreis Ennepe-Ruhr, 2.757 im Kreis Soest und 3.014 im Kreis Unna: Alle zusammen haben rund 130.000 Mitarbeiter, die das östliche Ruhrgebiet am Laufen halten. Bundesweit sind mehr als fünf Millionen Menschen in den rund 988.000 Handwerksbetrieben beschäftigt, die sich in besonderem Maße auch für die Ausbildung junger Menschen einsetzen. Darauf und auf viele weitere Facetten der "Wirtschaftsmacht von nebenan" macht die Imagekampagne des deutschen Handwerks aufmerksam. Sie ist heute vor genau zwei Jahren, am 16. Januar 2010, gestartet.

Neue Botschaften und Überraschungen in 2012

Mit neuen Ideen, humorvollen Botschaften und spannenden Geschichten wird die Kommunikationsoffensive auch in 2012 wieder die Welt des Handwerks präsentieren und für zahlreiche Überraschungen sorgen. Geplant sind unter anderem ein neuer Kampagnenspot und weitere Aktionen mit Comedian Simon Gosejohann. Ein besonderes Datum wird außerdem der 15. September 2012 sein. Dann ist in ganz Deutschland Tag des Handwerks. Das Motto in diesem Jahr: "Wir sind Handwerker. Wir können das." Natürlich wird es auch in 2012 wieder Plakate mit neuen Kampagnenmotiven geben, die vor allem das Thema Modernität in den Vordergrund stellen. So präsentiert sich das Handwerk ab Frühjahr als "Offizieller Ausrüster der Energiewende".

Bevölkerung kommt nicht am Handwerk vorbei

13.000 Plakate, zahlreiche Anzeigen und Presseinformationen, der aufmerksamkeitsstarke Werbespot und die Kampagnenwebsite handwerk.de - die Kommunikationsoffensive war natürlich auch 2011 auf Deutschlands Straßen und Plätzen, in Zeitung, Fernsehen, Internet und in Handwerksbetrieben präsent. Allein 23 Millionen Menschen konnten den TV-Spot sehen und fast zwei Millionen Besucher haben seit Kampagnenstart die vielfältigen Informationen auf der Website genutzt.

Die breite Bevölkerung kam damit nicht am Handwerk vorbei - und auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich beeindruckt: "In nahezu allen Bereichen des Lebens spielt das Handwerk eine Rolle, oft eine sehr bedeutende. Dass Sie mit ihrer Imagekampagne darauf hinweisen, finde ich richtig und gut", erklärte die Bundeskanzlerin 2011 in einer Rede anlässlich des Deutschen Handwerkstages in Berlin.

Ein Feiertag für Deutschland

Es ist daher nur folgerichtig, dass die Wirtschaftsmacht von nebenan einen eigenen Tag des Handwerks im Jahreskalender erhält. Am 3. September 2011 war dies erstmals unter dem Motto "Deutschland ist handgemacht" der Fall. Im Mittelpunkt standen dabei natürlich die Handwerker selbst. Mehr als 4.000 Aktionen zeigten bundesweit die ganze Vielfalt des Handwerks: Tage der offenen Tür, Modenschauen, Konzerte und Ausstellungen begeisterten die Besucher. Fast 3.000 Medienberichte über den Tag des Handwerks verdeutlichten die Attraktivität und Größe des Wirtschaftsbereiches. Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) und zugleich der Handwerkskammer (HWK) Dortmund, war beeindruckt vom Engagement der Handwerker: "Gemeinsam haben wir deutlich gemacht, dass das Handwerk ein vielseitiger, moderner und attraktiver Wirtschaftsbereich ist."

Auch im Kammerbezirk Dortmund machten Aktionen darauf aufmerksam, dass das Handwerk aus dem täglichen Leben nicht wegzudenken sind. Einige Beispiele: Ein Hörgeräteakustiker-Betrieb bot mitten in der Hagener Fußgängerzone in einem Hörmobil kostenlose Hörtests und Lautstärkemessungen von MP3-Playern an. Andere öffneten wie ein Dachdecker-Unternehmen aus Schwerte ihre Türen und machten Kinder mit Aktionen neugierig aufs Handwerk. Das Bochumer Gesamthandwerk begeisterte auf dem Campus der Akademie des Handwerks Ruhr durch Mitmach-Aktionen junge Menschen für die Wirtschaftsmacht von nebenan. Weitere Highlights: Profis vom VfL Bochum gaben Autogramme und Fleischer servierten die von Herbert Grönemeyer besungene Bochumer Kult-Currywurst.

Da in Dortmund ein Aufmarsch von Neonazis stattfand, zeigte das Handwerk in der Westfalenmetropole mit einer Plakat-Aktion und dem Motiv "Bei und zählt nicht, wo man herkommt. Sondern wo man hinwill" Flagge für Vielfalt und Toleranz. Unterstützt wurde die Aktion von BVB-Profi Patrick Owomoyela, der selbst gelernter Gas- und Wasser-Installateur und überzeugt ist: "Handwerker leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag für unser Land. Handwerksunternehmer geben durch ihr Ausbildungsengagement Jugendlichen außerdem eine tolle Zukunftschance - Hautfarbe und Herkunft sind dabei egal. Im Sport wie im Handwerk ist nur die Leistung entscheidend. Handwerk und Fußball haben eben viel gemeinsam und sind Beispiele für gelungene Integration." Handwerkspräsident Otto Kentzler: "Mit dieser Aktion haben wir sichtbar gemacht, dass wir eine Wirtschaftsmacht mit vorbildlicher Integrationskraft sind. Deutschland ist handgemacht - und das von Handwerkern auch mit ausländischen Wurzeln. Fremdenfeindlichkeit ist für uns ein Fremdwort!"

Simon Gosejohann hilft bei der Berufswahl

Jugendliche gezielt von der Attraktivität und Modernität des Handwerks zu überzeugen, dafür hat sich Comedian und Moderator Simon Gosejohann bereits in 2011 stark gemacht. Mit viel Humor und frechen Sprüchen hat er Handwerksberufe unter die Lupe genommen. In den insgesamt zehn Berufsfilmen "Simon - die linke Hand des Handwerks" besuchte er Betriebe und durfte sich unter Anleitung von Azubis als Handwerker versuchen. Handwerklich konnte Simon dabei wenig überzeugen, die Filme tun es aber umso mehr: Über 1,6 Millionen Filmabrufe wurden bereits auf der Kampagnenwebsite und auf YouTube registriert. Einmal für das Handwerk begeistert, können sich Jugendliche auf handwerk.de zudem mithilfe des Online-Tools "Berufe-Checker" auf spielerische Weise über die mehr als 130 Handwerksberufe informieren. Dafür brauchen die Nutzer nur ihre persönlichen Talente und Interessen einzugeben. Der "Berufe-Checker" zeigt ihnen dann, welche Handwerksberufe am besten zu ihnen passen.

Ausgezeichnetes Handwerk

Mit ihren Ideen räumte die Imagekampagne bereits im ersten Jahr namhafte Preise ab. Auch 2011 konnte sie wieder glänzen und wurde vom Art Directors Club Deutschland, dem Jahrbuch der Werbung sowie den Clio Awards mehrfach ausgezeichnet. Kentzler: "Diese Auszeichnungen gebühren auch allen Handwerkern. Mit ihrer Innovationskraft, ihrem Einsatz und der Leidenschaft für ihr Handwerk inspirieren sie die Kampagne, unterstützen sie bei der Umsetzung zahlreicher Aktionen oder machen diese erst möglich."

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