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Jetzt ausbilden und den Fachkräftenachwuchs sichern!

Der 07. Mai 2012 ist 'Tag des Ausbildungsplatzes'/ Handwerkskammer-Präses Joachim Feldmann ruft alle Betriebe auf Ausbildungsplätze zu schaffen

(PresseBox) (Bremen, ) Das Handwerk meldet hohe Auftragsbestände und bietet jungen Menschen hervorragende Perspektiven. Angesichts der demografischen Entwicklung appelliert Handwerkskammer-Präses Joachim Feldmann an alle Betriebe: "Wer heute nicht ausbildet hat morgen keine Facharbeiter! Sichern Sie sich jetzt Ihren Fachkräftenachwuchs, schaffen Sie jetzt Ausbildungsplätze und melden sie der Agentur für Arbeit und der Lehrstellenbörse des bremischen Handwerks. Bilden Sie am besten sogar über den eigenen Bedarf hinaus aus und geben Sie auch Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf eine Chance. Wer einen benachteiligten Jugendlichen ausbildet, kann überdies mit ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) unterstützt werden. Nur wer für seinen Betrieb und die Bewerber frühzeitig Klarheit schafft, sichert sich die Auszubildenden, die am besten passen.


Allen Jugendlichen rät der Präses sich in einem breiteren Spektrum an Berufen umzuschauen und sich rechtzeitig zu bewerben. "Es gibt üblicherweise mehr als nur einen Wunschberuf", sagt er.

Über freie Ausbildungs- und Praktikumsplätze informiert neben der Agentur für Arbeit die Lehrstellenbörse auf der Internetseite www.bremen-handwerk.de. Sie wird ständig aktualisiert. Aktuell gibt es noch viele freie Plätze von 'A' wie Anlagenmechaniker über Fahrzeuglackierer und Maurer bis zu Zahntechnikern.

Gleichzeitig bittet der Präses alle Bewerber nicht durch Zusagen an verschiedene Betriebe Ausbildungsplätze für andere Interessenten zu blockieren. "Dies wäre doppelt unfair: Zum einen gegenüber den Betrieben, die sich auf den neuen Azubi einstellen, und zum anderen gegenüber allen Jugendlichen, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind", sagt der Präses.

Pro Jahr schließt das bremische Handwerk 1.300 neue Ausbildungsverträge ab. Das Handwerk ist speziell auch für Migranten interessant und die Chance auf Selbständigkeit und schnellen Aufstieg als Alternative zu einem langwierigen Studium macht es auch für Abiturienten immer reizvoller.

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