Wirtschaft: Auf die Eltern kommt es an

(PresseBox) (Berlin, ) Erstmalig haben die Präsidenten von IHK und Handwerkskammer zum Schuljahresende die Eltern aller Zehntklässler angeschrieben und auf die Chancen in der dualen Ausbildung hingewiesen. Der Brief wurde den Schülerinnen und Schülern zusammen mit dem Zeugnis ausgehändigt. Die Präsidenten appellieren an die Eltern, ihre Kinder darin zu bestärken, direkt in eine duale Ausbildung einzusteigen, wenn diese nicht den Weg zum Abitur gehen wollen.

Die Erfahrung zeigt, dass Eltern und Verwandte auf die berufliche Karriere ihres Nachwuchses mehr Einfluss haben als andere Bezugspersonen. Sie werden darauf hingewiesen, dass die Möglichkeiten, einen Ausbildungsplatz in einem Berliner Betrieb zu bekommen, jetzt besser sind als in allen Jahren seit der Wiedervereinigung: Noch immer gibt es rund 1.000 freie Ausbildungsplätze in der Ausbildungsplatzbörse der IHK und mehr als 300 Lehrstellen in der Datenbank der Handwerkskammer.

"Eine duale Ausbildung ist der beste Start in ein erfolgreiches, erfülltes Berufsleben", so Dr. Eric Schweitzer, Präsident der IHK Berlin. Leider herrsche bei den Jugendlichen noch immer sehr viel Unkenntnis über die Vielfalt der Berufsbilder und die tollen Karrieremöglichkeiten, die eine abgeschlossene Berufsausbildung bieten. "Viele Jugendliche entwickeln ihren Berufswunsch eher beim Fernsehen anstatt durch intensive Information über die Möglichkeiten und den Abgleich mit den eigenen Interessen und Fähigkeiten. Hier müssen die Eltern ihre Kinder an die Hand nehmen und unterstützen!"

Neben dem Blick in die Ausbildungsplatzbörsen lohne auch der Besuch von Veranstaltungen zur Berufsorientierung wie den "Tagen der Berufsausbildung", die IHK und Handwerkskammer zusammen mit der Agentur für Arbeit am 1. und 2. Oktober im Flughafen Tempelhof veranstalten. Stephan Schwarz, Präsident der Handwerkskammer Berlin: "Eltern und ihre Kinder finden dort nicht nur jede Menge Anregungen, sondern können beim Besuch der Nachvermittlungsaktion auch noch einen Ausbildungsplatz finden." Neben den dann noch offenen Stellen in Berlin würden dort erstmals auch die noch offenen Plätze in Brandenburg vermittelt, die oftmals bequem und schnell mit dem öffentlichen Nahverkehr zu erreichen seien. "Nie war die Chance auf einen Ausbildungsplatz besser als jetzt!", so Schwarz abschließend.

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