Stadtvertrag Klimaschutz: Gemeinsam stärker in die Zukunft

(PresseBox) (Berlin, ) Klimawandel und globale Erwärmung gehören zu den wichtigsten und dringlichsten Herausforderungen unserer Zeit. Verantwortlich für den Klimawandel ist vor allem der vom Menschen verursachte Ausstoß von Treibhausgasen, insbesondere CO2. Große Herausforderungen erfordern neue Bündnisse. Deshalb haben sich Handwerkskammer Berlin, IHK Berlin, BUND und DGB zum einem Aktionsbündnis unter dem Titel "Stadtvertrag Klimaschutz" zusammengeschlossen, um der Energieeinsparung in unserer Stadt und dem Einsatz regenerativer, CO2-neutraler Energien neue Impulse zu geben. Die Schirmherrschaft über das Projekt hat der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Sigmar Gabriel, übernommen.

Die Aktion geht auf eine Idee von Bündnis 90/Die Grünen zurück. Die Internetseite www.stadtvertrag-klimaschutz.de, die heute von der Landesvorsitzenden Irmgard Franke-Dressler an die Projektpartner übergeben wurde, wird Informationen und Aktionen rund um das Thema Klimaschutz bündeln. Energiespartipps zum Stromverbrauch finden sich hier ebenso wie Mitmachaktionen und Informationen über Klimaschutzprojekte. Das Büro der koordinierenden Projektstelle wird im September zunächst für zwei Jahre in der Handwerkskammer Berlin eingerichtet. Schwerpunkte der Kampagnen sind Mobilität, Heizen und Warmwasser, Stromverbrauch sowie Gebäudesanierung.

Der Schirmherr des Aktionsprogramms, Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: "Ohne das Engagement der Bürgerinnen und Bürger, der Unternehmen und Institutionen vor Ort sind Umwelt- und Klimaschutz nicht machbar. Deswegen freut es mich, dass der Stadtvertrag Klimaschutz Berlin möglichst viele Berlinerinnen und Berliner dazu bewegen will, selbst konkrete Beiträge zur Energieeinsparung und zum Einsatz erneuerbarer Energien zu leisten."

"Durch Aufklärung wollen wir für aktives Handeln werben und zum Mitmachen anregen. Dass Klimaschutz notwendig und sinnvoll ist, ist in den meisten Köpfen schon angekommen", so Stephan Schwarz, Präsident der Handwerkskammer Berlin. "Oft fehlt jedoch ein Impuls, tatsächlich zu handeln. Hier will das Aktionsbündnis neue Anregungen geben, damit Berlinerinnen und Berliner ohne große Hürden aktiv werden können. Ziel ist, dass sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger, die hauptstädtischen Unternehmen sowie öffentliche und private Institutionen zur Teilnahme bereit erklären."

"Es ist höchste Zeit, dass Klimaschutz als gesamtgesellschaftliche Aufgabe anerkannt wird. Insbesondere beim Klimaschutz sieht der DGB auch erhebliche Beschäftigungspotenziale. Der Ausbau erneuerbarer Energien und die energetische Gebäudesanierung haben bereits in den vergangenen Jahren Hunderttausende von Jobs geschaffen", begründet Dieter Scholz, Vorsitzender des DGB Berlin-Brandenburg, das Engagement der Partner

"Wir gestalten heute das Klima von morgen und tragen eine hohe Verantwortung für die Lebensqualität zukünftiger Generationen", führt Dr. Eric Schweitzer, Präsident der IHK Berlin aus. "Daher ist der sorgsame Umgang mit Ressourcen und Energie ein MUSS für alle. Starre Regulierungen bringen hier wenig Erfolg. Vielmehr muss ein freiwilliges Miteinander ? auch in ganz neuen Konstellationen ? im Vordergrund stehen."

"Oft gehen in einer Stadt wie Berlin sinnvolle Initiativen unter", stellt Christian Arns, Vorsitzender des BUND Landesverbandes Berlin fest. "Uns geht es darum, mit Wettbewerben, Plakataktionen und im Internet allen Berlinerinnen und Berlinern aufzuzeigen, wie viele gute Vorschläge es schon gibt - und dass mitmachen gar nicht schwer ist. Jeder kann etwas fürs Klima tun."

Die Initiative "Stadtvertrag Klimaschutz" wird durch die großzügige Unterstützung der Hauptsponsoren GASAG und Ströer ermöglicht.

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