Energiekonzept von Vattenfall

(PresseBox) (Berlin, ) Handwerkskammer Berlin und IHK Berlin sehen die heute von Vattenfall veröffentlichten Kraftwerkspläne als Chance für den Standort und begrüßen die Korrekturen am ursprünglichen Bauvorhaben. Die Entscheidung von Vattenfall, auf ein Kohlekraftwerk zu verzichten und statt dessen auf den Energieträger Gas zu setzen, sei die richtige Reaktion auf die intensive Debatte um das Kraftwerk Klingenberg in den vergangenen zwei Jahren. Außerdem komme Vattenfall durch die Abstriche bei der Größe und dem Standort des geplanten Kraftwerks Wettbewerbern und Anwohnern entgegen.

IHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer begrüßte es, dass die Vertreter der Berliner Wirtschaft im Vorhinein über die Pläne von Vattenfall informiert worden seien: "Bei einem so kontrovers diskutierten Projekt ist es wichtig, dass Alternativen vorher im Dialog erörtert werden", erklärte er. Die Investitionsabsichten von Vattenfall seien zudem ein wichtiges Signal in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und ein Konjunkturschub für Berlin und Brandenburg. "Die Kraftwerkspläne bedeuten ein Investitionsvolumen von rund einer Milliarde Euro, die zu einem erheblichen Anteil der regionalen Wirtschaft zugute kommen." Mit Blick auf die Wettbewerbssituation auf den Energiemärkten begrüße die Berliner Wirtschaft auch die gegenüber den ursprünglichen Konzepten reduzierte Größenplanung. Auswirkungen auf die Preisgestaltung müssten genau beobachtet werden. Weiterhin gelte das Ziel, die Anbieterstruktur auf den Erzeugungsmärkten stärker zu diversifizieren.

Handwerkskammer-Präsident Stephan Schwarz lobte ausdrücklich die Entscheidung Vattenfalls, auf den Energieträger Kohle zu verzichten. Aufgrund der besseren CO2-Bilanz von Gas könnten die Berliner Einsparziele beim Klimaschutz erreicht werden. "Die Entscheidung gegen das Kohlekraftwerk ist ein klarer Erfolg für den Klimaschutz", erklärte er. Der Handwerkskammer-Präsident betonte jedoch, dass zum Erreichen der Klimaschutzziele weitere Anstrengungen vor allem bei der effizienten Nutzung von Energie nötig seien. Aus diesem Grund engagiere sich die Handwerkskammer 2009 gemeinsam mit Vattenfall bei der Energiesparberatung für Gewerbekunden. Begrüßenswert sei auch das Engagement Vattenfalls zur Installation von 10.000 intelligenten Stromzählern im Märkischen Viertel und die geplanten Aktivitäten bei dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung. Schwarz verknüpfte die Bewertung des Konzeptes mit einem Appell an den Berliner Senat: "Für einen erfolgreichen Klimaschutz brauchen wir kontinuierliche Anstrengungen auch im Bereich der Gebäudeenergieeffizienz. Der Senat muss beispielhaft vorangehen und die energetische Sanierung der öffentlichen Gebäude in Berlin vorantreiben".

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