Berlin Marriott Hotelmanagement GmbH mit Mendelssohn-Medaille 2009 geehrt

(PresseBox) (Berlin, ) Für ihr besonderes soziales Engagement ist heute die Berlin Marriott Hotelmanagement GmbH mit der Franz-von-Mendelssohn-Medaille der Berliner Wirtschaft geehrt worden. IHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer und Handwerkskammer- Präsident Stephan Schwarz hatten die Auszeichnung ausgelobt und dafür aus privaten Mitteln zusammen 10.000 Euro Preisgeld zur Verfügung gestellt. Über den Sieger entschied eine Jury mit Vertretern aus Wirtschaft, Medien und Gesellschaft. Ihr lagen insgesamt mehr als 30 Bewerbungen vor. Die Medaille, die an den früheren Berliner IHK-Präsidenten Franz von Mendelssohn (Amtszeit 1914-1931) erinnert, wird seit 2005 vergeben. Die Aktion wurde von der "Berliner Morgenpost" als Medienpartner begleitet.

Die Berlin Marriott Hotelmanagement GmbH überzeugte die Juroren mit ihrer Hilfe für Kinder in Krankenhäusern, Kinderdörfern und Hospizen. Die Kinder werden in der Weihnachtszeit regelmäßig zum Plätzchenbacken eingeladen. Besondern erwähnenswert fand die Jury, dass das Hotel Angehörigen von Patienten der Charité eine kostenlose Übernachtungsmöglichkeit in seinem Haus anbietet, wenn sich die Angehörigen die Übernachtung nicht leisten können. Das Unternehmen unterstützt darüber hinaus die Wärmestube der Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin-Kreuzberg und arbeitet eng mit der Kreuzberger Carl-Zelter-Hauptschule zusammen. Dort engagiert sich das Marriott Hotel vor Ort, streicht Wände, hilft beim Gestalten eines Gartens und bietet Bewerbertrainings und Praxistage an.

Auf dem zweiten Platz landete das Hotel Concorde, das die Arbeit des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. unterstützt, indem es Spenden sammelt, Aufklärungsarbeit leistet, Mitarbeitertraining organisiert und Lesungen mit Prominenten veranstaltet. Darüber hinaus animiert das Hotel Concorde seine Gäste, sich durch eine Spende aktiv am Kampf gegen den Analphabetismus zu beteiligen.

Dritter wurde die GBR Großbauten-Reinigung GmbH & Co. Krankenhaus- und Hotelservice KG. Das Spandauer Unternehmen unterstützt Schülerlotsen-Projekte sowie das sozialkulturelle Netzwerk "CASA e.V." und führt gemeinsam mit Schülern und dem Sportverein Alemania Spandau Anti-Graffiti-Projekte durch. Außerdem sponsert die GBR Großbauten- Reinigung GmbH & Co. Krankenhaus- und Hotelservice KG die Sportvereine Alemania Spandau und Spandau 04 und beteiligt sich am Projekt "Vorfahrt für Spandauer Schüler", das Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz unterstützt.

"Wir wollen soziales Engagement der Unternehmen öffentlich machen", betonte IHKPräsident Dr. Eric Schweitzer bei der abendlichen Preisverleihung im ehemaligen Mendelssohn-Bankhaus in der Jägerstraße 49/50 in Mitte - heute Sitz des Bundesverbandes der Deutschen Apothekerverbände (ABDA). Gerade das Engagement kleiner Firmen sei oftmals kaum bekannt. Mit dem Preis solle außerdem zur Nachahmung motiviert werden. Verantwortung für das Gemeinwohl gehe alle an.

Handwerkskammer-Präsident Stephan Schwarz betonte: "Gerade die kleinen und mittleren Unternehmen sind mit den Menschen und Verhältnissen vor Ort besonders eng verbunden. Unternehmen, die sich für ihr lokales Umfeld engagieren, nehmen gesellschaftliche Verantwortung wahr - davon profitieren alle Beteiligten." Bürgerschaftliches Engagement festige nicht nur die Verwurzelung von Unternehmen in der Region, sondern mehre zugleich deren Ansehen, so Schwarz weiter.

"Viele Unternehmer bekennen sich ausdrücklich zu einer gesellschaftlichen Verantwortung, die ihnen ein besonderes Engagement, d.h. ein Hinausgehen über unternehmerische Routine, abverlangt. Wie wir heute durch die Verleihung der Mendelssohn-Medaille beispielhaft beweisen können, hat das Tragen dieser Verantwortung nur Gewinner. Unternehmen und Zivilgesellschaft können viel von einander profitieren" stellt Carola Schaaf-Derichs, Vertreterin des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement und Geschäftsführerin der Landesfreiwilligenagentur Berlin fest.

Hintergrund

Franz von Mendelssohn (1865-1935) stammte aus einer bekannten Berliner Unternehmerund Künstlerfamilie, zu deren Vorfahren auch der Philosoph Moses Mendelssohn gehörte. Er führte viele Jahrzehnte das Bankhaus Mendelssohn & Co, das im 19. und 20. Jahrhundert zu den renommierten Privatbanken in Deutschland zählte. Mendelssohn war Mitglied der Industrie- und Handelskammer zu Berlin seit deren Gründung 1902 und deren Präsident von 1914-1931. In den Jahren 1921-1931, einer Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs in Deutschland, stand Franz von Mendelssohn als Präsident dem Deutschen Industrie- und Handelstag vor. 1925 wurde er zum Vizepräsidenten der Internationalen Handelskammern gewählt, 1931 in Washington zu ihrem Präsidenten. Mendelssohns Wirken für die Allgemeinheit war beispielhaft. Er engagierte sich im Stifterverband der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft und gehörte zu den Wegbereitern für die Gründung der Kaiser- Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, der heutigen Max-Planck- Gesellschaft. Er saß sowohl im Förderverein der Preußischen Staatsbibliothek als auch des Kaiser-Friedrich-Museums. Zudem war seine Villa im Grunewald ein beliebter Treffpunkt der Berliner Kulturszene.

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