Weizen und Eisenerz verteuerten sich im HWWI-Rohstoffpreisindex am stärksten

(PresseBox) (Hamburg, ) Während der HWWI-Rohstoffpreisindex auf US-Dollar Basis um 1,9 % im Vergleich zum Vormonat anstieg, fiel er auf Euro Basis um 2,6 %. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Euro im Verlauf des Juli gegenüber dem US-Dollar aufgewertet hat. Am stärksten sind die Weizenpreise und die Eisenerzpreise im HWWI-Rohstoffpreisindex angestiegen.

Während bei Eisenerz höhere Vertragspreise für das neue Quartal ermittelt wurden, waren für den Anstieg der Weizenpreise schlechtere Ernteaussichten aufgrund von Trockenheit, insbesondere in Russland, ausschlaggebend. In Euro stiegen der Weizenpreis im Vergleich zum Vormonat um 16,1 % und der Eisenerzpreis um knapp 15 % an. Dagegen fielen auf Euro-Basis die im Index stark gewichteten Preise für NE-Metalle (-1,1 %) und Rohöl (-4,4 %).

Im Vorjahrsvergleich hat sich der HWWI-Rohstoffpreisindex in Euro um 34,4 % erhöht. In den zwölf Monaten verteuerten sich das Rohöl um 27,6 %, Kohle um knapp 45 % und die NE-Metalle um gut ein Drittel. Diese Rohstoffe haben von den positiveren Konjunkturerwartungen profitiert. Vor allem China trat als Nachfrager auf. Es deckt seinen Energiebedarf zu etwa 70 % aus Kohle und fragt hinter den USA mit knapp 9 Millionen Barrel pro Tag die größte Menge an Rohöl nach. Im Juli 2010 lag der HWWI-Rohstoffpreisindex auf Euro Basis bei 189,4 Punkten, was gegenüber dem Tief im Dezember 2008 einem Anstieg von 72,3 % entspricht. Gegenüber dem Allzeithoch im Juli 2008 notiert der Index aber noch um 21,4 % niedriger.

Im Juli notierten die Tageswerte des HWWI-Rohstoffpreisindex in US-Dollar um gut 5 % höher, während sie in Euro mit einer Veränderung von -0,1 % nahezu unverändert blieben. Der WTI-Rohölpreis stieg im Monatsverlauf in US-Dollar um 8,2 % an. Sturmwarnungen im Golf von Mexiko drückten ihn zwischenzeitlich bis an die Marke von 80 Dollar pro Barrel heran. Neben Weizen (+32,3 %) zogen auch die Tageswerte von Blei (+21,9 %) und Zucker (+20,3 %) im Juli an. In Brasilien, dem größten Zuckeranbieter, gibt es Schwierigkeiten, den Zucker zu verschiffen, und in Europa bedroht das trockene Wetter die Zuckerrübenernte. Der Index ohne Energie stieg in US-Dollar um 5,2 % an und verlor 0,4 % in Euro.

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