Leichter Rückgang des HWWI-Rohstoffpreisindex

(PresseBox) (Hamburg, ) Im Januar war der HWWI-Rohstoffpreisindex erstmals seit einem halben Jahr wieder gestiegen. Der Anstieg hat sich im Februar nicht fortgesetzt, der Monatswert in Euro verfehlte knapp den Januarwert. Dass er nicht deutlicher fiel, lag am wieder stärkeren US-Dollar. Auf Dollar-Basis sank der Indexwert um 3,5 Prozent. Der Rückgang betraf die Mehrzahl der Rohstoffe. Teurer wurden dagegen insbesondere Stahlschrott und Kupfer sowie Zucker, Tee und Kaffee. Gegenüber dem Stand vor zwölf Monaten war der HWWI-Index im Februar 40,5 Prozent (in Euro) bzw. 48,5 Prozent (in US-Dollar) niedriger.

Der Anstieg der Rohstoffnotierungen nach dem Preissturz ab Mitte 2008 begann zum Jahresende. In den ersten Januartagen war er bereits weitgehend beendet. Seither (6. Januar bis 27. Februar) sind Rohstoffe tendenziell billiger geworden, in Euro um durchschnittlich 4,6 Prozent und in US-Dollar um 9,5 Prozent. Die Preise für Industrierohstoffe und Nahrungsmittel fielen in dem Zeitraum um 1,2 Prozent (Euro-Basis) bzw. 6,3 Prozent (US-Dollar-Basis). Deutlicher sanken die Notierungen von NE-Metallen, Textilfasern, Getreide, Ölsaaten und Pflanzenölen. Den mit Abstand stärksten Rückgang verzeichnete Kohle für die Stromerzeugung mit 17,5 Prozent (Euro) bzw. 21,8 Prozent (US-Dollar), bedingt durch die sinkende Stromnachfrage infolge der globalen Rezession. Die Verbilligung von Rohöl lag nur wenig über dem Durchschnittwert des HWWI-Index. Die Dollarpreise für Nordseeöl bewegten sich zumeist im Bereich von 40 bis 45 Dollar je Barrel.

Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut gemeinnützige GmbH (HWWI)

Das HWWI ist eine unabhängige Forschungseinrichtung, die Grundlagen- und angewandte Forschung nutzt, um wissen-schaftlich fundierte und praxisnahe Beratungsdienstleistungen zu erbringen. Darüber hinaus engagiert sich das Institut in der wirtschaftswissenschaftlichen Lehre sowie in der weiterführenden Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuch-ses. Gesellschafter des 2005 gegründeten HWWI sind die Handelskammer Hamburg und die Universität Hamburg.

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